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Spielberichte

TUS MARIENBORN - VIKTORIA HERXHEIM 6:1 (3:0)

DER WINTER NAHT.......


 

...und somit auch die heiß ersehnte Winterpause. Um so wichtiger war es nach 2 Pleiten in Folge endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern, zumal es gegen einen Tabellennachbarn ging. Dies gelang eindrucksvoll, weil endlich einmal das klappte, was in den letzten Spielen so schmerzlich vermiss wurde, nämlich der letzte Pass in die Spitze und das konsequente Ausnutzen von Torchancen.

So gesehen zum Beispiel in der 12. Spielminute. Jan Hellmann schickte mit einem Pass Carnell Likunde auf der rechten Außenbahn. Dessen Hereingabe erreichte Etienne Portmann. Dieser war erst eine Woche vorher 18 Jahre alt geworden, es war sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft und mit seiner ersten Chance erzielte er seinen persönlichen ersten Landesligatreffer. Was für ein Einstand und auch sonst merkte man ihm keinen Hauch von Nervosität an. Es war gerade mal 15 Uhr mittags, dennoch erlebten die Zuschauer ein Flutlichtspiel, denn das Wetter ließ Helligkeit nur noch in Maßen zu. Die Gäste traten durchaus engagiert auf und hatten Mitte der ersten Halbzeit ihre beste Phase. Ruben Ragg musste mit einer Parade den drohenden Ausgleich verhindern (32.). 3 Minuten später gelang dann  Timm Filtzinger der oben zitierte Pass in die Spitze auf Pascal Laier, der dann auch das 2:0 erzielte. In der 37. Minute wurde wieder Pascal Laier geschickt, diesmal wurde der Schuss von Torwart abgewehrt. Am langen Pfosten stand jedoch Arne Schlothuber goldrichtig und köpfte zum 3:0 ein.

Ein komfortable Führung zur Halbzeit hatten wir in dieser Saison auch noch nicht. Und es wurde noch besser: Nach einer Ecke von Pascal Laier prallte der Ball vor die Füße von Arne Schlotheuber, dieser zog aus 12 Matern ab, der Torwart kam noch an den Ball, konnte ihn aber nur noch so abfälschen, dass er unter die Latte zum 4:0 einschlug. (50.). Dann wurde es wieder Zeit für einen Pass in die Tiefe, diesmal von Eric Galinski, und diesmal auf Moritz Freisler. Und der benahm sich nicht wie ein defensiver Mittelfeldspieler, sondern wie ein Vollblutstürmer und haute den Ball zum 5:0 ins Netz (54.). Wohl voller Euphorie gestattete sich die Abwehr nun eine Auszeit, denn nach einem klassischen Missverständnis gelang Herxheim der Anschlusstreffer (57.). Ruben Ragg muss dann mit einer Glanztat noch den 2. Gegentreffer verhindern (62.). Dann  hatte wieder Moritz Freisler seinen Spaß am Tore schießen gefunden. Nach einer Ecke kam er aus 11 Metern frei zum Schuss und vollendete zum 6:1 (77.). Danach war Schaulaufen angesagt. Herxheim dezimierte sich noch nach einer Tätlichkeit an Nicolas Putzker mit einem Platzverweis. George Onyejekwe hatte die letzte Aktion des Spiels. Nach einem Alleingang strich der Schuss nur haarscharf am Torpfosten vorbei. Danach kam der Schlusspfiff und -strich unter das Fußballjahr 2015, was das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der TUS gewesen ist. Mit dem Erfolg hat man den Anschluss an die anderen Teams im Abstiegskampf nicht verloren und kann im neuen Jahr frisch erholt in die heiße Phase der Saison starten. Dann hoffentlich auch wieder mit voller Sollstärke...

Aufstellung: Ruben Ragg- Carnell Likunde, Jan Hellmann, Niklas Putzker, Patrick Konieczny (73. Tarek Schwiderski)-Eric Galinski, Timm Filtzinger, Arne Schotheuber (67. Geroge Onyejekwe), Moritz Freisler,- Pascal Laier (80. Dennis Konieczny), Etienne Portmann       

TUSMARIENBORN – TUS ALTLEININGEN 0:2 (0:1)

 

DUPLIZITÄT DER EREIGNISSE

Binnen weniger Monate hat man nun zweimal gegen Altleiningen gespielt und beides mal den Kürzeren gezogen. Aber nicht, weil man zwingend das schlechtere Team war. Beide male waren zwei Faktoren ausschlaggebend, nämlich eine verschlafene Anfangsphase und mangelnde Cleverness – mal wieder….

Trainer Guido Rotz macht aus der Not eine Tugend und schickt exakt dieselbe Elf ins Rennen, die in der Vorwoche erfolgreich war. Und das Spiel begann ähnlich, nämlich nicht gut. Altleiningen beherrschte das Spiel 20 Minuten lang. Mit einem  schönen Angriff in der 6. Minute gelang ihnen dann auch die frühe Führung.  Wenige Minuten später hätte es sogar 0:2 stehen müssen. Ein Altleiniger narrte die ganze TUS Abwehr und schob dann aber den Ball haarscharf am Tor vorbei. Nach 21 Minuten setzte dann Moritz Freisler das Signal zum Aufbäumen. Er erkämpfte in der Hälfte der Gastgeber den Ball und brachte Arne Schlotheuber am Strafraum in Schussposition. Dessen Schuss ging knapp über das Tor. Allmählich nahmen die Marienborner den Kampf an und gestalteten das Spiel jetzt zumindest ausgeglichen. Nur: Torchancen gab es weder auf der einen, nach auf der anderen Seite.

Auch der Herbst machte sich mal wieder bemerkbar und zwar mit unangenehmen stürmischen Böen. Das wäre dem Altleininger Torwart auch beinahe zum Verhängnis geworden als er eine Rückgabe vollkommen falsch einschätzte und der Ball fast ins Tor getrudelt wäre. Auch in der 52. Minute spielte der Wind eine Rolle. Pascal Laier nahm sich aus 25 Metern ein Herz und zog einfach mal ab. Durch den Gegenwind wurde der Ball eine unberechenbare Bogenlampe, die leider nur gegen den Pfosten klatschte. Den Abpraller brachte Sedat Yildirim und Arne Schlotheuber nicht unter Kontrolle. Ab diesem Zeitpunkte beherrschte die TUS das Spiel, während Altleiningen sich aufs Kontern verlegte. Allerdings gelang das TUS- Spiel nur bis zum Strafraum. Danach fehlte immer wieder der entscheidende oder finale Pass um eine gute Schussgelegenheit herauszuspielen. So wurde der Altleininger Torwart kein einziges Mal mehr geprüft. Auf der anderen Seite musste Ruben Ragg das eine oder andere Mal Kopf und Kragen riskieren um einen Konter der Altleiniger abzufangen. In der 75. Minute kam in einer unübersichtlichen Situation Arne Schlotheuber im Strafraum zu Fall. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Die Gäste postierten ihre Einwechselungen in der Schlussphase so geschickt, dass die Uhr zu Ungunsten der TUS herunterlief. Wenige Minuten vor dem Ende verhinderte Ruben Ragg nach einem Kopfball mit einer Glanztat den Knockout. Der kam dann in der letzten Minute. Auch hier war Ruben Ragg noch dran, nach Meinung der Schiedsrichter war der Ball allerdings schon hinter der Linie. Müßig, darüber zu diskutieren, denn unmittelbar danach war Schluss. Ein Rückschlag gleich zum beginn der Rückrunde. Aber noch hat die TUS 2 Spiele in diesem Jahr um weiter Punkte zu sammeln. 

Aufstellung: Ruben Ragg--Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker,   Timm Filtzinger,- Frederic Schulz (71. George-Carl Onyejekwe),   Arne Schlotheuber,Moritz Freisler (68. Eric Galinski),  Marco Ritz,  Pascal Laier , Sedat Yildirim 


 

  TUS MARIENBORN – VFL NEUSTADT 3:0 (1:0)

 

SCHLÜSSELERLEBNISSE IM SCHLÜSSELSPIEL


Das war jetzt ganz schön doof, dass ausgerechnet vor den letzten Wochen des Jahres mit Spielen gegen Mannschaften, gegen die man ruhig mal punkten darf, reihenweise Schlüsselspieler ausfallen. So wurde die Mannschaftsaufstellung gegen den Verbandsligaabsteiger ganz schön durcheinandergewirbelt. Nach 90 Minuten hat aber  manch Spieler sein Schlüsselerlebnis gehabt und sprang für die verletzten Spieler in die Bresche.

Neben Dennis Ritz  stand jetzt auch noch Sturmführer Frank Berninger und Mittelfeld- Terrier Matteo Trapp sowie Eric Galinski nicht zur Verfügung. Also zauberte Coach Guido Ritz mit Sedat Yildirim aus der A-Jugend und Moritz Freisler aus der 2. Mannschaft 2 Spieler aus dem Ärmel, die man vorher noch nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Wenigstens war Freddie Schulz nach langer Verletzung wieder fit, und hätte nach 4 Minuten beinahe sogar die Führung erzielt. Sein Kopfball ging aber knapp über das Tor. Ansonsten dauerte es aber knapp 20 Minuten bis die TUS ins Spiel fand. Bis dahin hatten die Gäste das Spiel im Griff. Aber je länger das Spiel dauerte, desto mutiger agierten vor allen die Neuen und die Jungen. So hatte Pascal Laier die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss aus kürzester Entfernung wehrte der Neustädter Torwart aber mit einer Sensationstat irgendwie noch ab. Nach 32 Minuten gab es Eckball, der von Pascal Laier in den Strafraum gebracht wurde. Dort stieg Jan Hellmann hoch und wuchtete den Ball mit dem Kopf ins Tor.  Jetzt wurde es ein offener Schlagabtausch. Die Gäste hatten ihre beste Gelegenheit kurze Zeit später mit einem Kopfball an den pfosten. Auch Ruben Ragg musste noch einmal beherzt zugreifen. Aber auch die TUS hatte noch weitere Gelegenheiten. Bis zur Pause blieb es bei der knappen Führung.

In der 2. Hälfte kam von den Gästen nicht mehr viel. Die TUS Spieler und hier insbesondere Moritz Freisler und Sedat Yildirim agierte immer selbstbewusster. So hatte Sedat Yildirim nach einer missglückten Abwehr des Neustädter Torwarts das 2:0 auf dem Fuß. Der Ball ging aber knapp am Tor vorbei. In der 59. Minute war es dann soweit. Ein schneller Konter wurde von Timm Filtzinger eingeleitet. Dieser passte genau auf den mitgelaufenen Sedat Yildirim. Mit einer Seelenruhe erzielte er seinen ersten Landesligatreffer. 3 Minuten später schaltete sich Marco Ritz in die Offensive ein. Seine Flanke aus der halbrechten Position wurde von einem Neustädter an der Strafraumgrenzer so unglücklich abgefälscht, dass der Torwart keine Chance mehr hatte an den Ball zu kommen. Dieses 3:0 gab der TUS noch mehr Sicherheit, zumal von den Gästen jetzt auch kein großes Aufbäumen mehr kam. Pascal Laier hatte nach einem Alleingang noch die Chance zum 4. Treffer, aber es blieb beim 3:0 und somit beim höchsten Saisonsieg. Ein ganz wichtiger Dreier zum Hinrundenende. Und was lernen wir daraus? Es sind nicht die Einzelnen, die Spiele entscheiden, sonders das macht immer das gesamte Team.

Aufstellung: Ruben Ragg--Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker,   Timm Filtzinger,- Frederic Schulz,   Arne Schlotheuber( 61. George Onyejekwe),Moritz Freisler,  Marco Ritz,  Pascal Laier( 83. Patrick Konieczny), Sedat Yildirim (85. Lukas Posegga) 

 


VFB BODENHEIM - TUS MARIENBORN 1:0 (0:0)

 

HAARSCHARF AM BONUSPUNKT VORBEI

Dass die Trauben in Bodenheim hoch bzw. jetzt gar nicht mehr hängen würden, war von Vornherein klar. Am Ende muss man sich dann doch aber über eine unglückliche Niederlage ärgern, weil man einmal in der Defensive unaufmerksam war. Denn die Zuschauer haben ein weitgehend ausgeglichenes Spiel gesehen- sofern man überhaupt etwas gesehen hat.

Denn ob es wirklich sinnvoll ist ein Spiel im November auf Sonntag Abend zu verlegen, sei mal dahingestellt. Das Wetter jedenfalls tat das, was es zu dieser Jahreszeit am besten kann – nämlich nasskalt und neblig sein. Immerhin sog das Spiel doch eine beträchtliche Anzahl von Marienborner Zuschauer an, die sogar in der Überzahl waren. Und die sahen- wie gesagt, soweit es eben ging – von Anfang an ein temporeichen Spiel mit vielen verbissenen Zweikämpfen im Mittelfeld.  Am besten kann man die erste Halbzeit beschrieben, legt man den Arbeitsnachweis der Torhüter zu Grunde. Ruben Ragg musste nach einem strammen Schuss eine Parade zeigen, der Bodenheimer Torwart konnte getrost einen Glühwein trinken. Kein einziger Schuss kam auf seinen Kasten. Aber immerhin: die Bodenheimer zeigten die bessere offensivere Spielanlage, wurde aber durch die gut arbeitende Defensive der TUS weitgehend ausgebremst. Die TUS Offensive war indes bemüht, die Bodenheimer zu Fehlern zu zwingen, was auch ab und zu gelang,  vor dem Tor war allerdings keine Durchschlagskraft erkennbar. So blieben 2 Schüsse von Matteo Trapp und Dennis Konieczny die einzige Ausbeute.

In der 2. Halbzeit wurde alles noch intensiver: die Zweikämpfe, das Tempo und leider auch der Nebel, so dass das Schiedsrichtergespann auch über einen Spielabbruch diskutierte, aber es dann doch bis zum Schlusspfiff durchzog. Die Bodenheimer legten jetzt einen Zahn zu wurde jetzt vor allem über außen gefährlich. In der 59. Minute war es dann soweit. Ein Bodenheimer setze sich auf der linken Angriffsseite durch, seine scharfe flache Hereingabe jagte am langen Pfosten ein Bodenheimer unter die Latte ins Netz. In der TUS Offensive musste jetzt was passieren, hierfür wurden mit George Onyejekwe und Arne Schlotheuber neue Kräfte gebracht. Doch bis auf eine gute Schussgelegenheit für Nikolas Putzker, der in den Schlussminuten auch nach vorne beordert wurde, sprang nichts dabei raus. Die Bodenheimer kamen jetzt zu Kontern und guten Gelegenheiten. Doch Ruben Ragg hielt mit schönen Paraden die TUS weiter im Spiel. Wie verbissen gekämpft wurde, zeigte, dass ein Bodenheimer Abwehrspieler sich eine klare Tätlichkeit gegen Timm Filtzinger leistete, vom Schiri aber nur gelb sah. Genau eine Minute später hatte genau dieser Spieler, der gar nicht mehr auf dem Platz sein durfte, die Riesengelegenheit zum 2. Treffer, was Ruben Ragg zur Freude aller Marienborner Zuschauer mit einer Glanztat verhinderte. Dennoch: Am Ende war man doch noch vorne hin zu harmlos, so dass es am Ende eine wohl verdiente Niederlage war. Man hat zwar wieder einmal gut gegen eine spielstarke und robuste  Mannschaft mitgehalten, Aber jetzt ist mal wieder an der Zeit Punkte einzufahren, will man sich nicht endgültig im Tabellenkeller etablieren. .

Aufstellung: Ruben Ragg--Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker, Patrick Konieczny ( 61. Timm Filtzinger),- Matteo Trapp (76. Arne Schlotheuber), Marco Ritz, Eric Galinski- Pascal Laier, Frank Berninger, Dennis Konieczny (46.George Onyejekwe) 

 


 TUS MARIENBORN - SV GEINSHEIM 0:0

 

DAS EICHHÖRNCHEN PRINZIP

Es wird Herbst, die Tage kürzer und die Nächte länger. Die Tiere legen sich ihren Nahrungsvorrat für den langen Winter an. Und nach diesem Prinzip sammelt die TUS gerade Punkt um Punkt gegen spielstarke Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel um mit genügend Polster gut über den Winter zu kommen.

Im Tor gab es eine kleine Überraschung, den Coach Guido Ritz schenkte dem erst 19 jährigen  Luca Sammartano nach sehr guten Trainingseindrücken das Vertrauen. Und as sollte nicht enttäuscht werden. Doch dazu später mehr. Anders als im Spiel gegen Grünstadt eine Woche zuvor, war die Defensive diesmal von Anfang an hellwach. Und das, obwohl die Gäste den Toptorjäger der Liga in ihren Reihen haben. In der 7. Minute hatte dieser seine Riesenchance die Gäste in Führung zu bringen, doch Luca Sammartano behielt in der Eins-gegen-Eins Situation die Nerven und konnte klären. Nach Vorarbeit von George Onyejekwe, der die Geinsheimer mit schnellen Flankenläufen ein uns andere Mal in Verlegenheit brachte,  hatte  Frank Berninger in der 17. Minute die Chance zur Führung, zielte aber knapp am Tor vorbei. In der 29. Minute kam in einem Zweikampf ein Geinsheimer Stürmer im Marienborner Strafraum zu Fall. Mit etwas Verzögerung entschied sich der Schiedsrichter dann doch auf Elfmeter. Den in die linke Ecke platzierte Schuss hielt aber Luca Sammartano prächtig. Und auch beim nächsten gefährlichen Schuss eine Minute später war er wieder zur Stelle. Timm Filtzinger hatte mit einem schönen Schuss die letzte Chance vor der Pause (39.).

Auch die 2. Halbzeit kann man mit zwei Worten beschreiben: temporeich und ausgeglichen. Die TUS Defensive, hier insbesondere Eric Galinski auf der 6-er Position funktionierte hervorragend und ließen das gefährliche Geinsheimer Sturm Duo nicht zur Entfaltung kommen. Da aber auch die Geinsheimer Abwehr funktionierte, blieben die ganz großen Torchancen zunächst aus. Das änderte sich in der Schlussphase. Erst hatte Frank Berninger in der 83. Minute eine gute Gelegenheit. Und in der Nachspielzeit wurde es turbulent. Der eingewechselte Sedat Yildirim legte auf den einschussbereiten Frank Berninger auf, doch dessen Schuss ging zum Leidwesen der TUS Anhänger über das Tor. Im Gegenzug tauchte plötzlich ein Geinsheimer Stürmer frei vor dem TUS Tor auf, doch Luca Sammartano parierte mit einer Fußabwehr und avancierte somit endgültig zum Garanten des Punktgewinnes. So blieb es zwar beim torlosen Unentschieden, aber das Fazit aller Anwesenden war eindeutig: Es war ein 0:0 der besseren Art. Doch beim nächsten Mal würden wir wieder sehr gerne TUS Tore sehen. Am besten schon nächste Woche beim Derby in Bodenheim.

Aufstellung: Luca Sammartano--Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker, Patrick Konieczny (68. Matteo Trapp)- Marco Ritz, Timm Filtzinger,  Eric Galinski- Pascal Laier (79. Sedat Yildirim), Frank Berninger, George Onyejekwe (90. Dennis Konieczny

 TUS MARIENBORN - VFR GRÜNSTADT 1:1 (1:1)

 

APPLAUS FÜR EINEN PUNKT

Normalerweise sollte man seine Heimspiele gewinnen, gerade wenn man im Abstiegskampf steckt. Da freut man sich über ein Unentschieden zuhause nicht gerade wie ein Schneekönig. Wenn aber das Publikum nach dem Spiel wohlwollenden Applaus spendet, weil man ein gutes und interessantes Spiel gesehen und die Leistung der Heimmannschaft auf diese Art honoriert, kann man sich auch mal über einen Punkt freuen.

Denn danach sah es vor allem in der 1. Hälfte überhaupt nicht aus. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und erzielten bereits nach 5 Minuten mit dem ersten gelungenen Angriff die frühe Führung. Und wenn Ruben Ragg eine Minute später nicht gedankenschnell herausgekommen wäre und den Ball abgewehrt hätte, wäre bereits so was wie die Vorentscheidung gefallen. Die TUS bekam keinen Zugriff auf die schnellen Stürmer der Gäste. Erst nach 12 Minuten sorgte Matteo Trapp mit einem Schuss für die erste Offensivaktion. Ganz sachte kämpfte sich die TUS ins Spiel. In der 28. Minute chipte Patrick Konieczny den Ball in den Strafraum in den Lauf von Matteo Trapp, den knapp drüber schoss. Und mit dem schönsten Angriff des Spiels gelang der TUS vor der Pause noch den Ausgleich. Wieder war es Patrick Konieczny, der diesmal Frank Berninger in den Lauf im Strafraum bediente. Dieser passte sofort direkt quer zu dem heranrauschenden Pascal Laier, der den Ball unter die Latte donnerte.

Dieser Ausgleich veränderte das Spiel. Jetzt war es ein Duell auf Augenhöhe. Insbesondere die TUS Defensive hatte sich nun auf die Gäste eingestellt. Auffällig hierbei Youngster Nikolas Putzker, der eine bärenstarke Halbzeit spielte und keinen Zweikampf mehr verlor. In der hart umkämpften Partie hatten zunächst die Gäste zwei gute Torchancen. Auf TUS Seite war es Marco Ritz, der mit einem Schuss knapp scheiterte. Die Höhepunkte kamen aber in der Schlussphase. Pascal Laier hatte in der 78. Minute die Führung auf dem Fuß, scheiterte allerdings mit seinem Schuss auch wieder knapp. Dann gelang Matteo Trapp ein Flankenlauf, seine scharfe Hereingabe verpasste Frank Berninger nur um Haaresbreite, allerdings kam der Ball auf die andere Seite zu George Onyejekwe. Aber auch an dessen Hereingabe kam Frank Berninger nicht ganz heran. Als alles schon mit der Punkteteilung rechnete, standen urplötzlich 5 Grünstädter 2 Marienborner im Marienborner Strafraum gegenüber. Unter allen Varianten wählte der Grünstädter Ballführende zum Glück für die TUS die denkbar schlechteste, denn er spielte den Ball zu dem einzigen, der klar im Abseits stand. Klar, dass der Treffer nicht anerkannt werden konnte. Über diese eindeutige Schiedsrichterentscheidung regte sich der Grünstädter Trainer dermaßen auf, der er des Spielfeldes verwiesen wurde. Hätte er sich sparen können, denn kurz danach war Schluss und die Zuschauer machten ihrer Zufriedenheit per Applaus kund. Und auch das kann mal befriedigend sein. Aufstellung: Ruben Ragg-Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker,. Dennis Konieczny (78. George Onyejekwe)- Marco Ritz, Timm Filtzinger, Patrick Konieczny (68. Eric Galinski) Matteo Trapp (87. Emanuel Parelho)- Pascal Laier, Frank Berninger 

 


VFR FRANKENTHAL - TUS MARIENBORN  0:2 (0:0)

 

ERLEICHTERUNG STATT EUPHORIE

Wenn man als Tabellenvorletzter zum punktlosen Tabellenletzten fährt, sorgt allein schon diese Tabellenkonstellation für Druck. Denn bei alles anderem als einem Sieg hätte man sich mal so richtig fest in den Tabellenkeller reingefressen. Dieser Druck war der Mannschaft anzumerken. Am Ende konnte man jedoch konstatieren, dass es eine schwere, aber letztlich erfolgreiche Geburt war.

Hinzu kam noch, dass der bisher erfolgreichste Torschütze Frank Berninger urlaubsbedingt fehlte. Also mussten andere in die Bresche springen. Allen voran Simon Mohr, der sich in vorderste Form sichtbar bemühte, aber keine klare Torchance hatte. Anders ging es dann schon Pascal Laier, der in der 1. Halbzeit zweimal die Führung auf dem Fuß hatte, aber entweder am Torwart oder an den eigenen Nerven scheiterte. Und schließlich Dennis Ritz, der laufstark wie immer das Offensivspiel der TUS antrieb, aber bis dato noch keinen Treffer in der Landesliga auf dem Konto hatte. Und dies schien dann genau so weiterzugehen, denn bei einem Freistoß aus 20 Metern traf er nur das Lattenkreuz. Über das Spiel in der ersten Halbzeit war somit alles gesagt. Die TUS war bemüht, aber im Abschluss zu unkonzentriert. Die Gastgeber hingegen machten deutlich, warum die Saison bisher so erschreckend enttäuschend verlief.

Die 2. Halbzeit verlief im Prinzip genauso. Aber wenigstens behielt die TUS die Geduld, auch wenn weitere Chancen durch Pascal Laier und Timm Filtzinger nicht genutzt wurden. Mitte der ersten Halbzeit wechselte Coach Guido Ritz dann mit Matteo Trapp und Marco Ritz ein wenig mehr Routine ein. Und das sollte sich als kluger Schachzug erweisen. Nachdem Matteo Trapp schon kurz nach der Einwechslung die Führung auf dem Fuß hatte, verwertete er mit seinem 2. Ballkontakt ein Zuspiel von Timm Filtzinger zum erlösenden 1:0 (62.). Symptomatisch war, dass der Ball mehr ins Tor kullerte als einschlug. Aber egal. Nun merkte man der TUS mehr Selbstvertrauen an. Dennis Ritz leitete einen Angriff ein, indem er seinen Bruder Marco Ritz auf der linken Außenbahn auf die Reise schickte. Dieser revanchierte sich mit einem genauen Zuspiel in die Mitte und dort konnte Dennis Ritz endlich seine Landesliga Torpremiere feiern (75.). Pflichtaufgabe erfüllt? Könnte man meinen, aber tatsächlich musste Torwart Ruben Ragg in den Schlussminuten  noch zweimal beherzt zugreifen, denn die sonst sehr harmlosen Frankenthaler kamen da doch überraschend noch zu 2 guten Chancen. Seis drum. Auswärtssieg, zweistellige Punktzahl und den Anschluss zum Mittelfeld wieder hergestellt.. Jetzt heißt es dranbleiben. Aufstellung: Ruben Ragg-Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker,. Dennis Konieczny-George Onyejekwe (70. Marco Ritz), Timm Filtzinger, Patrick Konieczny- Pascal Laier, Simon Mohr (60. Matteo Trapp), Dennis Ritz (88, Lukas Posegga) 

 


Die Spielberichte unseres Pressesprecher Markus Monetha könnt ihr hier

 

TUS MARIENBORN - RWO ALZEY 1:1 (1:0)

 

 

POSITIVE ENTTÄUSCHUNG

 

Es kommt jetzt Schlag auf Schlag für die TUS in der Landesliga. Nach der zugegebenermaßen ersten enttäuschenden Leistung beim FV Speyer in der Vorwoche sprang auch gegen die als Titelaspirant gehandelten Alzeyer kein Sieg heraus, obwohl man insgesamt die bessere Mannschaft war. Aber immerhin: Die Stimmung im Umfeld war durchaus positiv nach der Punkteteilung, denn die TUS hat in einem rassigen Spiel eine gute Leistung abgeliefert.

 

Das Spiel war kaum angepfiffen, schon gab es den ersten Aufreger. Ein Alzeyer Stürmer kam im TUS Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter pfiff keinen Elfmeter, aber wenn er es getan hätte, wäre es vielleicht auch nicht verkehrt gewesen. Von Anfang an nahm das Spiel Fahrt auf. Die TUS versuchte es immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. In der 13. Minute gelang ein solcher auf Frank Berninger, der auch den Torwart umkurvte, aber ein wenig zu weit nach außen abgedrängt wurde und nur den Außenpfosten traf. Quasi im Gegenzug bewahrte Ruben Ragg die TUS mit einer Glanztat vor dem Rückstand. Danach wurde es weitgehend ausgeglichen. Timm Filtzinger scheiterte knapp mit einem Schuss. Auch Pascal Laier scheiterte freistehend zunächst am Torwart, den Abpraller erwischte Dennis Ritz mit dem Kopf und beförderte ihn in Richtung Tor. Ein Alzeyer konnte auf der Linie klären (38.). Die letzte Gelegenheit hatte wieder Pascal Laier unmittelbar vor der Halbzeit.

 

Was immer Coach Guido Ritz der Mannschaft in der Halbzeit sagte, es muss richtig gewesen sein. Mit Volldampf ging es ab Richtung Alzeyer Tor. Dennis Ritz bediente seinen Sturmpartner Frank Berninger haargenau in den Lauf. Im Stile eines Torjägern veredelte Frank Berninger das Zuspiel mit dem umjubelten 1:0. Nur 4 Minuten später hätte das zweite Tor fallen müssen. Sowohl Frank Berninger als auch Pascal Laier scheiterten aber völlig freistehend am Alzeyer Torwart, der dann allerdings blitzschnell den Konter einleitete und eine Großchance für Alzey kreierte. Ruben Ragg war wieder zur Stelle. Wenn man eins aus den bisherigen Spielen lernen konnte, dann, dass jeder Fehler gnadenlos bestraft wird. So gesehen in der 66. Minute: Ein Freistoß segelt lang und gemächlich in den Marienborner Strafraum. Die Abwehr geht nicht mit dem Gegenspieler mit, der Torwart kommt nicht konsequent raus und es hieß 1:1. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch. Carnell Likunde kam in der 73. Minute im Strafraum zum Schuss, der Ball donnerte an die Unterkante des Lattenkreuzes zurück ins Feld, dort kam Frank Berninger an den Ball. Sein Kopfball strich knapp über das Tor. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Auf dem Fuß hatte sie Patrick Konieczny in der Schlussminute. Sein Schuss aus 20 Metern lenkte der Alzeyer Torwart mit einer Glanztat über die Latte. Doch auch RWO hatte noch einen ärgerlichen Moment. Mit der allerletzten Aktion der Spieles traf ein Alzeyer die Latte des Marienborner Tores. Somit war es wohl alles in allem eine gerechte Punkteteilung. Aber vor allem eine Leistung, auf welcher sich aufbauen lässt.

 

Aufstellung: Ruben Ragg-Jan Hellmann, Carnell Likunde, Nikolas Putzker, Marco Ritz (46. Dennis Konieczny)-George Onyejekwe (86. Patrick Wagner), Timm Filtzinger, Patrick Konieczny- Frank Berninger, Pascal Laier (80. Simon Mohr), Dennis Ritz

 

 

Außerdem im Kader: Luca Sammartano, Emanuel Parelho, Lukas Posegga

 

 

 

 

  

TUSS MARIENBORN - WORMATIA WORMS II 2:3 (0:1)

 

LEHR- STATT KERBEGELD

 

Die Meinungen waren nach dem Freitagabend-Flutlichspiel einhellig. Mit der Wormatia Reserve hatte es die TUS mit dem bislang stärksten Gegner der Landesliga zu tun. Dass es dann aber dann noch ein knappes Resultat wurde und mit viel Glück sogar noch ein Punktgewinn möglich gewesen wäre, lässt dann doch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Man hat sich für das Kerbespiel natürlich viel vorgenommen, doch das Spiel kannte in der ersten Hälfte nur eine Richtung, nämlich die des TUS Tores. Zunächst allerdings mit gütiger Mithilfe der Marienborner, einen katastrophal verunglückten Rückpass fing ein Wormser ab und lief allein auf Torwart Luca Sammartano zu, der allerdings die Ruhe bewahrte und den Ball vom Fuß des Wormsers fischte. Eine Minute später landete der Ball an der Latte des TUS Gehäuses nach einem Eckball. Und von da an erarbeiteten sich die Wormser eine Chance nach der anderen. Die TUS war überwiegend damit beschäftigt, den quirligen Wormsern hinterher zu rennen. Nach vorne gelangen dagegen wenige Aktionen. In der 32. Minute erzielten die Wormser dann die längt überfällige Führung. Mit dem knappen 0:1 ging es dann in die Pause.

Doch in der 2. Hälfte wurde es zunächst nicht besser. Schon nach 6 Minuten erzielte ein Wormser per Kopf das 0:2. Normalerweise der personifizierte Genickbruch. Aber Trainer Guido Ritz handelte jetzt und brachte mit Dennis Ritz und später George Onyejekwe die dringend benötigte Verstärkung für die Offensive. Und plötzlich wendete sich das Spiel von der Einseitigkeit zum offenen Schlagabtausch. Frank Berninger setzte sich auf der rechten Abwehrseite durch und bediente Pascal Laier, der freistehend zum 1:2 einschob. Nur drei Minuten später verpasste dass Frank Berninger knapp einen Kopfball nach Flanke von Dennis Ritz. Und wieder eine Minute später kam Eric Galinski an einen abgewehrten Ball und überwand den starken Wormser Torwart mit einem Kunstschuss aus 16 Metern. Es stand also plötzlich 2:2 und die TUS drückte weiter aufs Tempo. Bei einigen guten Angriffen wäre sogar der dritte Treffer möglich gewesen. Dumm nur, dass die Gäste in keinster Weise nachließen und auch ihrerseits den dritten Treffer wollten. 6 Minuten vor dem Ende gelang dieser den Wormser auch und ließen danach nichts mehr anbrennen. Die Zuschauer hatten ein rasantes schnelles Spiel gesehen, die TUS stand aber im Kerbespiel mit leeren Händen da. Wenigstens bleibt der Eindruck, dass man auch mit so starken Gegnern mithalten kann

 

Aufstellung: Luca Sammartano-Joshua Klüber ( 86. Patrick Konieczny)Carnell Likunde,Nikolas Putzker, Jan Hellmann (56. Dennis Ritz), -Eric Galinski, . Arne Schlotheuber (60. George Onyejekwe), Timm Filtzinger (86. Patrick Konieczny), Matteo Trapp,Frank Berninger, Pascal Laier

 

Außerdem im Kader: Ruben Ragg, Dennis Konieczny, Emanuel Parelho, Patrick Wagner

 


TSG HECHTSHEIM- TUS MARIENBORN 4:3 (3:1)

  

ACHTERBAHN DER EMOTIONEN

 

Zugegeben: Nach ca. 25 Minuten keimte in mir der Gedanken hoch, den Sportplatz zu verlassen und einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch zu verbringen. Zu deutlich war die gastgebende TSG überlegen, zu sehr hatten die TUS Kicker abgrundtiefe Probleme mit quirligen Gegnern und sandigem Untergrund. Am Schluss jedoch war es sehr bedauerlich, dass die Partie nicht noch 5 Minuten länger ging. Vielleicht hätte die TUS dann nämlich einen nie und nimmer erwartenden Punkt aus Hechtsheim entführt.

Die Marienborner Zuschauer, die ungefähr 2/3 der Gesamtzuschauer darstellten, hatten von Beginn an wirklich 30 harte Minuten vor sich. In dieser Zeit wurde die Marienborner Defensive nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Neben den 3 Treffern in der 9., 19. und 23. Minute, bei denen den Hechtsheimer Torschützen aber auch mal so richtig Platz gelassen wurde, gab es mindestens noch 3 weitere Großchance, so dass einem angst und bange wurde, es könne ein Debakel geben. Zu unsicher und eingeschüchtert reagierte die TUS. Auch schien manch Spieler auf dem sandigen Untergrund die falsche Schuhwahl getroffen zu haben. Nicht selten sah man völlig unkontrollierte Rutschpartien. Doch siehe da: nach knapp 30 Minuten gab Frank Berninger den ersten Schuss aufs Hechtsheimer Tor ab. Und plötzlich wurde es ein anderes Spiel. Carnell Likunde luchste einem Hechtsheimer in der Vorwärtsbewegung den Ball ab, passte genau in den Lauf von Pascal Laier, der mit einem satten Schuss den Anschlusstreffer markierte ( 31.). Die Hechtsheimer schienen zunächst völlig unbeeindruckt und merkten gar nicht, wie das Spiel langsam aber sicher kippte.

Denn das nahm in der 2. Hälfte seine Fortsetzung. Die TUS stürmte nun, nicht zuletzt durch die Einwechslung von George Onyejekwe, mutig und forsch nach vorne. Nach 59 Minuten nahm sich Timm Filtzinger aus 20 Metern ein Herz. Der Ball schlug zum 2:3 ein. Die Freude darüber währte allerdings nur 4 Minuten. Da verließ Torwart Ruben Ragg vielleicht ein wenig übereifrig sein Tor und wurde von einem Hechstheimer per Heber überwunden. 4:2. Die Entscheidung? Mitnichten. George Onyejekwe, der nach seiner Abwechslung mächtig viel Alarm machte, setzte zum Sturmlauf über die linke Angriffseite an, brachte den Ball in die Mitte, wo Sturmführer Frank Berninger da stand, wo ein Torjäger stehen muss. Völlig problemlos schob er zum 3:4 ein (65.) Und jetzt wurde es ein offener Schlagabtausch. Die TUS drückte mächtig auf den Ausgleich und Hechtsheim ließ die Souveränität der ersten halben Stunde völlig vermissen. Nach knapp 75 Minuten hätte Matteo Trapp beinahe für Ekstase beim TUS Anhang gesorgt. Sein Schuss aus 11 Metern strich nur knapp am Tor vorbei. Hechtsheim hatte danach auch noch gute Gelegenheiten zur Entscheidung, doch diese wollte nicht fallen. Und so kam es doch noch zur finalen Chance für die TUS in der 90. Minute. Arne Schlotheuber brachte mit letzter Kraft eine Flanke von rechts in den Strafraum. Dort stand Frank Berninger schon bereit einzuköpfen. Im allerletzten Moment kam der Hechtsheimer Torwart noch an den Ball und hielt den Hechtsheimer Sieg fest. Schade. Denn abgesehen von der ersten grausigen Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel. Und sollte mal wieder den Lernfaktor der jungen TUS Truppe erhöhen.

 

Aufstellung: Ruben Ragg-Carnell Likunde,Nikolas Putzker, Jan Hellmann, Marco Ritz -Eric Galinski (65. Arne Schlotheuber), Timm Filtzinger, Matteo trapp, Dennis Konieczny (46.George Onyejekwe)-Frank Berninger, Pascal Laier (85. Wagner)


 


 

TuS MARIENBORN - SVW MAINZ 1:0(1:0)

  

MIT GLÜCK UND GESCHICK ZUM ERSTEN HEIMSIEG

 

Es waren die beiden meistgebrauchten Worte nach dem Schlusspfiff auf und um den Sportplatz herum. Nämlich " Glück" und " endlich ". Denn spätestens als ein Weisenauer Stürmer kurz vor Schluss völlig freistehend den Ball an die Latte nagelte, konnte man erahnen, dass der TUS dieses Mal das in den letzten Wochen abhanden gekommene Glück wieder hold ist. Und so gelang ein nicht unbedingt erwartete Derbysieg, der gleichzeitig die erste Niederlage der Weisenauer bedeutete.

Trainer Guido Ritz musste auf den angeschlagenen Dennis Ritz verzichten und brachte hierfür Dennis Konieczny. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und hatten schon nach wenigen Sekunden den Führungstreffer auf dem Fuß. Fortan blieben sie auch spielbestimmend, ohne allerdings sich große Chancen herauszuspielen. Und die TUS stand in der Defensive diesmal bombensicher. Nach vorne gelang jedoch zunächst wenig. Bis zur 37. Minute: Da leistete sich die Weisenauer Abwehr einen groben Schnitzer, in dem ein Ball genau vor die Füße von Timm Fitzinger, der mit einem Heber über Abwehr und Torwart hinweg seinen ersten Landesligatreffer erzielte. Und so blieb es dann bis zur Pause.

In der 2. Hälfte kam die TUS besser ins Spiel. Schon nach 7 Minuten hatte Frank Berninger das 2:0 auf dem Fuß, sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Je länger das Spiel dauerte, desto druckvoller agierte die Gäste, doch die TUS Abwehr stemmte sich aufopferungsvoll dagegen. Insbesondere die Jungspunde Nikolas Putzker und Joshua Klueber ließen sich nicht von der aufkommenden Hektik aus dem Konzept bringen. Torwart Ruben Ragg musste zweimal beherrscht eingreifen um den Ausgleich zu verhindern. Als die Weisenauer immer mehr alles auf eine Karte setzten, hatte die TUS dann auch die Räume zum kontern. Jetzt wurde ein offener Schlagabtausch. Frank Berninger hatten mit einer Doppelchance wieder Pech, dass der Weisenauer Torwart nicht unbedingt einer der schlechten seiner Zunft ist (82.). Wenige Minuten Später hatte der eingewechselte Moritz Filtziger die Gelegenheit, sein Schuss war aber zu wenig platziert. Und wieder vier Minuten später kam Weisenau zu einem klassischen Konter. Ein Stürmer kam am Fünfer völlig frei zum Schuss und donnerte den Ball an die Latte. Fast im Gegenzug narrte Christopher Stahl die halbe Weisenauer Abwehr, scheiterte aber auch am Weisenauer Keeper. Und als Christopher Stahl zu einem weiteren Sololauf ansetzte, wurde er dermaßen rüde von den Beinen geholt, dass die Schiedsrichter völlig zu Recht dies mit der Ampelkarte bestrafte. Und so verstrich die Zeit zu Gunsten der TUS, der Schiri pfiff ab und die ersten drei Heimpunkte waren auf dem Konto. Und der erste Landesligaderbysieg im Sack. Und nächste Woche wartet mit der TSG Hechtsheim gleich wieder das nächste Derby. Könnte man sich dran gewöhnen.

  

Aufstellung: Ruben Ragg- Joshua Klüber, Nikolas Putzker, Carnell Likunde, Marco Ritz- Eric Galinski , Matteo Trapp, Timm Filtzinger - Frank Berninger (87. Jan Hellmann), Dennis Konieczny (76. Moritz Filtzinger), Pascal Laier (68. Christoher Stahl)


Außerdem im Aufgebot: Vito Foggia, George Onyejekwe, Patrick Konieczny, Emanuel Parelho

 

 

TSG BRETZENHEIM 1846 - TUS MARIENBORN 1:1(0:1)

 

ÄRGERLICHES UNENTSCHIEDEN TEIL 1

 

Der Schiedsrichter hob die Hand und zeigte 3 Minuten Nachspielzeit an. Die gastgebenden 46er machten nicht unbedingt den Eindruck, dass sie selbst noch einen Torerfolg glaubten, da gelang ihnen doch tatsächlich der Ausgleich. Und beinahe wäre der TUS auch noch das FC Bayern-Manchester United-Syndrom widerfahren, denn die 46er hatten sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, was aber angesichts des Spielverlaufs ein völlig absurder Spielausgang gewesen wäre. So trennte man sich unentschieden, womit aber irgendwie keiner richtig zufrieden war.

Neuzugang Pascal Laier durfte erstmals in der Startformation im Sturm ran, aber weder er noch die anderen 21 Akteure schafften es in den ersten 30 Minuten sich eine auch nur ansatzweise gefährliche Chance herauszuspielen. Es war gemessen an den früheren Spielen ein eher zähes Derby, wohl auch den sehr hohen Temperaturen geschuldet. Erst nach 33 Minuten hatte Pascal Laier mit einem Schuss ans Außennetz die erste Gelegenheit. Immerhin gab das der TUS jetzt Auftrieb. Minuten später hatte Joshua Klüber eine ähnliche Chance. Und er war auch Ausgangspunkt der Führung. Nach einem von ihm geschossenen Freistoß kam Matteo Trapp mit dem Rücken zum Tor stehend zu einem Kopfball, der den Weg ins Netz fand (42).

 Den Schwung der letzen Viertelstunde nahm die TUS auch mit in Halbzeit 2. Nach 55 Minuten bediente Dennis Ritz Frank Berninger, der aber knapp scheiterte, ebenso bei seinem 2. Schuss nach dem darauffolgenden Eckball. 2 Minuten Später schlug nun Frank Berninger selbst eine herrliche Flanke auf Pascal Laier. Sein ebenfalls herrlicher Kopfball konnte der Torwart mit einer Glanztat parieren. Danach passte sich das Spiel wieder den Temperaturen an. Bretzenheim fiel nichts ein. Marienborn wartete auf Konter. Und wenige Minuten vor Schluss kamen diese auch. Moritz Filtzinger bediente erst Pascal Laier, der die Gelegenheit nicht nutzen konnte. Unmittelbar danach kam Frank Berninger nach einer Flanke von Moritz Filtzinger an den Ball und knallte diesen an die Unterkante der Latte. Das wäre wohl der Knackpunkt zum Sieg gewesen. Bretzenheim hatte nach in der 90. Minute ihre einzige gute Gelegenheit, die war allerdings hochkarätig. Völlig frei vor den leeren Tor wurde der Ball drüber gesemmelt. Während die TUS Anhängerschar sich auf einen Derbysieg vorbereitete, landete der Ball plötzlich und unerwartet durch einen verdeckten Schuss doch noch im Marienborner Tor. Geschockt durch diesen Ausgleich war die vorher so stabile TUS Defensive völlig durcheinander und so konnte ein 46er mit einem Heber über Roben Ragg hinweg beinahe noch den Siegtreffer erzielen. Zum Glück nur beinahe, der Ball ging einen halben Meter am Tor vorbei. Danach waren weitgehend unzufriedene Gesichter zu sehen. Denn so einfach wie dieses Mal alle Punkte aus Bretzenheim zu entführen, war es selten.


Aufstellung: Ruben Ragg- Joshua Klüber, Nikolas Putzker, Carnell Likunde, Marco Ritz- Eric Galinski , Matteo Trapp, Timm Filtzinger (87. Patrick Konieczny) - Frank Berninger, Dennis Ritz (87. Dennis Konieczny), Pascal Laier (75. Moritz Filtzinger)

 

 

 

VIKTORIA HERXHEIM - TUS MARIENBORN 1:3(0:1)

 

DIE LIGA ANGENOMMEN

 

Drei Spieltage sind jetzt in der Landesliga schon wieder vorbei. Und drei Dinge haben wir gelernt. 1. Es wird 90 Minuten Tempofußball gespielt. 2. Es ist kein Nachteil, wenn man körperlich robust agiert. 3. Cleverness schadet nicht. Und die TUS scheint schnell zu lernen, denn genau diese drei Attribute waren die Erfolgsgaranten für der ersten Dreier in der Landesliga für Marienborn seit 12 Jahren.

Guido Ritz musste kurzfristig umstellen, nachdem Marco Ritz beim Aufwärmen passen musste. Wie gut, dass da Matteo Trapp wieder am Start war und in punkto Aggressivität und Laufbereitschaft vor allem in der ersten Halbzeit Maßstäbe setzte. Schon früh war bei der gesamten TUS Mannschaft der Wille zu erkennen, von der Südlichen Weinstraße etwas zählbares mitzunehmen. Schon in der 5. Minute luchste Matteo Trapp einem Herxheimer den Ball ab und bediente Dennis Ritz, dessen Schuss der Torwart zur Ecke abwehrte. In der 10. Minute musste dann Ruben Ragg mit einer schönen Parade den Rückstand verhindern. Doch 4 Minuten später war es soweit. Nach einer schönen Kombination wurde Frank Berninger frei gespielt. Beim Schuss war der Torwart zwar noch mit den Fingerspitzen dran, den Einschlag ins Tor konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Diese Führung gab der TUS noch mehr Selbstvertrauen. Frank Berninger hatte in der 21. Minute schon den 2. Treffer auf dem Fuß. Zwar musste Ruben Ragg nochmals eine Parade aufbieten (22.), ansonsten ließ man bis auf eine Großchance in der 41. Minute keine Herxheimer Chancen mehr zu. Im Gegenteil: Wenn sich Frank Berninger und Dennis Ritz in der 36. Minute einig gewesen wären, wer denn jetzt nach einem Pass in der Strafraum an den Ball geht, wäre wohl der 2. Treffer gefallen.

So ging man mit der knappen Führung in die Pause. Es dauerte allerdings nur 6 Minuten, bis Frank Berninger über einen schnellen Konter frei gespielt wurde, aber am Torwart scheiterte. Der Ball wurde jedoch zur Strafraumgrenzte abgewehrt. Dort stand Matteo Trapp, der mit dem linken Fuß den Ball mit einem Kunstschuss von links in das rechte Toreck schlenzte. Dieses herrliches Tor bedeutete einen Zwei-Tore-Vorsprung. Moment, da war doch noch was in der Vorwoche. Und als hätte man es geahnt, unterlief den ansonsten tadellosen Nikolas Putzker und Ruben Ragg ein Missverständnis. Ein Herxheimer nutzte dies aus und köpfte den Ball über Ruben Ragg hinweg per Lupfer ins Tor zum Anschlusstreffer. Sollte wieder ein Zwei-Tore-Vorsprung verspielt werden? Und jetzt kommen wir zum Thema Cleverness. Denn anders als gegen Oppau setzte die TUS nun gezielte Nadelstiche in Form von schnellen Kontern. In der 57. Minute zog Carnell Likunde allen auf der rechten Seite davon, passte mustergültig zu Torjäger Frank Berninger, der jetzt mit seinem dritten Saisontreffer endgültig in der Landesliga angekommen. Herxheim warf nun alles nochmals nach vorne und agierte mit langen Bällen. Aber die TUS Defensive war jetzt nicht mehr in Verlegenheit zu bringen. Und wenn die Gastgeber mal durchkamen, war da mit Torwart Ruben Ragg ein Ruhepol im Kasten, der alle Schussversuche zunichte machte. Der eingewechselte Pascal Laier hatte bei einem Konter noch die Chance auf 4:1. Auch Carnell Likunde wagte noch einmal eine Flankenlauf um dann aber selbst mit dem linken Fuß abzuschließen. Der Ball fand nicht wirklich die Richtung des Tores. War aber auch vollkommen egal, denn das tat seiner starken und insgesamt sehr überzeugenden Leistung des gesamten Teams keinen Abbruch. Da durfte auf der Rückfahrt auch schon mal ein wenig gefeiert werden. So darf es gerne weitergehen

 

Aufstellung: Ruben Ragg- Emanuel Parelho, Nikolas Putzker, Carnell Likunde, Dennis Konieczny - Eric Galinski , Patrick Konieczny (73. Pascal Laier), George Onyejekwe (83. Till Fickinger), Matteo Trapp (70. Moritz Filtzinger)- Frank Berninger, Dennis Ritz

  

Außerdem im Aufgebot: Max Claus (TW), Marco Ritz, Arne Schlotheuber

 

 

TUS MARIENBORN - BSC OPPAU 2:2(1:0)

 

DER NICHT ZUGEMACHTE SACK....

 

 ...hat leider Konsequenzen. Was im wirklichen Leben wie eine Binsenweisheit klingt, hat im Fußball erstaunlicherweise immer noch Bestand. So hatte die TUS im ersten Heimspiel mehrfach den dritten Treffer auf dem Fuß und muss am Ende dann aber doch noch froh sein überhaupt einen Punkt behalten zu haben.

Fußball in den Ferien bedeutet die Mannschaft jede Woche umbauen zu müssen. Und so haben diverse Urlaubsabwesenheiten dazu geführt, dass Dennis Konieczny zu seinem Saisondebut kam. Im ersten Duell der Vereinsgeschichte Duell gegen den Mitaufsteiger BSC Oppau hatten die Gäste nach 7 Minuten die erste Gelegenheit. Torwart Ruben Ragg agierte gedankenschnell und eilte aus dem Tor heraus und den Schuss abzuwehren. 3 Minuten später luchste Frank Berninger der Oppauer Abwehr den Ball ab, über Dennis Konieczny kam der Ball zurück zu Frank Berninger, der aber knapp am Tor vorbei zielte. Der Rest der 1. Halbzeit lief so weiter. Zwei ausgeglichenen Teams wechselten sich im Auslassen von Chancen ab. Erst verhinderte Ruben Ragg mit einem Riesenreflex die Oppauer Führung (12.), dann hatte Frank Berninger seine nächste Gelegenheit (15.). Wieder knapp vorbei. Nachdem Dennis Ritz dann auch nach einem Alleingang am Oppauer Torwart scheiterte (27.), musste Ruben Ragg in der 33. Minute eine erneute Parade aufbieten. Als sich alle schon mit einer torlosen Halbzeit abgefunden haben, avancierte Frank Berninger zum Schlitzohr. Einen schwachen Rückpass erahnte und ersprintete er und vollendete zu seinem ersten Landesligatreffer seiner Karriere (45.+1).

 Diese Führung gab der TUS zur zweiten Hälfte Auftrieb. Ein langer Ball von Marco Ritz auf Dennis Ritz brachte die nächste Großchance. Die Hereingabe konnte Dennis Konieczny aus kurzer Distanz nicht verwerten. In der 53. Minute zog Carnell Likunde auf dem rechten Flügel auf und davon, brachte den Ball auf Kjell Engels, der den Ball zurück in den Lauf von Patrick Konieczny. Von der Strafraumgrenze donnerte dieser einen satten Schuss ins Netz zum umjubelten 2:0. Die Gäste zeigten sich allerdings völlig unbeeindruckt. Nach einem Freistoß kam ein Oppauer völlig frei zum Kopfball und erzielte den Anschlusstreffer (61.). Und jetzt ging das Drama los:

67. Kjell Engels zielt per Kopf völlig freistehend am Tor vorbei

71. Schusschance Dennis Ritz, der Torwart hält.

75. Sturmlauf des eingewechselten George Onyejekwe, Pass auf Dennis Ritz, Schuss , Tor, Abseitspfiff des Schiris - eine zumindest fragwürdige Entscheidung.

78. Freistoß Marco Ritz von halb rechts - der Ball klatscht auf die Latte

81. der eingewechselte Arne Schlotheuber hat mit seiner ersten Ballberührung die Entscheidung auf dem Fuß, der Ball ging knapp vorbei.

Und dann kam was kommen musste: die immer stärker werdenden Oppauer erzielten in den 82. Minute den Ausgleich und waren in den letzten Minuten dem Siegtreffer näher als konsternierte Marienborner. Da änderte auch die Gelb Rote Karte gegen einen Oppauer in der Schlussminute nichts. Was bleibt? Wieder neue Erfahrungen, aber zumindest auch mal einen Punkt auf der Habenseite. Das sollte zumindest ein wenig Selbstvertrauen geben.

  

Aufstellung: Ruben Ragg- Freddie Schulz (38. Emanuel Parelho), Nikolas Putzker, Marco Ritz, Carnell Likunde - Kjell Engels, Eric Galinski , Patrick Konieczny (80. Arne Schlotheuber), Dennis Konieczny (59. George Onyejekwe),- Frank Berninger, Dennis Ritz

 

Außerdem im Aufgebot: Luca Sammartano (ET), Marius Weiner

 

  

TUS ALTLEININGEN - TUS MARIENBORN 2:1(1:0)

  

DIE SACHE MIT DER CLEVERNESS

 

Wenn eine Mannschaft in eine höhere Liga aufsteigt, hört man immer, dass man einen Mangel an Cleverness gegenüber den etablierten Mannschaften haben wird. Nun, es stimmt nicht immer alles, was so erzählt wird. In diesem Fall allerdings schon, denn das erste Spiel der Saison hat nicht die unbedingt bessere Mannschaft gewonnen, aber die cleverere.

Beim allerersten Ausflug der Vereingeschichte in den Pfälzer Wald zu den Namens- und Vereinsfarbenvettern aus Altleiningen präsentierte Guido Ritz mit Ruben Ragg im Tor sowie Nikolas Putzker in der Innenverteidigung zwei Neuzugänge. Doch gerade am Anfang des Spiels waren es die Hausherren, die die ersten Akzente setzten. Vornehmlich durch Standartsituationen auf dem doch sehr engen Platz. Auffällig war hierbei eine Eckballvariante. Der Ball wurde flach und scharf an die Strafraumgrenze gespielt, ein scheinbar Unbeteiligter stürmt von hinten heran und soll den Ball ins Tor hämmern. In der 5. Minute drosch ein Altleininger den Ball weit drüber. Nach 8 Minuten gab es das erste Lebenszeichen der TUS. Eric Galinski erobert den Ball, über Dennis Ritz kommt Christopher Stahl zum Abschluss und scheitert knapp. Kurz danach hatte Dennis Ritz noch eine Kopfballgelegenheit. In der 13. Minute gab es wieder Eckball für die Hausherren. Und siehe da: Es erfolgte derselbe Trick wie oben beschrieben. mit dem feinen Unterschied, dass ein Altleininger den Ball jetzt aber mal so richtig traf und dieser unhaltbar im Marienborner Tor einschlug. Die TUS (in der Folge meine ich damit immer Marienborn) erholte sich erstmal nicht von diesem Schreck. Altleiningen bestimmte das Spiel. Erst in Minute 38 hatte Frank Berninger nach Flanke von Marco Ritz seine erste Gelegenheit per Kopf. Die beste Chance gab es aber unmittelbar vor der Pause. Nach einem Handspiel gab es Freistoß für die TUS von der Strafraumgrenze. Patrick Konieczny vergab diese Chance mit einem Schuss übers Tor.

Auch in der 2. Hälfte hatten zunächst die Hausherren den besseren Start. In der 50. Minute konnte Ruben Ragg einen strammen Schuss vom 16er zum Eckball abwehren. Eckball? Da war doch was. Und als hätte man es geahnt hätte, vollführten die Altleininger schon wieder denselben Trick. Diesmal war die TUS aber vorbereitet, zumindest halbwegs. Denn der Schütze wurde zwar am Schuss gehindert, dies allerdings mit einem Foul im Strafraum und es gab Elfmeter. Dreimal hintereinander auf denselben Trick hereinzufallen, so wird wohl mangelnde Cleverness definiert. Doch statt der vermeintlichen Vorentscheidung donnerte der Elfmeterschütze den Ball an den Pfosten und sorgte somit für den Weckruf für die TUS. Denn nun wurde es ein völlig anderes Spiel. Der TUS gelangen nun schöne schnelle Kombinationen und brachten die Altleininger Abwehr in gehörige Verlegenheit. Christopher Stahl hatte die Riesengelegenheit, als er in der 57. alleine in den Strafraumeindrang, doch anstatt selbst zu schießen, versuchte er Frank Berninger zu finden, der aber nicht mehr an den Ball heran kam. Ebenfalls über außen setzte sich der eingewechselte George Onyejekwe (der dritte Neuzugang) in der 65. Minute durch, seine flache Hereingabe ließ Frank Berninger geschickt durch auf den freistehenden Eric Galinski, der harrgenau den Ball ins rechte untere Toreck lenkte. Und der umjubelte Ausgleich beflügelte die TUS noch mehr. Man hatte das Gefühl, dass das Spiel kippt, weil die Gastgeber jetzt höchst unsicher wurden. Nur einmal konnten sie sich davon befreien, das allerdings zum Leidwesen der TUS ziemlich gut. Carnell Likunde konnte mit einer Grätsche ins Leere einen Flankenlauf nicht verhindern. Die genau getimete Flanke verwertete eine Altleininger Stürmer per Flugkopfball zur erneuten Führung (76.). Danach wurde es hektisch. Die TUS drängte auf den Ausgleich. Altleinigen verstärkte die Abwehr und lauerte auf Konter, die aber nicht zu Ende gespielt wurden. 2 Minuten vor dem Ende senste der Altleininger Torschütze Kjell Engels kurz hinter der Mittellinie rüde um und sah folgerichtig die rote karte. Dies löste kleinere Tumulte aus und es dauerte ein wenig, bis der fällige Freistoß ausgeführt werden konnte. Marco Ritz brachte den Ball in die des Höhe des 11-Meter-Punkts, dort stand Frank Berninger und wurde aus dem Gewühl heraus per Foul an einem Schuss gehindert. Der hier sicherlich auch möglich gewesene Elfmeterpfiff blieb aber aus, stattdessen kam der Schlusspfiff und die Gastgeber konnten jubeln. Für die TUS bleibt aber die Erkenntnis, dass man mit Sicherheit wertvolle Erfahrungen gesammelt hat und mit ihrem Auftreten auf und vor allem auch abseits des Platzes nach dem Spiel eine sehr gute Visitenkarte abgegeben hat.

 

Aufstellung: Ruben Ragg- Freddie Schulz, Nikolas Putzker, Marco Ritz, Carnell Likunde (78. Kjell Engels)-Eric Galinski (84. Jan Hellmann), Christopher Stahl, Timm Filtzinger, Patrick Konieczny (55. George Onyejekwe),- Frank Berninger, Dennis Ritz

 

Außerdem im Aufgebot: Luca Sammartano (ET), Marco Jantz, Emanuel Parelho, Dennis Konieczny.

 

 

 

 

 

 

 

Saison 2014/15

 

 


FSV NIEDER -OLM - TUS MARIENBORN 0:5(0:0)

 

FINALE: CHECK! MEISTER! AUFSTIEG!

 

Beim Anblick der Gegengeraden des Nieder-Olmer Stadions musste das Herz eines jeden TUSlers oder TUS-Anhängers einen Satz gemacht haben: Weit über hundert Fans bevölkerten überwiegend in grün weiß gekleidet die eine Hälfte des Sportplatzes und sorgten für Heim- und Endspielatmosphäre. Ein würdiger Rahmen für ein klassisches Endspiel um die Meisterschaft.

Denn die Situation war denkbar einfach: Gewinnen-Meister. Unentschieden-Saisonverlängerung, Verlieren-keine Option. Die wichtigste Frage war: Wie geht das junge Team mit dieser Drucksituation um? Zumal die Nieder Olmer erkennen ließen, dass sie nicht gewillt waren, das Spiel abzuschenken. Folglich entwickelte sich in der ersten Hälfte ein Spiel, dass alleine von der Spannung lebte, große Höhepunkte vor beiden Toren aber nicht erkennbar waren. 2 Schrecksekunden gab es noch auf Seiten der TUS. Zunächst holte sich Kjell Engels recht früh bei einem unnötigen Foul die gelbe Karte ab und musste sich ab dann in den Zweikämpfen zurückhalten. Dann musste Marco Ritz minutenlang behandelt werden, konnte aber bis zum Ende durchspielen. Randnotizen, die in der 2. Hälfte entscheidende Rollen spielen sollten. Denn in der 55. Minute erkämpfte sich Kjell Engels im Mittelfeld ohne Rücksicht auf seine Vorbelastung geschickt den Ball und stürmte in den Strafraum. Dort konnte er nur unfair gebremst werde und zur Freude aller Grün-Weißen gab es den berechtigten Elfmeter. Marco Jantz stellte sich der Riesenverantwortung, versenkte den Ball aber bemerkenswert ruhig und gelassen. Weniger ruhig und gelassen ging es außerhalb des Spielfeldes zu, wo man sich jetzt langsam aber sicher in Feiermodus brachte. Zumal die TUS Abwehr jetzt sicher stand und insbesondere Marco Ritz in der 2. hälfte überhaupt keinen Zweikampf mehr verlor. Nur als Kapitän und Torjäger Frank Berninger das Spielfeld erneut verletzt verlassen musste, kam noch mal Unruhe ins Publikum. Doch vollkommen unnötig. Youngster Marius Weiner kam ins Spiel und wurde wie schon in der Vorwoche zum entscheidenden Matchwinner. Erst luchste er dem Nieder Olmer Torwart geschickt und fair den Ball ab und brachte sich auf dem rechten Flügel in Position. Seine flache Hereingabe donnerte Timm Filtzinger ins Netz. Nur wenige Minuten später eilte er in Dennis-Ritz-Manier allen Nieder Olmern davon und machte mit dem 3:0 ein Ausrufezeichen hinter die Meisterschaft. Apropos Dennis Ritz: Wann immer er am Ball war, war ganz Nieder Olm in heller Aufregung. Doch das nützte den Gastgebern dann auch nichts mehr. Wie so oft, vollendete er einen Alleingang nach einem Pass von Eric Galinski zum 4:0. Das 5:0 war dann mal eines außer der Reihe. Dennis Ritz verwandelte einen Eckball direkt. Der Rest war nur noch Warten auf einen der schönsten Momente der Marienborner Vereingeschichte: Der 2. Aufstieg in die Landesliga. Wer dies vor 4 Jahren prophezeit hätte, der .....nun ja, die Landesnervenklinik Alzey ist nicht weit entfernt. Aber jetzt ist ein Fußballmärchen wahr geworden und der Abpfiff bedeutete den Anpfiff für eine 24-stündige Aufstiegsparty. Vielleicht ging es bei dem einen oder anderen auch noch länger. Aber das hatten sich alle Beteiligten nach einer grandiosen Saison auch redlich verdient...

 

Aufstellung: Benjamin Fischer- Carnell Likunde-Till Fickinger-Jan Hellmann- Marco Jantz- Marco Ritz- Eric Galinski- Kjell Engels (75. Moritz Filtzinger)-Timm Filtzinger- Frank Berninger (62. Marius Weiner)- Dennis Ritz (83. Deniz Arslan)

 

 

TUS MARIENBORN - TSV ZORNHEIM 3:1(0:1)

 

HALBFINALE : CHECK!

 

Die Situation war denkbar einfach vor dem Spiel gegen den Mitkonkurrenten. 2 x gewinnen, Meisterschaft gewinnen. Aber was einfach und nicht einfach ist in diesen Tagen sieht man ja auch in der 1. und 2. Liga in diesen Tagen. In einem hart umkämpften Spiel zeigte die TUS aber das, was letzte Woche gefordert schmerzlich vermisst wurde, nämlich Eier haben und drehte so in der 2. Hälfte trotz Nackenschläge durch gleich zwei Platzverweise das Spiel. Und jetzt hat man ein reines waschechtes Endspiel um die Meisterschaft. Was will man mehr?

Das Spiel gegen Zornheim stand jedoch für die Gäste unter keinem guten Stern, da der 2. Vorsitzende des Vereins und gleichzeitig Vater eines Stammspielrs überraschend verstorben war. Nach der Gedenkminute merkte man den Zornheimern an, dass dies Motivation genug für dieses Spiel war. Nach intensiven 20 Abtast-Minuten ohne Torchance auf beiden Seiten gingen die Gäste durch einen sehenswerten Schuss in den Winkel aus 20 Metern in Führung (22.). Erst danach konnte sich auch die TUS Chancen erarbeiten. Gleich 2 Minuten später hatte Dennis Ritz den Ausgleich auf den Fuß, der Torwart lenkte den Ball aber gerade noch so um den Pfosten. Auf Zuspiel von Dennis Ritz hatte auch Frank Berninger die Gelegenheit, sein Heber über den Torwart ging aber auch knapp am Tor vorbei (28.). Insgesamt hatten die Gäste jedoch die Spielkontrolle.

Das änderte sich aber in der 2. Hälfte, denn jetzt sah man eine hoch motivierte TUS Elf, die plötzlich eine wesentlich aggressivere Körpersprache zeigten. Schon mit dem ersten Angriff gelang der Ausgleich. Dennis Ritz setzte sich wie so oft über links durch und sah den besser postierten Marius Weiner am langen Pfosten, der mit seinem ersten Ballkontakt (er wurde zur Halbzeit eingewechselt) zum umjubelten Ausgleich traf. Kurze Zeit später hatte er soga noch eine weitere gute Gelegenheit. Frank Berninger hatte dann eine 100- ige Chance nach Zuspiel von Dennis Ritz, doch im letzten Moment warf sich ein Zornheimer in den Ball und verhinderte die ansonsten sichere Führung (52.). In der 63. Minute gab es Eckball für die TUS. Matteo Trapp brachte den Ball auf den kurzen Pfosten, wo ein Zornheimer Spieler den Ball abwehren wollte. Nur, er tat es nicht und so fand der Ball den Weg ins Netz und es stand 2:1. Zornheim reagierte jetzt wütend und drängte auf den Ausgleich. In der 73. Minute wurde ein Stürmer im Strafraum frei gespielt. Till Fickinger ging dazwischen und verhinderte den Schuss mit einem Foul. Folge: Elfmeter und Ampelkarte. Jetzt war die Zeit für neue Helden, und zwar in Person von Keeper Benjamin Fischer. Beim eigentlich gut geschossenen Elfmeter machte er seinem Nachnamen alle Ehre, fischte den Ball aus der rechten unteren Torecke und gab somit das Signal für einen positiven TUS Endspurt. In der 83. Minute eroberte Timm Filtzinger im Mittelfeld den Ball und preschte nach vorne. Er hatte dann auch noch das Auge für den freistehenden Matteo Trapp, der zum umjubelten 3:1 einschob. Und doch war das Spiel noch nicht gelaufen. Denn 2 Minuten später unterlief Matteo Trapp im Mittelfeld ein unnötiges Foul und sah die Rote Karte. In doppelte Unterzahl stemmte sich die Rest TUS gegen einen weiteren Gegentreffer. Dennis Ritz hatte noch bei einem Konter das 4:1 auf dem Fuß. Kurze Zeit später war Schluss. Jetzt folgt ein Finale. Gewinnt man dies: Meister! Unentschieden: 1 oder 2 Entscheidungsspiele. Bei Niederlage- wahrscheinlich keine Aufstiegschance mehr. Denkbar einfach. Aber wie gesagt, was ist schon einfach these days?

 

Aufstellung: Fischer- M. Ritz, Fickinger, Likunde, Engels (46. Weiner )-Trapp, Galinski(90. Konieczny), Jantz, Schulz- D. Ritz, Berninger (74. T. Filtzinger)

 

 

 

ASV NIBELUNGEN WORMS - TUS MARIENBORN 2:2(1:1)

 

ALLES REINE NERVENSACHE

 

Was benötigt man denn alles für eine Meisterschaft? 1. Glück. Davon hatte die TUS gerade in der letzten Zeit reichlich. 2. Selbstbewusstes Auftreten: Davon ist vor und nach dem Spiel eine Menge zu sehen und zu spüren. Leider weniger da, wo es wirklich darauf ankommt, nämlich auf dem Platz. 3. Gute Nerven: Die scheinen den TUS Kickern gerade in den letzten Wochen abhanden gekommen zu sein. Durch den Punktverlust in letzter Minute gegen biedere und auch noch in Unterzahl spielende Nibelungen hat sich die Tabellensituation zwar nicht großartig verändert, es muss aber eine gehörige Leistungssteigerung her, soll dass auch noch nach den restlichen 2 Spieltagen so sein. Das Spiel begann nicht gut für die TUS, denn Defensivmann Jan Hellmann musste schon nach wenigen Minuten verletzt vom Platz und wurde von Marco Ritz ersetzt. Nach zaghaftem Abtasten gelang Marco Jantz einer seiner genauen Pässe auf Dennis Ritz. Dieser brachte den Ball unter Kontrolle, drang in den Strafraum ein und erzielte mit einem trockenen Schuss das 1:0 (12.). Das sollte doch Sicherheit geben. Doch weit gefehlt. Die Nibelungen konnten umgehend mit ihrem ersten gelungenen Angriff ausgleichen (14.). Danach wurde es ein zerfahrenes umkämpftes Spiel ohne Höhepunkte vor den Toren. Mit einer Ausnahme: Dennis Ritz setzte zu einem Sturmlauf über links an, seine Hereingabe in den Strafraum verpasste Timm Filtzinger nur knapp (40.).

Hoffnung auf Besserung in der 2. Hälfte kam dann schnell durch Kjaell. Besser gesagt durch Kjaell Engels, der einen Pass von Dennis Ritz mit der Brust mitnahm, sich an die Strafraumgrenze durchkämpfte und abzog. Der Nibelungen Torwart zeigte zunächst eine gute Parade, dann rutschte aber ihm der Ball doch über die Finger und irgendwie kullerte der Ball ins Tor (48.). Aber jetzt sollte dies doch einem Tabellenführer die notwendige Ruhe und Sicherheit geben. Zumal die Nibelungen sich noch eine Ampelkarte einhandelten (54.). Leider nein. Zwar hatte Dennis Ritz unmittelbar nach dem Platzverweis noch eine gute Kopfballgelegenheit, dann aber übernahmen wütende Nibelungen mehr und mehr das Spiel. Schon in der 64. Minute tauchte eine Nibelungen vollkommen frei von Benjamin Fischer auf, der aber mit einer schönen Fußabwehr den Ausgleich verhinderte. Zwei weitere Male hatten die Wormser den Torschrei auf den Lippen, die Schüsse gingen nur hauchdünn am Tor vorbei. TUS Chancen aufgrund von Kontern in Überzahl? Nothing. Mit einem dritten Treffer hätte man den Gastgebern wohl den Zahn gezogen, nur es gab nicht eine in Ruhe ausgespielte Möglichkeit hierfür. Und das sollte sich dann übel rächen. In der vorletzten Minute wurde ein Nibelunge im Strafraum von den Beinen geholt und es gab Elfmeter. Dieser wurde verwandelt, und 11 bedröppelte Marienborner ließen sich Sekunden später nach dem Abpfiff enttäuscht auf den Rasen fallen. Da half auch die Nachricht des Punktverlustes des härtesten Konkurrenten wenig. Mit solchen Leistungen wird man das große Ziel nicht erreichen. Das Gute ist: man hat alles noch in der eigenen Hand. Jetzt heißt es Nerven und Eier haben. Zwei mal alles, aber auch wirklich mal alles geben und gewinnen. Dann kann die Konkurrenz machen, was sie will.

 

Aufstellung: Fischer-Hellmann (6. M. Ritz), Fickinger, Likunde, Engels (89. Berninger)-Trapp, T. Filtzinger, Konieczny (68. M. Filtzinger),Galinski, Jantz- D. Ritz

 

 

 

TuS – Spvgg Ingelheim 1:2

 

Verdienter Sieg von Ingelheim bei unserer TuS

  

Gestern musste die 1.Mannschaft zu Hause gegen Ingelheim ran. Zu Beginn die erste kleine Hiobsbotschaft. Während bei den Gästen 3 Stammspieler aus der Verbandsliga dabei waren, mussten wir weiterhin auf Torjäger Frank Berninger verzichten.. Das Risiko nach dem Warmmachen, war zu groß um ihn einzusetzen. Für ihn durfte Sedat Yilderim von der A – Jugend ran. Und der Bub, der das 1. Jahr A – Jugend spielt, machte seine Sache sehr sehr ordentlich.

Leider war, dass nicht bei allen so in der 1. Halbzeit. Denn wir hatten von Anfang an keinen Zugriff auf das Spiel. Im Spiel nach vorne, verloren zu schnell die Bälle und Rückwärtsbewegung waren wir zu langsam. Und vor allem bei den Zweikämpfen waren wir viel zu weit weg vom Gegner. So war es auch nicht verwunderlich, dass in der ersten halbe Stunde nur der Gast spielte. Chance um Chance erspielten sich die Ingelheimer. Und so war das 0:1 nur eine Frage der Zeit. Nach 10. Minuten war dann auch soweit. Nach einem Angriff, konnte Benjamin Fischer zwar zuerst mit dem Fuß abwehren, aber der Nachschuss war dann auch er machtlos. Und weiter spielte nur der Gast... Und eigentlich konnte man froh sein, dass es nach der ersten halben Stunde nur 0:1 stand, da die Gäste die klar bessere Mannschaft waren. Erst nach 35. Minute kamen wir so langsam ins Spiel und hatten auch 1-2 Konterchancen durch Dennis Ritz. Aber letztendlich, ging es mit einem hochverdienten 1:0 für die Gäste in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einem negativen Paukenschlag. Wieder konnten wir nach einem Konter den Rückraum nicht absichern, wodurch der Ball zum Gegner kam und der machte das 0:2. Es dauerte 10. Minuten bis die Truppe sich davon erholte. Aber dann plötzlich, waren wir wach. Es ging auf einmal ein Ruck durch das Team. Auf einmal nahmen wir die Zweikämpfe an und vor allem wir gewannen sie. Und es entwickelte sich endlich eine Partie auf Augenhöhe. In dieser Phase fiel dann auch der Anschlusstreffer.durch Mateeo Trapp nach Vorlage von Kjell Engels.

In der 74. Minute hatten wir auch dann sogar noch die große Ausgleichsmöglichkeit. Aber leider scheiterte Dennis Ritz an dem gut aufgelegten Keeper der Gäste.

Die Schlussphase ist schnell erzählt... Die Jungs probierten nochmal alles, aber zu wirklichen Gelegenheiten kamen wir nicht mehr. In dieser Phase merkte man dann auch, etwas die Unerfahrenheit unseres jungen Teams, dass sehr wild agierte. Und so gewann der Gast knapp, aber hochverdient mit 2:1.

Der Fazit der heutigen Partie. Heute war zum ersten mal ein Gast an der Kirschhecke, der einfach besser war als wir. Und so muss man die Niederlage einfach akzeptieren, den Mund abwischen und weiter machen. Denn wichtig wird sein, dass eine Reaktion im Training und nächste Woche in Worms erfolgt! Denn das zeichnet eine gute Mannschaft aus! Nach einem Niederschlag aufzustehen und weiter machen... Oder mit den Worten des großen "Poeten" Rocky Balboa: “ Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt…. Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort. Und es ist mir egal wie stark du bist – sie wird dich in die Knie zwingen und dich zermalmen, wenn du es zulässt… Du und ich – und auch sonst keiner – kann so hart zuschlagen wie das Leben! Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann… Es zählt bloß, wieviele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht…. Nur so gewinnt man! Wenn du weißt was du wert bist, dann geh hin und hol es dir. Aber nur, wenn du bereit bist die Schläge einzustecken! Aber zeig nicht mit dem Finger auf andere und sag du bist nicht da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr, oder sonst jemandem. Schwächlinge tun dass! Und das sind WIR nicht – WIR sind besser!

Also :"Kopf hoch und Brust raus!!!"

Denn eins wollen wir mal nicht vergessen...

WIR SIND TuS !!! WIR SIND IMMER NOCH TABELLENFÜHRER!!! UND WIR HABEN ES IN DER EIGENEN HAND... „

 

Also auf geht’s Jungs!!! TuS TuS TuS gewinnen muss!!!

 

 

SG ENTRACHT HERRNSHEIM - TUS MARIENBORN 2:3(1:2)

 

HAUSAUFGABEN BEIM NACHSITZEN ERLEDIGT

 

Carnell Likunde tat gut daran, sein Trikot auszuziehen als er sich in der 96.(!) Minute auf dem Weg zur Eckfahne machte. Es wäre ganz schön dreckig geworden, denn Sekunden danach verschwand er unter einer Jubeltraube von TUS Spielern und sonstigen Sympathisanten, hatte er mit seinem Treffer doch dafür gesorgt, dass die TUS bei den Patzern der Konkurrenz noch die eigenen Hausaufgaben erledigt hatte. Und weil es eben die 96. Minute war, also quasi im Nachsitzen. Die Chronologie eines verrückten Nachmittags:

Geduld war das Wort des Tages. Ein Geduldspiel sollte es werden. Beim Duell Erster gegen Letzter auch irgendwie nachvollziehbar. Nur: beide Mannschaften hatten überhaupt Geduld am Anfang. Carnell Likunde lieferte den ersten Schuss der Partie nach wenigen Sekunden ab (und sollte auch den letzten abgeben). 1 Minute später versuchte es Marco Jantz, ehe er mit der insgesamt dritten Aktion Felix Werner im Strafraum anspielte, der ruhig und souverän mit einem Flachschuss die frühe Führung erzielte (3.). Als dann Dennis Ritz in der 4. Minute den Ball an den Pfosten donnerte, deutete aber auch mal so gar nichts auf die folgende Dramatik des Nachmittags hin. Doch schon die 5. Minute sorgte für Ernüchterung. Eine lange Flanke in den TUS Strafraum verwertete ein Herrnsheimer per Kopf zum Ausgleich. Und das veränderte das Spiel. Ein Duell Erster gegen Letzter war jetzt nur noch marginal zu erkennen. Die Gastgeber entdeckten ihren Kampfgeist, die TUS ihre Nervosität. Dennoch reichte es zur Führung vor der Halbzeit. Einen Freistoß aus knapp 20 Metern zirkelte Marco Ritz an die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball ins Feld, Dennis Ritz reagierte am schnellsten und köpfte freistehend ein (31.).

Aber von Souveränität eines Tabellenführers war wieder wenig zu sehen. Sie wäre vielleicht gekommen in der 50. Minute. Dennis Ritz schaltete bei einem Rückpass blitzschnell und eilte allein aufs Tor, setzte den Ball aber knapp neben den Pfosten. Im Gegenzug verfehlte Herrnsheim den Ausgleich nur knapp, ehe Timm Filtzinger beim nächsten Angriff ebenfalls nur knapp das 3:1 versäumte. Die nächste kalte Dusche kam dann in der56. Minute. Herrnsheim nutzte einen direkten Freistoß zum 2:2. Jetzt wurde es ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die TUS fand kein Durchkommen durch die kompakte Abwehr. Und doch hatte Marius Weiner eine Riesenchance, die weder er noch der nachsetzende Timm Filtzinger und Eric Galinski beim nachfolgenden Kopfball nutzen konnten. Herrnsheim bezahlte den aufopferungsvollen Kampf noch mit einer Ampelkarte, was aber auch keinen entscheidenden Vorteil brachte. Die Zeit lief davon, das Ergebnis aus Bretzenheim war zwischenzeitlich bekannt. Es lief die 95. Spielminute. Da brach ein Herrnsheimer Stürmer durch und lief alleine aufs TUS Tor. Jan Hellmann eilte hinterher und konnte mit größter Mühe und Not den Schuss zur Ecke abblocken. Diese brachte nichts ein. Der TUS blieben noch 60 Sekunden. Marco Jantz schlug den Ball weit nach vorne auf Freddie Schulz, der genau das tat, wozu er eingewechselt wurde. Er verlängerte den Ball per Kopf in den Lauf von Carnell Likunde, der über rechts in den Strafraum eindrang und mit einem beherzten Schuss den nicht mehr erwarteten Siegtreffer erzielte. Der Rest ist bekannt und auch Carnells Trikot überstand es unbeschadet. Nach dem Spiel hörte man von verschiedenen Seiten, dass man Meister wird, wenn man so Spiele gewinnt. Wollen wir da mal nicht widersprechen......

 

Aufstellung: Schmidt-Hellmann, Fickinger, Likunde, Engels (77. Schulz)-M. Ritz, T. Filtzinger, Konieczny (60. Galinski), Jantz- D. Ritz, Werner (58. Weiner)

 

 

 

Mit großer Leidenschaft und spielerischen Klasse zum Sieg

 

TSV Gundheim - TuS 1:2

 

Am vergangenen Sonntag war die TuS zu Gast beim TSV Gundheim. Bei überragenden äußeren Bedingungen waren wir sofort im Spiel. Allerdings die erste Großchance hatten die Gastgeber. Nach einem Konter knallte S. Gutzler den Ball an den Pfosten. Danach spielte aber nur die TuS. Nach einigen guten Chancen musste allerdings ein Elfmeter zur Führung herhalten. Nach einem klaren Foul an Dennis Ritz (ehrlich gesagt hätte dieses auch Rot nach sich ziehen müssen) verwandelte Marco Jantz souverän. Danach ergaben sich Chancen fast im Minutentakt doch leider konnten wir diese nicht nutzen.

Dann der Schock! Nach einem Eckball bekam einer der Jungs den Ball an die Hand und der Gastgeber kam glücklich mit diesem Elfmeter zum Ausgleich,

Doch der Unterschied zu einigen anderen Spielen in der Vergangenheit war, die Jungs spielten. selbstbewusst weiter. Und so war es nur logisch, dass die Jungs in der 40. Minute. in Führung gingen. Allerdings war dieses Tor überragend!!! Mit drei Stationen spielten sich die Jungs von der Mittellinie in den gegnerischen Strafraum, vom Ausgangspunkt Mateo der auch den Abschluss per Heber netzte.

Mit dem hochverdienten 2:1 ging es in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit waren wir weiter die spielbestimmende Mannschaft. Wir erspielten uns weiter guten Chancen. Dann ein weiterer Rückschlag. Unser bis dahin gut aufgelegter Kapitän Frank Berninger verletzte sich in einem Zweikampf und musste raus. Wir hoffen, dass Frankie sich schnell wieder erholt und nächste Woche wieder zur Verfügung steht

In der Folgezeit wurde es dann zu einem Kampfspiel ohne große Chancen auf beiden Seiten. Allerdings entwickelte sich in dieser Zeit ein Farbenspiel des Schiedsrichters welches, drücken wir es mal vorsichtig aus, als sehr einseitig aussah. Während die Gastgeber weiter fröhlich Dennis Ritz mit einer Blutgrätsche von den Beinen holen durften und nett ermahnt wurden, bekamen unsere Jungs für normale Zweikämpfe gelb.

Aber auch das hielt die Jungs heute nicht auf.

In der Endphase kamen wir dann auch wieder besser ins Spiel. Leider hatten die Jungs dort auch ein wenig Pech. Zum Beispiel als Marco Jantz nach zwei tollen Distanzschüssen einmal am hervorragend reagierenden Torwart und einmal an der Latte scheiterte, oder als ein Spieler der Gastgeber auf der Linie rettete.

So kam am Ende was kommen musste. Die Gundheimer warfen die letzten fünf Minuten alles nach vorne und agierten mit hohen Bällen im Strafraum.

Doch die Jungs warfen sich leidenschaftlich mit allem was sie hatten in jeden Zweikampf und jedes Kopfballduell. Und konnten so den hochverdienten Sieg einfahren.

 

Fazit: Ein geiler und wichtiger Sieg mit sehr viel Leidenschaft aber auch fußballerischer Klasse. 

In diesem Sinne wir sehen uns nächste Woche in Hernsheim ! :)


 

TUS MARIENBORN - SV GUNTERSBLUM 5:2(3:2)

 

FREISTÖSSE UND HEBER ALS PROBATE MITTEL


Es war schon recht merkwürdig. Da führt man ab 28. bzw. 52. mit 2 Toren Vorsprung und trotzdem musste man bis fast ganz zum Schluss um den Dreier zittern. Denn vor allem die TUS Defensive hatte beim Spiel gegen selbstbewusste Guntersblumer so ihre liebe Mühe. Aber am Ende stand dann doch ein standesgemäßer Erfolg. Nehmen wir das mal als positives Zeichen.

Man durfte an diesem Tag nicht zu spät kommen, denn sonst hat man schon 2 Tore verpasst. Die erste Ballberührung eines Marienborner Spielers war die von Torwart Max Claus, als er den Ball aus dem Netz holte. Die Gäste gingen schon nach wenigen Sekunden in Führung. Doch schon 2 Minuten später gab es Freistoß für die TUS. Patrick Konieczny schlug einer hohe lange Flanke in den Strafraum. Der Gäste Torwart erkannte zu spät, dass es in Wirklichkeit gar keine Flanke war, brachte noch ein verzweifeltes "Leo" hervor und musste den Ball über seine Hand in den Winkel rutschen lassen. Der frühe Ausgleich brachte dann die TUS in Fahrt. Dennis Ritz nutzte zunächst einen Alleingang nicht (13.). Dann aber wurde er von Freddie Schulz mit einem Pass in die Tiefe wieder auf die Reise geschickt und jetzt überwand er den Torwart mit einem geschickten Heber (15.) . Die Riesengelegenheit zum Ausgleich verhinderte Max Claus, als ein Guntersblumer nach einem schönen Freistoßtrick mutterseelenallein 2 Meter vor ihm stand, er den Schuss aber abwehren konnte. Und als dann Marco Ritz Dennis Ritz auf die Reise schickte, und dieser mit einem erneuten Heber das 3:1 erzielte, schien schon alles in trockenen Tüchern zu sein (28.). Denkste. Bis zum Pausenpfiff spielten nur noch die Gäste. Belohnt wurden sie mit dem Anschlusstreffer 2 Minuten vor der Pause. 

Die 2. Hälfte begann zunächst wieder mit einem Freistoß für die TUS aus knapp 20 Metern. Patrick Konieczny war wieder derjenige, der dann Ball über die Mauer hinweg schlenzte und so unhaltbar rechts ins Tor einschlug. Mit dem 4. Treffer sollte doch nun endlich Ruhe ins TUS Spiel einkehren. Doch auch da lag man falsch. Die Abwehrformation war von einer unerklärlichen Unruhe befallen. Die Guntersblumer drängten auf einen erneuten Anschlusstreffer, doch den ließ man zum Glück nicht zu. Denn dann wäre wahrscheinlich noch schlimmeres über die TUS hereingebrochen. So konnte die Formation um Torwart Max Claus hinten die 2 halten. Nach vorne brachte die TUS allerdings auch weniger wie gewohnt zustande. Frank Berninger wurde in der 68. Minute ein klarer Elfer verweigert. Kurz darauf war Dennis Ritz nach einem Alleingang aus der eigenen Hälfte in aussichtsreicher Position, am Schluss fehlte aber ein wenig die Kraft und er schoss am Tor vorbei. Und so wurden die Nerven der TUS Anhänger erst in der 87. Minute beruhigt. Denn dann war wieder Dennis Ritz auf und davon, diesmal bediente er in bewährter Manier seinen Sturmpartner Frank Berninger und das 5:2 war perfekt. Eine Minute später hätte Frank Berninger beinahe noch den 6. Treffer erzielt, doch sein Schuss wurde auf der Linie noch abgewehrt. Das wäre des Guten wohl auch ein wenig zuviel gewesen. Immerhin: durch den Erfolg hat sich der Abstand auf einen Nichtrelegationsplatz auf 5 Punkte vergrößert.


Aufstellung: Claus- Fickinger, Schulz (46. Trapp), Likunde , Hellmann, -Konieczny (59. Jantz), Galinski, M. Ritz (80. Romano), T. Filtzinger, Berninger , D. Ritz

 

TSV STADECKEN ELSHEIM -TUS MARIENBORN 2:2(2:2)

  

CLEVERNESS UND ABGEKLÄRTHEIT......

 

....sind unabdingbar, will man nicht nur Erfolg haben, sondern sogar einen ganz großen Triumph feiern will. Aber genau diese zwei Attribute ließ die junge TUS Mannschaft bei den abstiegsbedrohten Gastgebern vermissen. Denn man hatte es nicht nur mit aufopferungsvoll kämpfenden Stadeckern bzw. Elsheimern zu tun, sondern auch mit Wind bzw. Wetter. Und da hätte man durchaus ein wenig cleverer sein können.


Das begann schon in der ersten Halbzeit, als die TUS gegen den Sturm anrennen musste. Nach 17 Minuten lag man plötzlich und unerwartet nämlich schon mit 0:2 hinten. Zwei Standartsituationen wurden durch den Wind so beeinflusst, dass es zu einer Fehlerkette in der TUS Defensive kam, die jeweils mit einem Gegentor endeten. Die TUS war bis zum dem Zeitpunkt überhaupt noch nicht auf dem Platz. Erst nach 35 Minuten erzielte Dennis Ritz den Anschlusstreffer. Das war jetzt das Signal das Spiel vollends in die Hand zu nehmen. Belohnt wurde die TUS in der 44. Minute. Frank Berninger schaffte noch vor der Pause den Ausgleich.

 

Dies sollte doch nun Aufwind geben, zumal man jetzt den Wind im Rücken hatte. Doch genau das erwies sich als Problem. All zu oft wurden lange Bälle nach vorne geschlagen, die durch den Wind unerreichbar worden. Bei Freistößen und Ecken schaffte man es nicht den Wind so zu berechnen, dass ein gefährlicher Ball daraus wurde. Das einfachste Mittel aber wurde schlicht ignoriert, nämlich den Torwart mit Weitschüssen in Verlegenheit zu bringen. Zwar war die TUS stets bemüht das Spiel komplett zu drehen, aber wie gesagt, das letzte Stück Cleverness fehlte. Timm Filtzinger hatte den dritten Treffer auf dem Fuß als er in der 70. Minute nach einem Eckball völlig frei im Strafraum stand, den Ball aber aus 10 Metern über Tor jagte. Die Gastgeber machten das, was sie am besten konnten, nämlich kämpferisch dagegen zu halten ohne jedoch vor dem TUS Tor gefährlich zu werden. Und so kam die 88. Minute, die nochmals einen Eckball für die TUS brachte. Diesen bekam Dennis Ritz endlich mal gut in den Strafraum, Frank Berninger stieg hoch und köpfte aufs Tor - doch genau da stand ein Stadecker auf der Linie und wehrte ab. Es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Zwei verlorene Punkte, aber auch die Gewissheit, dass man aus solchen Spielen lernen kann.

 

Aufstellung: Schmidt- Fickinger, Schulz, Likunde ( 75. Konieczny), Hellmann-Jantz (82. Galinski), M. Ritz, T. Filtzinger, Berninger , D. Ritz, Engels (60. Romano)

 

 

TUS MARIENBORN - TSV SCHORNSHEIM 8:2(4:0)

 

EINE WUNDERSAME PARTIE

 

Mit satten acht Toren hat man sich den Mini-Frust über die Mini-Krise mit 2 sieglosen Spielen in Folge wohl von der Seele geschossen. Nur, was fängt man mit so einer merkwürdigen Partie an? Ein Gradmesser für die folgenden Aufgaben waren die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit sicherlich nicht.

Zwei Tage nach einer bemerkenswert erfolgreichen Generalversammlung des Vereins wollten die TUS Fußballer auch Taten folgen lassen. Gut, dass da Torjäger Frank Berninger wieder am Start war. Von Anfang an war es ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Gäste. Torschüsse aufs Tor von Sebastian Schmitt in Halbzeit 1 = 0. In der 6. Minute dann der Führungstreffer nach bewährtem Muster. Langer Ball von Freddie Schulz auf Dennis Ritz, Hereingabe auf Frank Berninger und Tor. Bäumchen-wechsel-dich dann in der 24. Minute. Frank Berninger bedient Dennis Ritz: 2:0. In der 40. Minute fängt Dennis Ritz einen Ball an der Mittellinie ab, sofortiger Pass in den Lauf von Frank Berninger: 3:0. Drei Minuten später setzt sich wieder Frank Berninger durch, sein Schuss wird vom Torwart abgewehrt, Timm Filtzinger staubt zum 4:0 ab. Davor, dazwischen und danach gab es gute Gelegenheiten für bestimmt noch weitere 5 Tore. Schornsheim schien dagegen überhaupt noch nicht realisiert zu haben, dass ein Bezirksligaspiel stattfindet.

Das änderte sich gewaltig in der 2. Hälfte, denn mit dem ersten Schuss auf das TUS Tor erzielten die Gäste den Anschlusstreffer. Jetzt wurde das Spiel offener, aber ehrlich gesagt nur noch auf Freundschaftsspielniveau. Sobald die TUS die Zügel anzog, waren die Schornsheimer überfordert. So war bei einem schnellen Gegenstoß Kjell Engels frei vor dem Torwart, donnerte aber aus kürzester Distanz den Ball an die Unterkante der Latte (50.) In der 53. Minute gab es Freistoß vom linken Flügel. Vom Mittelkreis machte sich Freddie Schulz gemächlich auf den Weg in den Strafraum um von Dennis Ritz den Ball maßgerecht auf den Kopf serviert zu bekommen und ohne Gegenwehr eines Abwehrspielers hieß es 5:1. Danach wieder altbewährtes: Flankenlauf Dennis Ritz, Tor Frank Berninger (56.). Fünf Minuten später suchte sich Dennis Ritz dann mal einen anderen Abnehmer seiner Hereingaben und bediente Kjell Engels, der zum 7.1 einschob. Schornsheim gelang noch ein schöner Freistoßtreffer zum 2: 7 (67.), ehe das Spiel dem Ende zuplätscherte. Der eingewechselte Marius Weiner war kaum auf dem Platz, schon wurde er mit einem Pass auf einen Alleingang aufs Tor geschickt, scheiterte aber am Torwart. Er schien daraus gelernt zu haben, denn bei seinem zweiten Alleingang in der 88.Minuet vollstreckte er souverän und markierte den Schlusspunkt in einer nicht wirklich spannenden Partie. Aber egal. Man hat den Konkurrenz gezeigt, dass man wieder in der Spur ist. Der Saisonhochphase kann beginnen.

 

Aufstellung: Schmitt-Fickinger, Schulz (58. Konieczny), Likunde, Hellmann -Jantz , M. Ritz, T. Filtzinger , Engels (64. Romano), -D. Ritz, Berninger (76. Weiner)

 

 

 

SV GIMBSHEIM -TUS MARIENBORN 2:2(1:0)


GEMISCHTE GEFÜHLE


Was fängt man mit so einem Unentschieden an? Ist man zufrieden, weil man in einem schwierigen Auswärtsspiel nicht verloren hat, was durchaus möglich gewesen wäre? Ober ärgert man sich, weil man unmittelbar vor Schlusspfiff die Siegtreffer gleich mehrfach auf dem Fuß hatte, aber der Ball partout nicht über die Linie wollte? Egal, durch die Patzer der Konkurrenz hatte die Punkteteilung in der Tabelle nicht die Konsequenz wie erwartet, weswegen die Zufriedenheit überwiegen dürfte.

Zumal Coach Guido Ritz auf Top-Torjäger Frank Berninger verzichten musste. Dafür durfte Vincenzo Romano von Anfang an ran. Auch Kjell Engels und Timm Filtzinger rückten in die Startformation. Die Anfangsphase gehörte aber den motivierten Gastgebern, die das in der 16. Minute auch gleich ausnutzten. Ein Ball in die Tiefe hebelte die TUS Abwehr auseinander, TUS Torwart Luca Sammartano sah sich einem Angreifer gegenüber und verzichtete zum Glück auf ein Foul. Es wäre wohl der nächste Platzverweis eines TUS Torwarts binnen einer Woche gewesen. Allerdings bedeutete dies auch den Führungstreffer für Gimbsheim. Erst allmählich kam die TUS ins Spiel. In der 20. Minute setzte sich Dennis Ritz auf dem linken Flügel durch. Seine Hereingabe verpasste Kjell Engels nur knapp. Kurz darauf startete Vincenzo Romano einen Alleingang, setze aber einen Heber an, anstatt konsequent aufs Tor zu gehen. Und nach einer halben Stunde prüfte Dennis Ritz dann den Gimbsheimer Torwart mit einem strammen Schuss.

Turbulent ging es dann von Anfang an in der 2. Halbzeit zu. Marco Jantz bediente Timm Filtzinger in der rechten Strafraumhälfte. Dessen Hereingabe ließ Dennis Ritz geschickt durch in den Lauf von Matteo Trapp, der zum Ausgleich einschoss (49.).Kein Zufall, denn Matteo Trapp verdiente sich heute kämpferisch die Bestnote. Im unmittelbaren Gegenzug hatte die TUS allerdings Riesenglück, als ein Gimbsheimer aus kurzer Distanz freistehend nur den Innenpfosten traf. Wieder nur kurze Zeit später. Dennis Ritz wird im Strafraum frei gespielt. Er sieht den heran eilenden Vincenzo Romano und die Führung für die TUS war perfekt. Jetzt wurde ein offener Schlagabtausch. Dennis Ritz und Marco Jantz hatten Chancen zum 3. Tus Treffer, doch auch Gimbsheim hatte mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, bzw. auf dem Kopf von Ersatzkapitän Till Fickinger, der mit zwei fast misslungenen Kopfballrückgaben Torwart Luca Sammartano beinahe in Verlegenheit brachte. In der 69. Minute gelang Gimbsheim der Ausgleich nach bewährtem Muster. Langer Ball in die Tiefe, TUS Abwehr nicht vorhanden, Stürmer allein aufs Tor. Jetzt wurde es ein Spiel auf Messers Schneide. Nahezu jeder Angriff auf beiden Seiten wurde gefährlich. Marco Ritz hatte in der 80. Minute Pech mit einer Kombination Flanke/Schuss. Die Latte hatte was dagegen. Und die ärgerlichste Szene des Spiels kam dann in der 89. Minute. Nach einem Freistoß kam Timm Filtzinger frei aus 5 Metern zum Schuss, der Torwart wehrte noch ab, genau auf den Fuß von Eric Galinski. Dessen erster Versuch wehrte ein Gimbsheimer auf der Linie sehr schmerzhaft ab (die männlichen Leser wissen, was ich meine). Doch der Ball fiel wieder vor die Füße von Eric Galinski, der jetzt zu allem Unglück den Pfosten traf. Weniger schmerzhaft für Gimbsheim. Um so mehr für alle TUS Sympathisanten. Dann war Ende. Und am Schluss wohl auch ein gerechtes Unentschieden.

  

Aufstellung: Sammartano-Fickinger, Schulz (70. Likunde), Hellmann -Jantz (76. Mohr), Engels (69. Galinski), M. Ritz, T. Filtzinger, Trapp -D. Ritz, Romano

 

 

TUS MARIENBORN - TSV GAU ODERNHEIM 1:2(1:2)

  

EIN RICHTIG GEBRAUCHTER SONNTAG

 

Nach 15 Minuten war alles in bester Ordnung. 1:0 Führung, den Gegner fest im Griff, schönes warmes Wetter, was willst Du mehr? Doch dann zogen die Gewitterwolken auf - zumindest auf dem Platz und binnen weniger Minuten kippte das Spiel so, dass es nicht mehr zu gewinnen war. 

Was war passiert? Schon in den ersten 60 Sekunden flogen Gau Odernheims Torwart die Bälle um die Ohren. Dennis Ritz prüfte ihn zunächst. Sekunden später war Frank Berninger mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 1:0. Es ging so weiter. Frank Berninger hatte in der 3. die nächste Großchance, der Nachschuss von Marco Ritz wurde von einem Gäste Akteur gerade noch vor der Linie geklärt. Die TUS hatte alles im Griff. Gau Odernheim brauchte Zeit um im Spiel anzukommen. In der 22. Minute gelang der erste gute Angriff. Ein Stürmer rannte auf das Marienborner Tor zu. Torwart Sebastian Schmitt eilte heraus und wehrte den Lupfer mit beiden Händen ab. Dummerweise außerhalb des Strafraums. Will heißen: Platzverweis. Max Ruterschmidt musste kalt in den Kasten, Lukas Posegga dafür den Platz verlassen. Auch blöd, dass den Gästen dann ein wirklich sehenswerter Freistoß zum Ausgleich gelang. Soviel zum Mediendauerthema Dreifachbestrafung. Doch es kam noch dicker. Der Schiedsrichter hatte sich Freddie Schulz ausgeguckt und bedachte 2 Fouls innerhalb weniger Minuten mit jeweils einer gelben Karte, summa summarum also der Ampelkarte. Schon hatten die Gäste zwei Mann mehr auf dem Platz. Das nutzten sie in der 38. Minute durch einen Kopfball nach einem Eckball zur Führung. Dennis Ritz hatte vor der Pause sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß, setzten den Ball aber Zentimeter neben das Tor.

 

Wie geht man ein Spiel mit 2 Mann Unterzahl an? Zwei Viererketten bilden und auf Konterchancen hoffen? Hinten kompakt stehen und schlimmeres vermeiden? Oder das Heil in der Offensive suchen und auf Fehler des Gegners lauern? Nun, letzteres war kaum möglich, denn Gau Odernheim erwies sich als bärenstarkes Team, das kaum Fehler zuließ. Allerdings: Trotz numerischer Überlegenheit fiel ihnen vor dem Tor nichts mehr ein. Im Gegenteil: In der 65. Minute hatte Dennis Ritz sogar noch eine Möglichkeit auf dem Fuß. Im Gegenzug verbuchte Gau Odernheim bei deren größten Chance einen Pfostentreffer. 9 Marienborner kämpften wirklich tapfer gegen 11 Gau Odernheimer und einen Schiedsrichter, dessen Strafmaßbemessung man wirklich als abenteuerlich einseitig beschreiben muss. Zum Glück wurde Marco Jantz rechtzeitig ausgewechselt. Er wäre der nächste gewesen, den der Schiedsrichter sich auf TUS Seite ausgesucht und vom Platz geschickt hätte. Den endgültigen Eintrag in die Geschichtsbücher hätten die letzten Paar Minuten bringen können. Bei 3 Freistoßaktionen war die TUS mit Mann und Maus im Strafraum versammelt: Mit ein wenig Glück hätte man die Fuß- oder Haarspitze noch an einen Ball bringen können, aber das Glück war an diesem Sonntag kein Marienborner. Dennoch: großartige Moral gezeigt.

 

Aufstellung: Schmitt-Hellmann (82. Likunde), Possegga( 22. Ruterschmidt), Fickinger- Schulz - Trapp, Jantz (52. T. Filtzinger), M. Ritz, Galinski-Berninger, D. Ritz

 

 

TSV SCHOTT MAINZ II - TUS MARIENBORN 2:3(0:1)

  

DER PERKEKTE KONTER ZUM PERFEKTEN ZEITPUNKT


15. Spielminute: Die TUS führt 1:0 und hat alles im Griff. Der Schott fällt nicht wirklich was ein. Eigentlich müsste die TUS schon 3:0 führen. Wird wohl ein angenehmer Nachmittag werden. 75. Spielminute: Die Schott führt 2:1 und hat alles im Griff. Der TUS fällt nicht wirklich was ein. Die Schott ist dem dritten Treffer näher als die TUS dem Ausgleich. Wird wohl ein beschissener Nachmittag werden. 94. Spielminute Frank Berninger köpft das 3:2 für die TUS. Der Schott wäre vielleicht noch was eingefallen, aber dafür bleibt keine Zeit mehr. Der Schiri pfeift ab. Was für ein Nachmittag....

Im ersten Pflichtspiel des Jahres 2015 gibt mit Sebastian Schmitt ein neuer Torwart seinen Einstand. Und auf der Bank taucht auch ein neuer, aber eigentlich alter Name auf: Vincenzo Romano hat sich für die Fortsetzung seiner TUS Kariere entschieden. Doch das Spiel begann mit einer Kombination zweier altbekannter Protagonisten. Anstoß, Zuspiel auf Dennis Ritz, Weiterleitung auf Frank Berninger in Strafraumhöhe, der überwindet den herauseilenden Torwart mit einem Lupfer. 1:o mit der allerersten Aktion. Die Schott war wie gelähmt. Frank Berninger und vor allem Dennis Ritz wirbelten die Abwehr auseinander. nach einem Alleingang scheiterte Frank Berninger am Torwart. Und Matteo Trapp scheiterte bei freier Schussbahn aus 11 Metern an seiner Rücklage. Stünde es 3:0-keiner hätte sich beschwert. Doch nach 15 Minuten veränderte sich das Spiel. Die Schott stellte sich nun besser auf die Marienborner Spielanlage ein und übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Allerdings schafften sie es bis zur Halbzeit nicht, sich klare Möglichkeiten zu erspielen.

In der 2. Hälfte gab es dann wieder zuerst die Riesenchance für Dennis Ritz zum 2. Treffer, wieder war der Torwart im Weg. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Im Gegenzug gab es Freistoß für Schott im rechten Halbfeld. Ideal um eine Flanke in den Strafraum zu schlagen. Doch es kam ein halbhoher Schuss, der an Freund und Feind vorbei flog und im linken unteren Toreck einschlug (53.). 10 Minuten später fuhr Schott einen Konter nach einem leichtfertigen Ballverlust im Mittelfeld. Carnell Likunde erwischte seinen Gegenspieler zu spät im Strafraum. Elfmeter, sicher verwandelt zum 2:1 für die Schott( 62.). Die TUS hatte jetzt überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel. Und er bisherige Turm in der Schlacht Freddie Schulz musste auch noch verletzt vom Platz. Coach Guido Ritz wechselte daher mit Vincenzo Romano den dritten Stürmer ein. 12 Minuten vor dem Ende wurde das belohnt. Nach einem Zuspiel wurde Vincenzo Romano im Strafraum von den Beinen geholt. Wieder Elfmeter. Dennis Ritz übernahm die Verantwortung und verwandelte zum vielumjubelten Ausgleich (78.). Und jetzt wurde es ein Spiel, das jedem Zuschauer vor Augen führte, was er die letzten knapp 3 Monate vermisst hatte. Bitte Mannschaften kämpften verbissen mit offenen Visier um den Sieg. Und die Schott hatte ihn auf dem Fuß, bzw. auf dem Kopf. Doch die Unterkante der Latte sprang der TUS zur Seite (87.). Den Nachschuss hielt Sebastian Schmitt sicher. 94. Minute: Schusschance für Schott, von Sebastian Schmitt gehalten. In Neuer-Manier sofortiger Abwurf auf Marco Ritz, Pass auf Dennis Ritz, der sieht Vincenzo Romano auf der linken Flügelposition. Und diesem gelingt aber auch eine wirklich haargenaue Flanke auf den Kopf von Frank Berninger, der zum 3:2 einköpfte und danach ein grün-weiße Jubeltraube verursachte. Kurze Zeit danach war Schluss. Was für ein großartiger Start ins Fußballjahr 2015. So darf es gerne weitergehen.

 

Aufstellung: Schmitt-Likunde,Hellmann, Possegga( 80. Engels), Fickinger- Schulz (65. Romano)- Trapp, Jantz (46. M. Ritz), Galinski-Berninger, D. Ritz 

01.03.15


 

TUS MARIENBORN - FSV SAULHEIM 1:1(1:0)


SO GEHEN ALSO UNENTSCHIEDEN

 

Da hat es doch tatsächlich bis zum allerletzten Spiel des Jahres gedauert, bis die TUS mal ein Unentschieden erreicht. Bislang war alles hopp oder topp gewesen. Dieses Mal musste man aber auch mal gegen einen bärenstarken unmittelbaren Verfolger mit einem Punkt leben können.

220 Zuschauer gaben der Spitzenpartie trotz frostiger Temperaturen einen würdigen Rahmen. Und Saulheim machte schnell deutlich, dass sie nicht zum Gratulieren zur Wintermeisterschaft hergekommen sind. Vor allem in der ersten dreißig Minuten waren sie per Freistöße sehr gefährlich. Der erste donnerte in der 17. Minute an die Latte. Beim zweiten hätte sich Torwart Max Claus beinahe verschätzt. Beim dritten machte er es besser und parierte den Ball. Die erste große TUS Chance gab es in der 26. Minute . Dennis Ritz verlängerte per Kopf einen Ball vors Tor. Dort kam Torjäger Frank Berninger nur einen Bruchteil einer Sekunde zu spät. Aber jetzt war die TUS am Drücker. Marco Jantz haute mal wieder einen Ball in die Tiefe auf Dennis Ritz raus. Dieser hob den Ball über den herauseilenden Torwart drüber und vollendete zum 1:0. Noch vor der Pause hatte Christopher Stahl die Riesengelegenheit die Führung auszubauen, scheiterte aber am Torwart.

Der Beginn der 2. Hälfte war zugleich die stärkste Phase der TUS. Schon nach 4 Minuten kam Matteo Trapp aus kürzester Distanz frei zum Schuss, scheiterte aber am Torwart. Auch Frank Berninger hatte an diesem Tag kein Schussglück. Seine Chance in der 53. Minute wurde ebenso abgewehrt, wie zwei weitere Chancen kurz danach. Als dann Abwehrhüne Frederik Schulz verletzt den Platz verlassen musste, kam Saulheim wieder besser ins Spiel. In der 73. Minute zögerte Max Claus beim Herauslaufen eine Sekunde zu lang und wurde ausgespielt. Im Zentrum stand ein Saulheimer völlig frei und erzielte den Ausgleich. Den kämpferischen Einsatz der Saulheimer bezeugt eine Ampelkarte in der 78. Minute. Doch es war irgendwie die Luft raus. Beide Mannschaften bekämpften sich zwar akribisch, ohne sich jedoch noch mal eine klare Torchance zu erarbeiten. In der Schlussminute musste auch der wie immer aufopferungsvoll kämpfende Marco Ritz mit der Ampelkarte vom Platz. Somit bleib es beim alles in allem gerechten Remis. Die TUS überwintert somit auf Platz eins der Tabelle und hat sage und schreibe 6 Punkte Vorsprung auf den ersten Nicht-Relegationsplatz. Relegationsspiele? Da war doch mal was. Wäre doch schon, wenn Marienborn so ein Ereignis im nächsten Jahr mal wieder stemmen könnte. Ober es gelingt sogar die ganz große Sensation. Wir werden es verfolgen. Allen Lesern ein frohes Fest und guten Rutsch nach 2015.

 

Aufstellung: Claus-Engels,Likunde,Hellmann, Schulz (68. Weyand)-M. Ritz, Stahl, Trapp, Jantz-Berninger, D. Ritz (89. Bierle)

 

30.11.14

 

 

TUS MARIENBORN - TSG BRETZENHEIM 46 5:0(2:0)

 

SO GEHEN DERBYREVANCHEN

  

Es war die bitterste Niederlage der Hinrunde, und das ausgerechnet im ersten Spiel der Saison. Nach 2:0 Führung und mächtig vielen Chancen die Führung noch auszubauen, verlor die TUS das Spiel noch. Diese Partie war noch in den Köpfen aller Beteiligten. Und es war Zeit für eine Revanche. Die kam. Und wie... Coach Guido Ritz konnte mit Eric Galinski zum Rückrundenauftakt noch einen Neuzugang präsentieren und brachte ihn in der Startelf. Beispielhaft für die Tempointensität des Spiels war gleich die dritte Minute. Marco Jantz hatte die erste Chance per Freistoß. Sekunden später war die TSG mit einem Tempogegenstoß frei vorm TUS Gehäuse. Marco Jantz hatte auch die zweite gute Chance. Sein Schuss von der Strafraumkante strich ganz knapp über die Latte. In der Folge entwickelte die TUS das druckvollere Spiel. Matteo Trapp setzte sich auf dem rechten Flügel durch, Pass in die Mitte, dort stand Dennis Ritz goldrichtig und es hieß 1:0 (20.). Aber die 46er hielten gut dagegen. In der 26. Minute musste Benjamin Fischer mit einer Glanztat den Ausgleich verhindern. Dumm nur, dass er sich wenige Minuten später eine böse Fingerverletzung zuzog und durch Max Claus ersetzt werden musste. Doch spätestens in der 41. Minute wurde klar, dass dies keine Schwächung ist. Max Claus parierte nämlich eine scharf geschossenes Freistoß ebenfalls mit einer Glanztat. Es wäre zu diesem Zeitpunkt der Anschlusstreffer gewesen, denn in der 31. Minute war Dennis Ritz nach einem Steilpass mal wieder allen entwischt und erzielte souverän das 2:0. Was war eigentlich mit Frank Berninger? Nun, der rackerte und kämpfte wie immer, doch ne erwähnenswerte Torchance kam nicht zustande. Bis zur 50. Minute. Dann spielte Dennis Ritz einen Ball in die Spitze genau auf den Fuß von Frank Berninger, dieser ließ den Torwart aussteigen und es hieß 3:0. Erstaunlich: obwohl dies quasi die Vorentscheidung war, bleib das Spielniveau hoch. Die 46er waren um den Anschluss bemüht, hatten es aber mit einer an diesem Tag in allen Mannschaftsteilen bärenstarken TUS zu tun. Nach einem Eckball traf Abwehrhüne Freddie Schulz die Unterkante der Latte (55.) Max Claus indes ließ auch den Ehrentreffer nicht zu, als er in der 74. Minute per Fußabwehr parierte. Frank Berninger wurde nicht müde. In der 79. Minute behauptete er gegen die gesamte 46er Abwehr den Ball und brachte noch den entscheidenden Pass in den Laufweg von Dennis Ritz zustande, der seinen dritten Treffer erzielte. Und in der Schlussminute setzte sich der eingewechselte Kjell Engels wieder auf dem rechten Flügel durch. Frank Berninger lauerte am langen Pfosten und lochte zum 5:0 ein. Ein hochintensives attraktiven Spiel vor ansprechender Kulisse. So macht Fußball auch Mitte November Spaß.

 

Aufstellung . Fischer (30. Claus)-Schulz, Fickinger (76. Steinbrecher),Likunde,Hellmann-Galinski, M. Ritz, Jantz, Trapp-Berninger, D.Ritz (85. Engels)

 

 

  

TuS Marienborn I – TSG 1846 Bretzenheim I 5:0

 

Ernüchterung in Bretzenheim!


Am vergangenen Sonntag traf die TSG auf den Stadtrivalen aus Marienborn. Trainerteam Schmidt und Dahms schworen ihre Truppe vor dem richtungsweisenden Derby mit den richtigen Worten ein und das Duo hatte einen klar erkennbaren Match-Plan. In der Offensive sollte eine 3-4-3 Formation früh attackieren und die Hintermannschaft der Marienborner zu Fehlern zwingen. In der Defensive sollte das Ganze dann zu einem 5-2-3 werden, um die Räume zu verdichten und die Stürmer zu doppeln.

Das Spiel begann mit sehr viel Ballbesitz für die TSG. Marienborn zog sich als Heimmannschaft in die eigene Hälfte zurück, verteidigte konsequent und aggressiv und lauerte auf Konter. Dieser Plan ging auf, mit dem ersten Konter nach TSG-Ballverlust gelang dem Gastgeber die Führung. Von diesem Schock erholte sich die TSG im gesamten Spiel nicht mehr.

Der Verlauf der restlichen Partie ist schnell erzählt. Der Gast aus Bretzenheim versuchte weiter mit spielerischen Mitteln das Ergebnis positiv zu gestalten. Auf der anderen Seite agierte Marienborn ausschließlich mit langen Bällen und nutze die wenigen Konter eiskalt, um die Führung immer weiter auszubauen.

Nichtsdestotrotz muss sich das Team an die eigene Nase fassen und nicht andere für den Misserfolg verantwortlich machen. Festzuhalten bleibt, dass man Marienborn spielerisch dominiert hat, auf Augenhöhe begegnete. Andererseits erteilte die Heimelf der TSG eine Lehrstunde in Sachen robuster Zweikampfführung und Effizienz im Torabschluss.

Nun heißt es die "Hinrunde" bis zur Winterpause mit zwei Siegen ordentlich abzuschließen und im Pokal vielleicht für die nächste Sensation zu sorgen

Die Ansprüche in Bretzenheim sind nicht das, was die Tabelle im Moment aussagt. Gerade in dieser Phase ist jetzt der Zusammenhalt und Teamgeist enorm wichtig

Quelle Homepage der TSG Bretzenheim

 

 

TUS MARIENBORN - FSV NIEDER OLM 2:0(1:0)

 

MIT NERVENKITZEL ZUR HERBSTMEISTERSCHFT


Es läuft die 91. Minute. Der FSV Nieder Olm hat bei 0:1 Rückstand einen Eckball. Und alle, aber auch wirklich alle inklusive dem baumlangen Torwart versammeln sich im und um den TUS Strafraum herum. Sollte doch noch der Ausgleich fallen und in letzter Sekunde die Herbstmeisterschaft verspielt werden? So spannend wie in den letzten Sekunden war es insgesamt auch während des gesamten Spieles. Die Gäste erwiesen sich als hartnäckiges und ebenbürtiges Team, die nach 5 Minuten die erste Gelegenheit hatten. Der Schuss landete am Außennetz. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Marco Jantz hatte Dennis Ritz dann postwendend die Führung auf dem Fuß. Nach 22 Minuten gelang Matteo Trapp ein Zuckerpass in den Lauf von Dennis Ritz. Dieser umkurvte den Torwart und schob zur Führung ein. Nur 2 Minuten später hatten Matteo Trapp und Carnell Likunde innerhalb von wenigen Sekunden den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterten aber beide am Torwart. Nieder Olm kombinierte fröhlich weiter und nach einer solchen sehenswerten auch in der 35. Minute die Riesenchance auf den Ausgleich. Turbulent dann auch schon die letzte Minute der ersten Hälfte. Ein Schuss von Dennis Ritz wurde zur Ecke abgewehrt. Diese wiederum führt zu einer guten Kopfballgelegenheit von Jan Hellmann. Der Torwart parierte und leitete sofort die beste Chance auf den Ausgleich ein, was Benjamin Fischer aber mit einer Glanztat verhinderte. Zwar begann die zweite Halbzeit gut mit einem Abseitstor von Kjell Engels, dennoch waren es jetzt die Gäste, die vehement auf den Ausgleich drängten. Die TUS war jetzt alleine durch Weitschüsse von Matteo Trapp gefährlich. In der 58. Minute kam ein Nieder Olmer 5 Meter vor dem Tor fei zum Schuss. Benjamin Fischer wehrte den Ball halb zufällig, halb bewusst mit dem Kopf ab. Zum Glück konnte er nach kurzer Behandlung weiterspielen. Auch danach hatten die Gäste noch eine weitere Riesengelegenheit. Der Ball flog knapp am Pfosten vorbei. Nach 75 Minuten wurde es ein offener Schlagabtausch. Frank Berninger scheiterte freistehend am Nieder Olmer Torwart. Auch Moritz Filtzinger fand in diesem mit 2 Gewaltschüssen seinen Meister. Kurz vor dem Ende hatte Dennis Steinbrecher den erlösenden Treffer auf dem Fuß. Dann kam die 91. Minute. Der Eckball wurde von Till Fickinger per Kopf abgewehrt und von Dennis Steinbrecher rausgeschlagen. Dort stand in Höhe des Mittelkreises Frank Berninger und zog von dannen. Aus ca. 30 Metern schob er seelenruhig den Ball ins verlassene Tor ein und sorgte so für die Erlösung der TUS Anhänger und die Herbstmeisterschaft. Aber was heißt Herbstmeisterschaft? Noch sind in diesem Jahr 3 knüppelharte Spiele zu überstehen. Und erst wenn man dann oben steht, darf ein wenig gefeiert werden....

 

Aufstellung: Fischer-Fickinger, Engels, Likunde, Hellmann-Konieczny (66. M. Filtzinger), M. Ritz, Trapp (73. Steinbrecher) Jantz (85. Schulz). D. Ritz, Berninger

 

02.11.14

 

TSV ZORNHEIM-TUS MARIENBORN 3:1(1:0)

 

EIN UNGEWOHNTER NACHMITTAG


Ungewohnt war die Tatsache, dass man sich nach 90 Minuten mal wieder mit dem Gefühl einer Niederlage auseinandersetzen musste - nach zuvor 7 Siegen in Folge. Ungewohnt war für die Spieler, dass sie auf tiefen Naturrasen nicht ihr gewohntes Tempo-Umschaltspiel aufziehen konnten. Und letztlich ungewohnt war, dass der in Höchstform befindliche Frank Berninger mal nicht traf und die TUS Offensive weitgehend blass blieb. So siegte in diesem Duell nicht die unbedingt bessere Mannschaft, aber auf jeden Fall die effektivere. Im Vorfeld war das Duell zum Spitzenspiel bestimmt worden. Und das nötigte beiden Mannschaften gehörig Respekt ab. Das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. In der 7. Minute wurde Frank Berninger mal frei gespielt, wurde aber zu weit nach außen abgedrängt und traf nur das Außennetz. Auch Zornheim schaffte zunächst keine offensiven Akzente. Nach einem Freistoß von halb rechts klatschte der Ball an die Latte des Marienborner Tores (24.) Das war es auch weitgehend. Dennis Ritz hatte noch eine Schusschance, Max Claus machte parierte einen Zornheimer Schuss im Gegenzug. Der spielentscheidende Fehler kam dann in der 38. Minute. Jan Hellmann und Lukas Posegga rutschen an einem Ball vorbei. Ein Zornheimer Stürmer sah sich somit allein vor dem Tor und erzielte die Führung. Noch vor der Pause hatte die TUS die beste Chance zum Ausgleich. Einen Freistoß aus 20 Metern von Marco Jantz lenkte der Torwart an den Pfosten. Das Halbzeitergebnis gab die Zornheimer Taktik vor. Nämlich hinten kompakt stehen und auf Konter lauern. Das gelang ihnen leider auch mühelos. In der Anfangszeit waren sie durch mehrere unübersichtliche Situationen im Marienborner Strafraum dem 2:0 näher als die TUS dem Ausgleich. Erst ein Schuss des eingewechselten Christopher Stahl in der 66. Minute deutete so etwas wie erfolgreiche Offensivbemühungen an. Aber dies wurde durch einen Zornheimer Freistoß jäh gestoppt. Max Claus konnte den scharf geschossenen Ball nicht abwehren und so landete der Schuss im Winkel. Kurze Zeit später machte Zornheim durch einen Konter mit dem 3:0 den Sack zu. Den ehrenhaften Kampf um den Ehrentreffer schloss Dennis Ritz mit dem Schlusspfiff ab. Nach einem Freistoß von Marco Jantz und einen Abpraller des Torwartes war er zur Stelle und staubte ab. Das Spitzenspiel verloren, nun ja. Aber man ist ja immer noch an der Spitze der Tabelle und hat beim nächsten Heimspiel die Chance die Herbstmeisterschaft einzutüten. Und dann wird wieder auf Kunstrasen gespielt.

 

Aufstellung: Claus-Posegga (82. Werner), Hellmann, Likunde, Schulz-Jantz, M. Ritz, Trapp (70. T. Filtzinger), Engels (63. Stahl), Berninger, D. Ritz

 

26.10.14

 

TUS MARIENBORN - NIBELUNGEN WORMS 5:2(3:0)

 

WENN AUS LANGEWEILE SPANNUNG WIRD

 

Der Tenor in der Halbzeit war einhellig: Wie hoch würde das Ergebnis wohl werden? Denn bis dahin wirbelte die TUS Offensive die Nibelungenabwehr so auseinander, dass der Drei-Tore-Vorsprung fast noch gnädig war. Doch die 2. Halbzeit verlief dann doch ganz anders, so dass erst in den Schlussminuten ein klarer Erfolg festgemacht werden konnte. Denn wie fast schon gewohnt legte die TUS los wie die Feuerwehr. Nach 2 Minuten brachte Dennis Ritz bei eine Volleyabnahme keinen Druck hinter den Ball. Kurz danach strich ein Schuss von ihm hauchdünn über die Latte . Schließlich setzte Timm Filtzinger den Ball knapp am Tor vorbei. Alle drei Chancen wurden von Frank Berninger vorbereitet. Auch die schönste Aktion von ihm per Hacke auf Carnell Likunde blieb unbelohnt. Also schritt er selbst zur Tat. Vorbereiter diesmal war Dennis Ritz. Aber wie. Er tunnelte gleich 2 Wormser im Strafraum, Querpass auf Berninger , 1:0 (19.). In der 31. Minute mutierte Dennis Ritz dann zum spielgelverkehrten Arjen Robben. Von der linken Seite zog er nach innen, ließ zwei Gegner per Körpertäuschung stehen und schloss mit rechts ab zum 2:0. Marco Jantz brachte in de 36. Minute per Freistoß wieder Dennis Ritz in Position. Seine Heingabe fand in Till Fickinger einen dankbaren Abnehmer, der die hochverdiente 3:0 Pausenführung perfekt machte. Frank Berninger hatte sogar noch den vierten Treffer auf dem Fuß. Doch in der Kabine der Nibelungen muss was passiert sein. Denn plötzlich spielten sie aggressiv und engagiert nach vorne. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten. In der 51. Minute trafen sie erst den Pfosten und dann bei der nächsten Hereingabe das Tor. 6 Minuten später unterlief Till Fickinger im eigenen Strafraum ein Foul. Der Elfmeter wurde zum 2:3 verwandelt. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe. Frank Berninger hatte in der 61. Minute das 4:2 auf dem Fuß, scheiterte aber ebenso wie Dennis Ritz mit einem herrlichen Seitfallzieher eine Minute später am Torwart. In der 76. Minute stürmte Frank Berninger dann alleine auf das Tor zu und wird von einem Nibelungen umgesenst. Logische Konsequenz: Rote Karte wegen Notbremse. Dachten zumindest alle, außer dem Schiedsrichter, der weiterspielen ließ und so den Wormsern eine weitere Chance auf den Ausgleich ermöglichte. 2 Minuten später gab es dann die nächste Notbremse, diesmal an Kjell Engels. Jetzt gab es einen Tenor unter allen Beteiligten und den korrekten Platzverweis für einen Nibelungen. Die TUS hatte jetzt mehr Räume. In der 86. Minute nutzte dies Dennis Ritz in altbekannter Manier aus, Frank Berninger machte aus Mittelstürmerposition mit dem 4:2 alles klar. Im Laufe der 2. Halbzeit wurden Felix Werner und Christian Bulling eingewechselt. Und das sollte sich lohnen. In der Schlussminute eroberte Christian Bulling mit geschicktem Zweikampf an der Mittellinie den Ball und leitete über Kjell Engels den Konter ein. Dieser passt quer zu Felix Werner, der mit dem 5. Treffer auch die letzten Zweifel beseitigte. Tja, und nun hat man nächsten Sonntag in Zornheim ein richtiges Spitzenspiel. Und sollte dies auch gewonnen werden obendrein noch die Herbstmeisterschaft und sieben Punkte Vorsprung vor dem Rest der Liga............... .

 

Aufstellung: Fischer-Hellmann, Fickinger, Likunde, Posegga-Jantz, Engels, M. Ritz ( 85. Schulz), T. Filtzinger (57. Werner)-D. Ritz, F. Berninger (87. Bulling)

 

TUS MARIENBORN - SG EINTRACHT HERRNSHEIM 5:2(1:1)

 

WENN DAS SPIEL ZUR NEBENSACHE WIRD

 

Gespenstige Ruhe auf dem Sportplatz während eines Fußballspiels? Dann muss was passiert sein. In der 31. Minute verletzt sich TUS Stürmer Arne Schlotheuber so schwer, dass er mit einem Krankenwagen in die Klinik gebracht werden musste. Das Spiel war daraufhin eine halbe Stunde lang unterbrochen. Nach einem furiosen Sturmlauf in den ersten 30 Minuten war es dann nicht einfach die Konzentration wiederzufinden. Doch die Mannschaft zeigte Nervenstärke und fuhr letztendlich einen souveränen Erfolg nach Hause. In der 4. Minute wurde schon klar, wo die Reise hingehen sollte. Christopher Stahl spielte einen herrlichen Pass in die Tiefe und in den Lauf von Frank Berninger, der die Führung erzielte. Die Gäste kamen genau einmal vors Tor, nämlich in der 6. Minute. Nach einem Eckball gab es ein Kuddelmuddel vor dem Tor. Ein Herrnsheimer stocherte den Ball über die Linie zum Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein Privatduell TUs gegen Herrnsheimer Torwart. Beispiele? Kopfball Arne Schlotheuber, Parade Torwart (7.). Schuss Marco Ritz, Parade Torwart (14.). Schuss Dennis Ritz aus einem Meter, Parade Torwart (16.), Chance Frank Berninger. Parade Torwart (20). Schuss Arne Schlotheuber, Parade Torwart (25.) Freistoß Dennis Ritz, Parade Torwart(30.). Dann kam die unglücksselige 31. Minute. Nach Wiederaufnahme der Partie hatte Timm Filtziger noch eine Kopfballgelegenheit. In der 2. Halbzeit ging es so weiter. Christopher Stahl scheiterte mit einem Freistoß am Torwart. Dann sah der Herrsheimer Torwart allerdings ein einziges Mal nicht so gut aus. Ein verdeckter Schuss von Dennis Ritz bedeutete die Führung (55.). Doch eine Minute war er bei einem Kopfball von Freddie Schulz wieder auf dem Posten. Die Gäste lösten sich jetzt von ihrer defensiven Grundstrategie. In der 70. Minute hatte die TUS Glück, als nach einem Freistoß von halbrechter Seite der Ball an den Pfosten trudelte. Im unmittelbaren Gegenzug eilte Dennis Ritz allen auf und davon. Querpass auf Frank Berninger, 3:1. Kjell Engels traf dann eine Minute später den Pfosten. Trotz weiterer Chancen von Frank Berninger (Tor nicht gegeben wegen Handspiels) und Dennis Ritz (Torwart, mal wieder) gab Herrnsheim nicht auf und konnte in der 86. Minute auf 2:3 verkürzen. Dann gab es Freistoß für die TUS aus 20 Metern und die Ampelkarte für einen Gäste Akteur. Marco Jantz nahm Maß. Der Ball klatschte an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Den Schlusspunkt lieferte wieder Dennis Ritz mit der Vorarbeit für den mitgelaufenen Kjell Engels, der den 5. TUS Treffer erzielte. Es ist der Mannschaft hoch anzurechnen, dass sie die Konzentration behalten hat. Und unserem Mitspieler Arne Schlotheuber wünschen wir alle gute und schnelle Besserung.

 

Aufstellung: Claus- Schulz,Likunde, Hellmann,Posegga-Stahl (70. Jantz)T. Filtzinger, M. Ritz (80. Fickinger), Schotheuber (31. Engels)-Berninger,D. Ritz

 

05.10.14

 

 

TUS MARIENBORN - TSV GUNDHEIM 6:0(2:0)

 

GIBT ES EIN PERFEKTES SPIEL?

 

Nein, wahrscheinlich nicht. Aber das Spiel gegen den Tabellennachbarn kommt einem solchen sehr nahe. Im Vorfeld war ja schon mit einem torreichen Duell gerechnet worden. Man erinnere sich nur an das 5:4 aus dem Vorjahr. Dass die Tore dann aber so einseitig verteilt waren, ist schon eine kleine Sensation. Vor Beginn der Partie sah man Trainer Guido Ritz viele Einzelgespräche führen. So musste er zum Beispiel in der Abwehr improvisieren. Heraus kam eine Abwehrreihe mit einem Durchschnittsalter von 18,25 Jahren. Mit Jan Hellmann, Lukas Posegga, Freddie Schulz und "Opa" Carnell Likunde stand wohl die jüngste Viererkette aller Zeiten auf dem Platz. Und das gegen oberligaerprobte Stürmer. Nur, das sah man dem Spiel überhaupt nicht an. Es war vielmehr die Gundheimer Abwehr, die gegen Dennis Ritz, Frank Berninger und Kollegen überhaupt kein Land sah. Und so ging die TUS nach einem Alleingang von Dennis Ritz nach 3 Minuten schon in Führung. Weitere Einschläge verhinderte alleine der Gundheimer Torwart nach weiteren Alleingängen von Dennis Ritz (15.) und Frank Berninger (22.). Zwischendurch traf Kjell Engels, allerdings aus Abseitsposition (20). Der Gundheimer Torwart musste dann noch einen Schuss von Dennis Ritz an die Latte klären (32.). Beim 2. Treffer half allerdings noch der Schiri nach, als er die Bundesligadiskussion auf Bezirksliganiveau hievte und einen sehr zweifelhaften Handelfmeter gab. Frank Berninger verwandelte (40.). Vor der Pause hatte Kjell Engels noch den dritten Treffer auf dem Fuß. Die TUS Abwehr hatte in der ersten Hälfte alles im Griff und das blieb auch bis zum Ende so, auch wenn Gundheim jetzt doch einige Offensivaktionen verzeichnete. Aber wenn was durch kam, war Benjamin Fischer im Tor sicher zur Stelle. Und so nahm das Gundheimer Schicksal weiter seinen Lauf. Dennis Ritz tanzte abermals die Abwehr aus, Querpass auf Frank Berninger, 3:0 in der 53. Minute. In der 63. Minute traf dann Christopher Stahl zum 4:0. Jetzt wurde es ein Schaulaufen. Carnell Likunde drang in den Strafraum ein, sein Schuss konnte der Gundheimer Torwart noch abwehren, Frank berninger traf zum dritten Mal im Nachschuss zum 5:0 (84.) Und der eingewechselte Arne Schlotheuber sorgte mit seinem erfolgreichen Alleingang mit dem sechsten Treffer für den krönenden Abschluss. Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Und das nächste Heimspiel folgt schon am Sonntag - gegen den Tabellenletzten....

 

 

 

Aufstellung: Fischer-Schulz, Likunde, Hellmann, Posegga-T. Filtzinger , Engels (64. Schlotheuber)), Stahl (70. Werner) M. Ritz (72. Konieczny)-D. Ritz, Berninger


21.09.14

 


TUS MARIENBORN - TSV STADECKEN ELSHEIM 5:3(4:2)

 

SOLANGE VORNE GENUG TORE FALLEN....

 

...kann man hinten auch einige kassieren? Wenn man sich die letzten drei Spiele der TUS mit einem Torverhältnis von 18: 7 anschaut, könnte man dieser These anschließen. Als Frank Berninger in der ersten Halbzeit seine Kerbeshow mit seinem vierten Treffer abschloss, konnte man ein Debakel für die Gäste erahnen. Dank lieb gemeinter Kerbegeschenke blieb es dann doch noch im Rahmen. Es waren noch keine 120 Sekunden gespielt, schlug Frank Berninger zum ersten Mal zu. Und in der Folge wirbelte er zusammen mit Felix Werner und Dennis ritz die Gäste Abwehr aber mal so richtig auseinander. Nach 10 Minuten hätte Felix Werner nach einer Superkombination seiner Sturmpartner schon das 2:0 erzielen müssen, verpasste es aber in den Ball reinzugrätschen. Weinige Minuten später servierte Dennis Ritz aus der Luft den Ball für Frank Berninger. Treffer Nr. 2. Doch schon im Gegenstoß gab es Missverständnis zwischen Till Fickinger und Max Ruterschmidt, welches den prompten Anschlusstreffer der Gäste ermöglichte. Aber dann gab es ja noch Frank Berninger. Auf Pass von Dennis Ritz erzielte er in der 37. Minute dass 3:1. Und nach einem Freistoss von Marco Jantz wurde er per Kopf von Freddie Schuz bedient- und perfekt war sein Viererpack. Auch Carnell Likunde hatte zwischendurch noch eine Riesengelegenheit, zielte aber knapp am Tordreieck vorbei. Doch in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit konnte die Gäste wieder eine Nachlässigkeit in der Abwehr ausnutzen und verkürzten auf 2:4. Die zweite Halbzeit begann verhaltener. Lediglich ein Freistoß von Marco Jantz an die Latte konnte als Aufreger festgehalten werden. Dann trat plötzlich der Schiedsrichter in Erscheinung. Nach einer scharfen Hereingabe boxte Max Ruterschmidt den Ball im Fünfer ins Seitenaus, kollidierte aber mit seinem Gegenspiler, der lauthals zusammenbrach. Der Schiri wertete dies als ein Foul und gab Elfmeter. Und dieses Geschenk nahmen die Gäste ebenfalls dankend zum 3:4 an (59.). Die TUS besann sich jetzt wieder auf die Tatsache, dass es ja das Kerbespiel war. Jan Hellmann hatte aus kürzester Chance per Kopf die Gelegenheit zum 5. Treffer. Diesen besorgte dann Timm Filtzinger kurze Zeit später mit einem Kullerball ins untere Toreck (78.). Die Gäste fielen jetzt nur noch durch eine Meckerei auf, welche eine rote Karte zur Folge hatte. Ansonsten war die perfekte Punkteausbeute am Kerbewochenende unter DaAch und Fach. nur die Gegentore, die stören ein wenig.... .

 

Aufstellung: Ruterschmidt-Schulz, Fickinger, Linkunde-T. Filtzinger (84. Schwab), Hellmann, Posegga (61. Engels), Jantz-D. Ritz, Werner (65. Stahl) Berninger

 

14.09.14

 

TSV SCHORNSHEIM - TUS MARIENBORN 2:7(0:3)

 

UND ES GEHT DOCH AUSWÄRTS

 

Na also. Nach drei Auswärtspleiten wurden nun endlich auch auswärts Punkte eingefahren. Und das in überzeugender Art und Weise und mit einem Marco Jantz im Mittelfeld, der einen traumhaften Pass nach dem anderen produzierte.

 

Wer Namen wie Dennis Steinbrecher und Timm Filtzinger auf der Bank lassen kann, muss über personelle Ressourcen verfügen. Und in diesen Genuss kommt Coach Guido Ritz diese Saison und kann fast in Bayern Manier rotieren lassen. Zunächst mit Erfolg, denn die TUS riss das erste Ligapflichtspiel zwischen beiden Vereinen an sich. Marco Jantz schickte schon nach 5 Minuten Dennis Ritz auf die Reise, doch er scheiterte noch am Torwart. Allerdings hatte auch Schornsheim 2 gute Gelegenheiten. Erst nach 25 Minuten nahm die TUS die Zügel wieder in die Hand, hatte aber Pech, als ein klarer Handelfmeter nach einem Schuss von Dennis Ritz nicht gegeben wurde, Ab der Minute 34 kamen dann die spielentscheidenden 3 Minuten. Marco Jantz schlägt den nächsten Traumball auf Felix Werner, dessen Schuss wird vom Torwart zur Seite abgewehrt, aber genau vor die Füße von Frank Berninger, der sich erlauben konnte im Zeitlupentempo das 1:0 zu erzielen. Schneller war er 1 Minute später als er sich allerdings den Ball einen Tick zu weit vorlegte und der Torwart klären konnte. Wieder eine Minute wurde Carnell Likunde in der linken Strafraumhälfte angespielt. Mit einer geschickten Drehung ließ er gleich 2 Schornsheimer stehen und schlenzte den Ball ins lange Eck zum 2:0. Von diesen Doppelschlag erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Es wurde eher schlimmer: mit der letzten Aktion der ersten Hälfte traf Marco Jantz per Freistoß zum 3:0.

  

Die 2. Hälfte begann wie die erste aufhörte: mit einem Marco Jantz in Spiellaune. Wieder schickte er Frank Berninger auf die Reise, der allerdings auch wieder scheiterte. Schornsheim versuchte noch mal alles, doch in dieser Phase bewies Max Ruterschmidt, dass man ihn bedenkenlos auch in der Ersten einsetzen kann. Nach dem kurzen Intermezzo der Gastgeber wieder altbewährtes: Traumpass Marco Jantz auf Dennis Ritz: 4:0 (51.). Auch Marco Ritz schien davon inspiriert: Robuste Ballverteidigung, Traumpass auf Dennis Ritz, Querpass auf Frank Berninger: 5:0 (64.). Jetzt schien fast jede Offensivaktion zu klappen. Flanke Kjaell Engels, Direktabnahme Frank Berninger, Torwart klatscht vor die Füße von Timm Filtzinger: 6:0 (75.). Und Marco Jantz hatte noch einen Pass in petto. Diesmal war Milad Azar der Abnehmer, der zum 7:0 einschob (85.). Der Schiedsrichter hatte dann ein Einsehen mit den konsternierten Gastgebern und pfiff einen dubiosen Handelfmeter, den Schornsheim nutzen konnte. Danach wurde die TUS etwas schlampig mit einem unnötigen Ballverlust in der eigenen Abwehr, den Schornsheim zum 2. Treffer ausnutzte. Ärgerlich, aber nicht mehr als ein Schönheitsfleck unter den ersten 3 Auswärtspunkten. Auswärtsserie gestoppt. Das bedeutet aber nicht, dass auch jetzt die Heimserie zu Ende gehen muss. Schon gar nicht im Kerbespiel.

 

Aufstellung: Ruterschmidt-Engels, Fickinger, Schutz, Likunde-Jantz, M. Filtzinger (78. Azar),M. Ritz (76. Hellmann),-Berninger, Werner (66. T. Filtzinger), D. Ritz

 

 

TUS MARIENBORN - SV GIMBSHEIM 6:2(2:2)

 

TORE (FAST) NUR IM DOPPELPACK

 

Die Heimserie bleibt bestehen. Auch im dritten Spiel an der Kirschhecke blieben die Punkte in Marienborn. In einem kurzweiligen Spiel gelang der TUS damit die Rehabilitierung für die derbe Klatsche in Gau-Odernheim. Man musste schon sehr sehr pünktlich zum Spiel kommen um nichts zu verpassen, denn schon nach wenigen Sekunden hatte Frank Berninger den Führungstreffer auf dem Fuß. Die 2. Chance folgte in der dritten Minute. Und mit der dritten Chance gelang dann Christopher Stahl mit einem Flachschuss aus 16 Metern die Führung. Eine Minute später gab es Ecke für die TUS. Dennis Steinbrecher legte per Kopf ab auf Till Fickinger, der das 2:0 markierte. Der Jubel war noch nicht verhallt, da konnten die Gäste den Anschlusstreffer markieren. In der 22. Minuten gelang ihnen dann sogar der Ausgleich. Es blieb ein temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die beiden TUS Torschützen hatte jeder noch eine Gelegenheit vor der Pause die Führung zu erzielen. Die 2. Hälfte ging turbulent weiter. Wieder hatten Christopher Stahl und Frank Berninger mit einer Doppelchance die ersten guten Szenen. Aber auch Gimbsheim hätte in Führung gehen können, Benjamin Fischer im TUS Tor verhinderte dies. In der 51. Minute gab es was für die Lehrbücher in Sachen Konterfußball: Ecke für Gimbsheim, Ball wird abgewehrt, Christopher Stahl startet einen Konter in der eigenen Hälfte und bedient Frank Berninger, der zum 3:2 abschloss. 2 Minuten später gab es war fürs Auge. Dennis Ritz nahm aus 11 Metern den Ball volley und jagte ihn in den Winkel zum 4:2. Dennis Seinbrecher scheiterte wiederum 2 Minuten danach nur knapp mit einem Kopfball. Die Gäste ließen nicht locker, doch die TUS Defensive stand jetzt sicher. Es boten sich einige Kontermöglichkeiten . Die größte davon vergab Dennis Ritz nach einem Alleingang. In der 84. Minute kam dann der Deckel aufs Spiel. Dennis Ritz bediente im Strafraum Frank Berninger, der keine Mühe hatte das 5:2 zu erzielen. Benjamin Fischer verhinderte noch mit einer schönen Parade die Gimbsheimer Ergebniskorrektur. In der Nachspielzeit revanchierte sich Frank Berninger bei Dennis Ritz, indem er ihm nun den Ball auflegte und das 6:2 ermöglichte. Heimspiele machen irgendwie Spaß diese Saison. Doch nun darf man durchaus auch mal daran denken auswärts Punkte zu holen.

 

Aufstellung: Fischer -Fickinger, Steinbrecher, Likunde, Bulling (63. Azar)-Stahl (75. Hellmann), Posegga (67. Engels)M. Ritz, Jantz-D. Ritz, Berninger


 

VERBANDSPOKAL 4. RUNDE

 

TUS MARIENBORN - SPVGG INGELHEIM 2:3(1:1)

 

FAST MEHR ALS AUGENHÖHE


Wenn man im Pokal gegen eine zwei Klassen höherer Mannschaft ausscheidet, ist das kein Drama. Und dennoch kann sich die TUS am Ende sogar ärgern, denn ein Erfolg über den Verbandsligisten war ganz und gar nicht unmöglich. Im Gegenteil: eigentlich muss man konstatieren, dass es ein glücklicher Erfolg für die Rotweinstädter war.Allerdings begann die Partie so, wie es wohl die meisten der 200 Zuschauer erwartet haben. Mit dem allerersten Angriff gelang den Ingelheimern durch einen Flachschuss der Führungstreffer. Und in den ersten 10 Minuten war das Übergewicht der SPVGG so groß, dass man Schlimmstes befürchten konnte. Doch dann kam es ganz anders. Die TUS legte den Respekt ab. Insbesondere die bärenstarken Christopher Stahl und Felix Werner düpierten die Verbandsligaverteidiger ein ums andere mal. So in der 14. Minute als Felix Werner sich gegen 2 Mann durchsetzte, aus 16 Metern abzog, allerdings nur die Latte traf. Turbulent wurde es in Minute 35. Benjamin Fischer verhinderte mit einer Glanzparade den höheren Rückstand, der anschließende Konter über Felix Werner endete bei Christopher Stahl, der zum vielumjubelten Ausgleich abschloss. Mit dem Unentschieden ging in die Kabine, aber auch nur deshalb, weil Benjamin Fischer mit einer weiteren sehenswerten Parade ein Ingelheimer Tor verhinderte.Wer spätestens jetzt einen Substanzverlust bei der TUS erahnte, täuschte sich gewaltig. Frank Berninger hatte alleinstehend mit einem Schuss knapp neben das Tor Pech (50.). Bei einem Schuss von Felix Werner hatte der Ingelheimer Torwart größte Mühe. 2 Minuten später hatte Christopher Stahl die Chance zum Doppelpack. Die größte Chance hatte allerdings Dennis Ritz, der einen Befreiungsschlag von Freddie Schulz erlief , alleine aufs Tor rannte und beim Abschluss nur den Innenpfosten traf (67.). Das rächte sich in der 69. Minute, denn mit der ersten Chance in der 2. Hälfte gelang Ingelheim die Führung. Jetzt sah man doch einige hängende Köpfe, so dass dem Favoriten in der 80. Minute auch noch das 3.1 gelang. Bewundernswert war allerdings, dass dann noch mal die Post seitens der TUS abging. Der Lohn: das 2:3 durch Till Fickinger in der Nachspielzeit aus kürzester Distanz. Und tatsächlich gab es noch eine allerletzte Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem Freistoß in den Strafraum fiel bei dem Tohuwabohu aber leider nicht der Ball einem TUS Akteur vor die Füße, sonst wäre man wohl in die Verlängerung gegangen. Passierte aber nicht. Das Aus im Pokal war besiegelt, aber die Mannschaft hat sich bei vielen Zuschauern gehörigen Respekt erspielt..

 

Aufstellung: Fischer-Steinbrecher, Schulz, Fickinger, Likunde-Stahl ( 72. M. Ritz), Weyand, Jantz, Trapp (88. Hellmann),-Berninger, Werner (60. D. Ritz)

 

 

 

TUS MARIENBORN - TSV SCHOTT II 3:0(1:0)

 

DAS SPIEL FÜRS SELBSTVERTRAUEN

 

 

Quo vadis,TUS?- das musste man sich zum jetzigen Zeitpunkt schon fragen. Ein knapper Heimsieg und zwei unglückliche Auswärtsniederlagen standen zu Buche. Und ausgerechnet kam der designierte Meisterschaftsanwärter an die Kirschhecke, der darüber hinaus auch noch blendend in diese Saison gestartet ist. Dazu ist noch Ferien- bzw. Urlaubszeit und bereits jetzt gibt es die ersten Verletzungen. Man konnte ein ungutes Gefühl vor diesem Spiel haben. Aber es kam total anders....Bedingt durch einige Ausfälle stellte Coach Guido Ritz die Mannschaft um. Lukas Posegga und Freddie Schulz kamen ins Team und sollten vor allem die Defensive verstärken. Auch Marco Jantz kam als Stabilisator im Mittelfeld wieder zum Einsatz. Das alles führte dazu, dass man den Schottlern der Spiel weitgehend überließ. Nur fiel denen vor dem Tor absolut nichts ein, was natürlich auch an der konzentrierten Abwehrleistung der TUS lag. Nach vorne inszenierte vor allem Frank Berninger Nadelstiche. Und gleich seinen ersten nutzte er zur frühen Führung in der 11. Minute. Somit ging der Matchplan bereits früh auf. Mit dem 2. Nadelstich hätte er noch vor der Pause das 2:0 erzielen können, scheiterte aber knapp(35.).In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Schott bemühte sich den Druck zu erhöhen, aber Marienborn hielt stand. Und so kam es, dass es der bisherige Tabellenführer nicht schaffte sich eine einzige klare Torgelegenheit zu erspielen. Ganz anders die TUS. Frank Berninger hätte seine starke Leistung in der 76. Minute belohnen müssen. Nach einem Alleingang scheiterte er jedoch am Torwart. Lukas Posegga prüfte in der 83. Minute ebenfalls den Schott Torwart, den Abpraller konnte Frank Berninger nicht verwerten . In der Schlussminute gab es Freistoß für die TUS. Marco Jantz brachte den Ball in den Strafraum, wo der eingewechselte Arne Schlotheuber richtig stand und das umjubelte 2:0 erzielte. Als Sahnehäubchen gab es noch in der Nachspielzeit einen Elfmeter, den Marco jantz gewohnt souverän verwandelte. Ein schöner Erfolg fürs Selbstvertrauen. Vielleicht 2 Tore zu hoch, aber wenn bitte schön interessiert das denn???

 

Aufstellung: Claus-Steinbrecher, Posegga, Schulz, Fickinger, Likunde-Jantz, Trapp, M. Ritz (58. Schlotheuber)-Berninger (86.Stahl). Werner (72. Bulling)

 

Aufstellung: Ruterschmidt-Geier, Lamm, D. Hoedtke, Hoffmann (46. Siebner)-Puya, Bremm, Arab (72.Koljic), Wolfgang, J. Lutzenburg-Zäuner (46. Bruckmann)

 


VERBANDSPOKAL 3. RUNDE

 

TUS MARIENBORN - SV WEISENAU 3:1(0:1)

 

WEISENAUS NEUER ANGSTGEGNER


Angefangen hat es vor ein paar Wochen mit dem Ü-40 Duell. Die Fortsetzung folgte vor wenigen Tagen im Spiel beider 2. Mannschaften. Und auch im Duell der ersten Mannschaften lautet die Regel: gegen die TUS holt Weisenau im Moment aber auch mal überhaupt nichts. Mit einem verdienten 3:1 Erfolg zieht die TUS erstmals in der Vereingeschichte in die 4. Runde des Verbandspokals ein.

 

Es war nur Pokal. Und beide Trainer betonten vor dem Spiel, dass die Meisterschaft wichtiger ist. Dafür ging es aber von Beginn an beherzt zur Sache. Nach 20 Minuten Neutralisation hatte Timm Filtzinger dann die erste Chance mit einem Schuss übers Tor. Der SVW kam kaum zu Gelegenheiten. Da passt es, dass ein abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze herhalten musste, dass der Landesligist in Führung ging (29.). Aber die TUS reagierte gut. Bei einem Alleingang legte sich Kjell Engels den Ball ein wenig zu weit vor, so dass der Torwart parieren konnte. Unmittelbar vor der Pause hatte Carnell Likunde seinen großen Auftritt. Er setzte sich im Strafraum gegen 3 Abwehrspieler durch, setzte den Ball aber hauchdünn am Tor vorbei. Sollte sich in der 2. Halbzeit die größere Erfahrung des Landesligisten durchsetzen? Überhaupt nicht. Die TUS legte noch eine Schippe drauf. Ein herrlicher Doppelpass zwischen Timm Filtzinger und Frank Berninger brachte letzteren in Position. Im letzten Moment konnte er noch abgeblockt werden. In der 57. Minute war es dann soweit. Frank Berninger erlief ein Zuspiel in den Strafraum und lupfte über den Torwart zum verdienten Ausgleich. Nur wenige Minuten später hatte Moritz Filtzinger die Führung auf dem Fuß. Weisenau hatte dann allerdings auch die Chance zur Führung, die Max Claus mit einer Parade verhinderte. Und dann kam die Szene, die das Eintrittsgeld alleine wert war. Moritz Filtzinger nahm sich aus 25 Metern ein Herz und hämmerte dem Ball an die Unterkante des Lattenkreuzes zum umjubelten 2:1 (70.). Natürlich wollte der SVW nicht klein beigeben und drückte jetzt auf den Ausgleich. Doch wie schon im Spiel gegen Horchheim blieb die Defensive dank maximalen Einsatzes stabil. In der Nachspielzeit dann doch noch die Schrecksekunde, als ein Weisenauer frei zum Schuss kam. Marco Jantz klärte den Ball auf der Linie und leitete einen Konter über Frank Berninger ein, dieser eilte davon und passte auf den mitgelaufenen Timm Filtzinger, der mit dem 3:1 alles klar machte. Ein schöner Erfolg. Als Belohnung gibt es jetzt ein Heimspiel gegen die SpVgg. Ingelheim. Die Verbandsligamannschaft wohlgemerkt.

 

 

 

Aufstellung: Claus-Fickinger, Engels, Likunde, Steinbrecher-Bulling (46. Jantz), Berninger, T. Filtzinger, M.Ritz (85.Weyand), Trapp, M. Fitzinger (81. Posegga)

 

 

 

 

 

 

 

TUS MARIENBORN - SV HORCHHEIM 1:0(1:0)

 

WIEDERGUTMACHUNG DANK STABILER DEFENSIVE

 

4 Tore zu kassieren ist nicht schön- besonders wenn man Verteidiger oder Torwart ist. Demzufolge stand die Defensive im vorgezogenen ersten Heimspiel unter besonderer Beobachtung. Und das ausgerechnet gegen den hoch gehandelten Landesliga Absteiger aus Horchheim. Aber diesmal blieb die Defensive stabil. Und so konnte man den ersten Dreier der Saison feiern. Wie schon in Bretzenheim übernahm die TUS zuerst das Kommando. Schon nach drei Minuten hatte Arne Schlotheuber die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss wurde aber von einem Horchheimer kurz vor der Torlinie noch abgeblockt. In der 17 Minute traf dann Frank Berninger die Latte. Aber die Gäste hatten aus einiges zu bieten und kamen ihrerseits zu guten Gelegenheiten. Den fast sicheren Rückstand verhinderte Benjamin Zimmer durch ein beherztes Rauslaufen. Und auch sonst machte er im Tor einen sehr sicheren Eindruck. In der 35. Minute unternahm dann Dennis Ritz einen seiner gefürchteten Alleingänge, ließ seinen Gegenspieler stehen und schlenzte den Ball am Torwart vorbei ins Tor. Noch vor der Pause gelang der TUS eine sehenswerte Kombination über mehrere Stationen. Arne Schotheuber legte per Kopf auf Frank Berninger ab. Dieser versuchte eine Volleyabnahme, traf den Ball aber nicht richtig. Es wäre ein Traumtor gewesen. Zur Halbzeit musste Dennis Ritz raus. Matteo Trapp verstärkte das Mittelfeld. Dies hatte zur Folge, dass das TUS Spiel defensivlastiger wurde. Die laufstarken Gäste übernahmen mehr und mehr die Kontrolle und kamen zu guten Gelegenheiten. Die beste davon konnte Carnell Likunde klären, indem er eine Ball kurz vor der Linie klärte. Die TUS verlegte sich aufs Kontern. Matteo Trapp traf aus 16 Metern dann auch nur die Latte. Eine 2 Tore Führung wäre zwar keine Garantie gewesen - siehe Bretzenheim - aber es hätte den Zuschauern einigen Nerven erspart. Horchheim drückte bis zur letzten Sekunde mächtig auf den Ausgleich. Doch diesmal blieb die TUS Defensive um Dennis Steinbrecher, Kjell Engels, Till Fickinger und Carnell Likunde stabil und verteidigte kampfstark die knappe Führung bis zum Schlusspfiff. Komplett-Fehlstart vermieden und eine starken Gegner besiegt. So kann es weitergehen.

 

Aufstellung: Fischer-Steinbrecher, Engels, Likunde,Fickinger-M. Ritz(85. Posegga), - M. Filtzinger T. Filtzinger -Berninger, Schlotheuber (78. Bulling), D.Ritz (46. Trapp)

 

 

 

 

 

 

 

ERSTE HILFE FUER EINEN KRANKEN PATIENTEN

 

Es ist verdammt früh für einen Saisonstart. Normalerweise darf man da von ersten Spielen nicht all zu viel erwarten. Das Derby zum Auftakt widerlegte aber diese These. Ein hochinteressantes Spiel mit einem aberwitzigen Spielverlauf, das die zahlreichen Marienborner Zuschauer zu einem Kopfschütteln veranlasste.

Von Beginn an übernahm die TUS das Zepter und hatte erste Chancen durch Frank Berninger und Neuzugang Matteo Trapp. Es dauerte eine Weile bis die TSG ins Spiel kam, dann allerdings waren sie auch brandgefährlich. Nach einem Konter trafen sie die Unterkante der Latte. Die in Brasilien so hocheffektive Torkamera wurde allerdings nicht gebraucht. Der Ball prallte deutlich vor der Torlinie auf. Nach 15 Minuten unternahm Dennis Ritz einen Alleingang übe rechts und passte auf Frank Berninger. Mit dem 2. Versuch erzielte er die Führung für die TUS. Im weiteren Verlauf war die Führung auch gerechtfertigt. Erst setzte Arne Schlotheuber den Ball nur knapp neben das Tor, dann zielte Frank Berninger ebenfalls hauchdünn am Tor vorbei. 3 Minuten vor der Pause sorgte dann Arne Schlotheuber mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze für den beruhigenden Pausenvorsprung, der sogar nach einer Doppelchance für Frank Berninger und Matteo Trapp noch höher hätte ausfallen können.

 Ich weiß nicht, was die TSG im Pausentee hatte, auf jeden Fall war das effektiver als das TUS-Gebräu.. Plötzlich legten sie ein aggressives Spiel nach vorne an den Tag. Mit dem ersten geglückten Angriff erzielten sie auch gleich das 1:2 (47.) und drückten weiter auf den Ausgleich. Dann gelang Moritz Filtzinger allerdings ein Zuckerpass in den Strafraum auf Frank Berninger, der überlegt und clever zum 3:1 abschloss (54.). Das wars. Den Bretzenheimer Angriff gut entgegengekontert. Der Patient ist jetzt mausetot. Denkste. Insbesondere durch Standards brannte es plötzlich lichterloh im Marienborner Strafraum. Innerhalb von 8 Minuten machte die TSG aus einem 1:3 ein 4:3 und sorgte dafür, dass bei der TUS aber auch mal so gar nichts mehr lief. Ein halbherziges Anrennen, noch ein Kopfball von Dennis Steinbrecher knapp über die Latte. Das wars. Fertig war die erste Pleite im ersten Spiel, nach der es bis Minute 62 aber mal überhaupt nicht ausgesehen hatte. Wie gesagt es war ein unterhaltsames Spiel. Von Marienborner Seite hätte es nicht so viel Unterhaltung gebraucht.

 

 Aufstellung: Fischer-Steinbrecher, Engels, Likunde,M. Ritz -Schlotheuber, Trapp, M. Filtzinger (70. Jantz), T. Filtzinger (85. Azar)-Berninger, Schlotheuber (78. Werner)


 

VERBANDSPOKAL

 

FIAM ITALIA MAINZ -TUS MARIENBORN 2:6(1:1)

 

SAISONSTART MIT FALSCHEM AUSWÄRTSSPIEL

  

Ein Auswärtsspiel an der Kirschhecke? Was ist da denn passiert? Nun, normalerweise haben die klassenniedrigeren Vereine immer Heimrecht. Das ist allerdings bei der Heimat von FIAM auf der Bezirkssportanlage Bretzenheim wegen der Terminnot immer ein wenig problematisch. Und so hat man sich auf kurzem Wege geeinigt, das Spiel im Rahmen des Sportfestes in Marienborn stattfinden zu lassen. Die Zuschauer sahen zwar kein hochklassiges, aber zumindest ein kurzweiliges Spiel bei schönstem Sommerwetter.

Knapp 45 Stunden nach dem Turniererfolg in Schornsheim, dass die TUS gegen RWO Alzey im Elfmeterschießen gewann, musste man jetzt gegen einen motivierten Kreisligisten ran. Da war die Konzentration offensichtlich nicht auf dem allerhöchsten Level. Dennoch übernahm die TUS das Geschehen. Dennis Ritz setzte sich über die linke Seite durch. Sein Schuss wurde vom Torwart noch abgewehrt und Frank Berninger staubte zum 1:0 ab. Doch die Italiener hielten munter dagegen. Schon 3 Minuten später wurde die TUS Abwehr klassisch über außen ausgespielt. Die Hereingabe landete irgendwie zum Ausgleich im Tor. Und danach sah die TUS Abwehr 2-3 Mal ebenfalls nicht glücklich aus, doch Torwart Benjamin Fischer konnte in seinem ersten Pflichtspieleinsatz einen Rückstand verhindern. Felix Werner hatte dann die Führung auf dem Fuß, der Abschluss war allerdings zu harmlos. Kurz vor der Pause traf dann Frank Berninger noch den Pfosten.

Eine Verlängerung war mit Sicherheit das Allerletzte, was die TUS an diesem Tag wollte, deswegen drückte man in der 2. Hälfte auf die Tube. Moritz Filtzinger wurde am Strafraum schön freigestellt und erzielte die erneute Führung (61.). Nur 8 Minuten widerfuhr Dennis Ritz dasselbe und es stand 3:1. Und als 2 Minuten später Arne Schlotheuber das 4:1 erzielte, war die Verlängerung genauso wahrscheinlich wie die Meisterschaft des SC Paderborn. Die tapferen Italiener konnten noch mal auf 2:4 verkürzen. Emotionaler Höhepunkt war dann die Einwechslung von Milad Azar nach monatelanger schwerer Verletzung. Dennis Ritz feierte auf seine Weise, indem er Milad Azar herrlich frei spielte und ihm dann auch noch sein Comeback Tor ermöglichte (82.). In der Schlusssekunde sorgte Arne Schlotheuber mit einem geschickten Heber für den Schlusspunkt.

 

Aufstellung; Fischer-Fickinger, Engels, Steinbrecher (55. M. Ritz), Likunde-Bulling (46. Schlotheuber), Berninger, Werner (78. Azar), Trapp, D. Ritz, M. Filtzinger

 

BSC OPPAU - TUS MARIENBORN 3:2 (0:1)

 

DER WINTER NAHT......

 

Man merkt es vor allem daran, wenn Zuschauer trotz Sonnenschein dick vermümmelt auf dem Sportplatz stehen. Auch das Spiel konnte nicht dazu beitragen, dass es einem warm uns Herz wurde. Zumindest nicht als TUS Zuschauer, denn diese mussten eine Niederlage mit ansehen, bei der der Begriff völlig unnötig eine völlig andere Dimension bekommt.

Es wird Zeit für die Winterpause, denn die Mannschaft pfeift aus dem letzten Loch. Zu den Langzeitverletzten gesellten sich jetzt Freddie Schulz (erkrankt) und Marco Ritz (angeschlagen auf der Bank) dazu. Allerdings hatte die Personalmisere zunächst keinen Einfluss auf das Spiel. DIE TUS hatte nämlich in der ersten Halbzeit das Sagen, wobei allerdings auch angemerkt werden muss, dass nicht zuletzt durch den holprigen Naturrasenplatz zu keinem Zeitpunkt Landesliganiveau erreicht wurde. Oppau wirkte merkwürdig gehemmt. Ein Kopfball knapp über das Tor war deren einzige Ausbeute in der 1. Hälfte. Die TUS bestimmte das Spiel, aber wie zuletzt fehlte die letzte entscheidende Idee vor dem Tor. Mit Ausnahme der 23. Minute. Da wurde Carnell Likunde auf dem rechten Flügel bedient, dieser spielte einen perfekten Pass auf den freistehenden Pascal Laier, der zum 1:0 einschob. Nach 30 Minuten hatte dass Eric Galinski die Chance zu erhöhen. Erst setzte er sich im Strafraum schön durch, dann versprang ihn aber in guter Schussposition der Ball. Mehr erwähnenswertes gab es dann auch nicht und man ging eigentlich mit einem guten Gefühl in die Pause.

Dieses Gefühl hielt dann auch zunächst an. Bis etwa ab der 55. Minute die Oppauer aus ihrer Lethargie erwachten und jetzt die Zügel anzogen, während jetzt die TUS immer passiver wurde. Nachdem Oppau schon eine Großchance vergeben hatte, nutzten sie in der 58. Minute einen Freistoß um die Mauer herum zum Ausgleich. Und in der 75. Minute gelang ihnen dann mit der nächsten Chance die Führung, als ein Ball nicht konsequent genug von der TUS Abwehr geklärt wurde. Wenigstens gab es jetzt ein Aufbäumen der Grün-Weißen. Und dieses wurde in der 83. Minute belohnt. George Onyejekwe setzt sich auf dem linken Flügel durch und brachte die Flanke auf den langen Pfosten. Dort preschte Nikolas Putzker mit der Wucht einen Innenverteidigers heran und erzielte mit dem Kopf den Ausgleich. Zeit genug also für beide Mannschaften für den lucky punch. Und der kam in der Schlussminute - allerdings für die Falschen. Torwart Luca Sammartano wehrte einen Ball beim Herauslaufen genau vor die Füße eines Oppauers ab, der dann den Torwart mit einem Heber überwand. In der Nachspielzweit warf die TUS dann doch noch alles nach vorne. Arne Schlotheuber und Nikolas Putzker hatten noch 2 Schussgelegenheiten, beide Male konnte der sonst fast beschäftigungslose Oppauer Torwart halten. Danach war Schluss und Mannschaft und Anhänger mussten bedröppelt nach hause fahren. Doch noch gibt es ein Heimspiel dieses Jahr, wo wertvolle Punkte gegen den Abstieg eingefahren werden können.

Aufstellung: Luca Sammartano-Carnell Likunde, Jan Hellmann, Nikolas Putzker, Dennis Konieczny (83. Patrick Konieczny)- Arne Schlotheuber, Moritz Freisler (78. Eric Hoedtke), Eric Galinski, George-Carl Onyejekwe (90. Lukas Posegga)-Pascal Laier