AH Spielberichte

 

 

 

 


Mainz 05 vs TuS  1:4 (0:1)

 

Sieg gegen 05er! AH dieses Jahr weiterhin ungeschlagen!


Es gab heute sehr sehr viele positive Dinge von der AH zu berichten. Da war zu aller erst der souveräne 4:1 Sieg gegen die 05er, der leicht auch höher hätte ausfallen können. Außerdem konnten wir das Comeback von Maik feiern, der pünktlich zum „Pokalspiel“ wieder aktiv ins Spielgeschehen eingriff.


Aber fangen wir von vorne an...


Ersatzcoach Sascha “Fleischkloppo“ Hofmann konnte heute mit 12 Spielern zum Spiel gegen die 05er anreisen. Darunter waren die, in diesem Jahr erstmals eingesetzten Noti und Thomas H., die beide eine gute Partie bestritten.


Und im Gegensatz zu letzten Spielen waren die „alten“ Herren diesmal von Anfang an da. Hinten sicher und vorne mit tollen Spielzügen erspielten wir uns Torchance um Torchance. Leider waren wir im Abschluss etwas schludrig, sonst hätte das Spiel schon schnell einen Sieger gehabt.


Deswegen musste ein Sonntagsschuss von Güni her, der von der linken Strafraumgrenze den Ball rechts oben mit Pfosten reinhaute.

In der Folgezeit hatten wir weitere gute Möglichkeiten, aber Toshi und Cliff konnten ihre 1 vs. 1 Chancen leider nicht nutzen.


So ging es mit einem hochverdienten 1:0 in die Pause. Das Einzige, was ein bisschen nervte, war das Gehabe des ein oder anderen 05 Akteurs, die mehr mit meckern als mit Fußball beschäftigt waren.

Aber was solls...


In der zweiten Halbzeit ging es dann weiter wie es in der Ersten beendet wurde. Mit Torchancen für TuS! Unter anderem mit einem spektakulären Seitfallzieher von Thilo alla Klaus Fischer.Den zweiten Treffer gab es nach einer der gefährlichen Ecken von Maik. Capitano Olli „wuchtete“ den Ball zum 2:0 per Kopf ein.


Apropos Factory... Der drehte in der zweiten Halbzeit voll auf. Denn auch das 3:0 ging einer tollen Vorarbeit von Oli voraus, die Thomas mit einer Grätsche über Linie drückte. Und auch das 4:0 machte Olli mit einem Elfer selbst. Nachdem er den Elfmeter „unnachahmlich“ raus holte.

 

4:1 war dann kurz vor Schluss nur eine Ergebniskorrektur. Aber das wurmte auch keinen mehr...


Insgesamt war es aber heute nicht der Einzelne, der im Vordergrund stand, sondern das TEAM! Es war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung und gibt Hoffnung für die weitere Aufgaben, die im Sommer anstehen...


Ach ja und wir sind auch weiterhin 2015 ungeschlagen ;)

 

TUS MARIENBORN Ü40- SV WEISENAU 4:2 (3:0)

 

 

ES GIBT WICHTIGERES ALS FUSSBALL....

 

 

könnte man meinen, wenn man sich das traditionelle Ü 40 Spiel zwischen beiden Mannschaften angesehen hat. Bei Temperaturen jenseits von 20 Grad und der Aussicht auf Schoppen und Bier tummeln sich nicht selten 20 AH-ler auf dem Sportplatz. Doch was passiert, wenn ein offizielles Spiel ansteht? Gerade mal 9 Mann erscheinen, wobei einer krankheitsbedingt nicht einsetzbar war. Doch auch den Weisenauern geht es nicht anders. Sie reisten nur mit 7 Spielern an, so dass sie noch nicht mal wechseln konnten. Trotzdem oder gerade deswegen entwickelte sich ein friedvolles abwechslungreiches Spielchen. Die TUS Oldies bestimmten in der 1. Hälfte das Spiel. Olli Fakhouri brachte nach Eckball von Thilo Happel per Kopf die TUS in Führung. Noch vor der Pause legte Neu-Ü40er Thilo Happel mit 2 Treffern nach schön heraus gespielten Kombinationen nach. Auch die Gäste hatten Ihre Chancen, doch die Schussgenauigkeit haben sie in Weisenau gelassen. Das eine oder andere Mal hatten sie mit Aluminiumtreffern Pech. In der 2. Hälfte kamen die Weisenauer dann besser auf. In dieser Phase bewies Torwart Daniel Wohn, warum er in der 60er Jahren mal in der ersten Mannschaft auf dieser Position gesetzt war. Seine Parade mit abschließendem Abrollen lässt jedoch eine mehrtägige Jammerparade über die daraus resultierenden Schmerzen befürchten. Den 1:3 Anschlusstreffer konnte er aber auch nicht verhindern. Gut, dass Thilo Happel nur kurze Zeit später einen Konter mit dem 4: 1 abschließen konnte. Denn die Weisenauer hatten (Achtung: seltenes Wort beim AH Fußball) die bessere Kondition und verkürzten wieder auf 2:4. Die TUS konzentrierte sich jetzt aufs Verteidigen und hier bewies TUS Extrem Oldie Alf Happel, dass auch nach fast 60 Jahren im grün-weißen Trikot immer noch sehr schwer an ihm vorbeizukommen ist. So brachte man die Sieg nach Haus und man konnte sich - wie all die anderen Abwesenden - mal wieder auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren.

 

Die Schönwettefußballer: Daniel Wohn-Alf Happel, Thommy Weiß, Markus Eichler, Harald Petersilge, Christian Freitag, Thilo Happel, Olli Fakhouri, Markus Monetha (Nebenrolle als Zeitnehmer)

 

 

Hinten stand die Null und vorne mit Traumtor

 

TuS – SV Gonsenheim 2:0

 

Der SV Gonsenheim war am Wochenende zu Gast bei unserer AH. Zu Beginn der Partie waren die Gäste das wesentlich bessere Team. Unsere Mannschaft hatte, wie letzter Zeit öfter, ein paar Anlaufschwierigkeiten.

 

Allerdings überstanden wir diese 20 Minuten ohne Schaden. Dies lag vor allem an unseren gut aufgelegten Abwehr. Chris, Cliff und Tommy räumten da hinten so ziemlich alles weg, sodass der Torwart Daniel Wohn nur einmal spektakulär den Ball aus dem Winkel fischen musste.

Nach der Druckphase kamen wir dann ein bisschen besser ins Spiel und hatten auch die ein oder andere gute Gelegenheit, die wir aber nicht nutzten.

 

So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Kabine.

 

Nach der Pause waren wir dann richtig im Spiel und waren dann auch die bessere Mannschaft. So war das 1:0 völlig in Ordnung. Dieses Tor war aber vor allem einem zu zuschreiben. Toshi, der Volksmund nennt ihn auch seit Samstag „Kamikaze Toshi“, setzte sich hervorragend auf der rechten Seite durch, wurde dann von einem Torwart, der gefühlt doppelt so breit und hoch war, von den Beinen geholt, was man auch deutlich hörte. Trotzdem rappelte sich“ Kamikaze“ wieder auf und machte den Treffer zum 1:0.

 

In der Folgezeit erspielten wir uns noch einige gute Abschlussmöglichkeiten, aber wir verweigerten zu oft den Abschluss.

 

So musste ein Traumtor zur Vorentscheidung herhalten.

 

Ein zweiter Ball nach einem Eckball nahm Gökhan aus 25 Metern volley und jagte den Ball ins obere linke Eck.

 

Damit war das Spiel gelaufen und trotz einiger Probleme zu Beginn sicherten sich unsere „alten Männer“ einen verdienten Sieg gegen den SVG.

 

Hervorzuheben ist allerdings noch das Debüt unserer neuen Schiedsrichterin für die AH Leonie. Die so gut pfiff, dass sie von den Gästen auch für das Rückspiel angefordert wurde. ;) Danke Leonie.

 

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal am kommenden Donnerstag mit dem Spiel gegen die Ü 40 von Weisenau.

 

Aufstellung: Daniel, Daniel, Chris, Thilo, Berni, Toshi, Tommy, Gökhan, Güni, Clif, Thilo

Ersatz: Sascha, Alf

 

 

 

 

Ein Spiel zwei Gesichter

 

TuS – Vitesse Mayence 2:2

 

Heute mussten unsere AH gegen Vitesse Mayence antreten. Und die ersten Halbzeit getrost als, na ja drücken wir es nett aus, verpennt verzeichnen. Vorne lief nichts und hinten bereiteten wir in guter Manier eines Gastgebers die Tore der Gäste vor. Beim 0:1 schliefen wir kollektiv. Und beim 0:2 wollte Präsi Dietmar beweisen, welch ein herzlicher Verein die TuS ist und passte dem Gegner den Ball kurz vor dem 16er in den Fuß. Dieser ließ nicht lange bitten und markierte das 0:2.

 

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

 

Nach Pause waren die Jungs aber dann da. Sofort übernahmen sie das Kommando und erspielten einige gute Torchancen.

 

In der 54. Minute war es dann soweit nach einer hervorragend Vorarbeit von Clif machte Debütant Güni sein erstes Tor im Trikot der AH.

 

Und weiter ging es in eine Richtung und zwar auf das Tor der Vitesse. Allerdings hatten wir auch in dieser Zeit Glück, dass unser Torwart endlich auch mal einen guten Tag hatte als er dreimal im 1vs1 gegen den freien Angreifer hielt.

 

So kam was kommen musste... Kurz vor Schluss erzielte unser Kapitän Oli den letztendlich noch verdienten Ausgleich zum 2:2.

 

Und so kommt man zu einem Fazit erste Halbzeit verpennt zweite gekämpft und verdient den Ausgleich gemacht.

 

In diesem Sinne bis bald zum Spiel gegen den SVG

 

 

TUS Marienborn - Bretzenheim 12er  3:1

Klarer Heimsieg für die TUS AH
 
Nach dem doch überraschenden Aus im Pokal letzten Freitag, konnte Coach Wohn für die Partie gegen die 12er im Heimspiel auf 15 Akteure zurück greifen. Einige der Pokal-"Helden" pausierten, ob aus Scham oder Frust ist leider nicht bekannt.
 
Zum Spiel, von Beginn an erarbeitete sich die TUS ein Übergewicht und erspielte sich - ohne richtigen Stürmer im Aufgebot - durch einige falsche Neuner gute Chancen. Meist war es Schreyer, der mit klugen Pässen in die Spitze Toshi oder Gökan ins Szene setzte. Aber auch Happel bearbeitete die rechte Außenbahn mit guten Hereingaben.
 
Doch wie bereits am Freitag wurden guten Chancen nicht genutzt und so dauert es bis zur Mitte der ersten Hälfte bis ein von Schreyer getretener Eckball von Fakhouri per Kopf ins gegnerische Tor zum 1:0 befördert wurde.
 
Danach wechselte die TUS drei Spieler aus und es ging für einen kurzen Moment die Ordnung im Spiel der Gastgeber verloren. Hinzu kam, dass sich die Marienborner Elf nicht mehr ganz so lauffreudig zeigte und viele Pässe zu ungenau gespielt wurden. Die 12er konnten daraus zwar keine zwingenden Torchancen machen, kamen aber zu einem Standard, einem Freistoß rund 25 Meter vor dem Marienborner Tor. Der gut getretene Freistoß sorgte für den überraschenden Ausgleich und so ging es mit einem 1:1 in die Pause.
 
Dort stellten die Akteure fest, dass Coach Wohn nach der Verkündung der Aufstellung das Weite gesucht hatte. "Blindes Vertrauen" sagten die einen, "de Blinde fährt einfach" die anderen. Der kurzerhand einberufene Mannschaftsrat ( bestehend aus gerade mal 15 Spielern) übernahm die Neuausrichtung der Elf, die nach der Pause beginnen sollten.
 
Die TUS startet wieder gut ins Spiel und erarbeitete sich wieder zahlreiche Chancen. Fakhouri bedankte sich für die gute Vorabreit bei Schreyer, in dem er ihm den Ball gut auflegt und Schreyer eiskalt zum 2:1 vollstreckte. Es folgten weitere Chancen, zwei Abseits Tore, die der gut aufgelegte Martin als Schiri so wertete, eine Chance für die 12er.  10 Minuten vor Schluss erzielte der Mann des Spiels, Dirk Schreyer das 3:1 nach einer gelungenen Einzelleistung über links kommend.
 
Die Marienborner AH freute sich nach dem Spiel, weniger über das Ergebnis, das hätte klarer ausfallen müssen, eher über die Leistung der Spieler, konnte sich das Team doch erlauben über die gesamte Spielzeit die Flügelzange Steinbrecher an der Außenlinie zu lassen. Was wäre gewesen, wenn er auch noch mitgewirkt hätte? Das überlasse ich der Phantasie der Leser.....
 
Aufstellung:
Sascha, Toshi, Harald, Thilo, Stone,  Eiche, Oli.B, Oli.F, Daniel.P, Dirk, Cliff, Guido,  Gökan und Weiß und Peyman.
 
Schiedsrichter Martin - danke fürs Pfeifen!!!!!

Olli B.
 

 

 

SV Weisenau – TUS Marienborn 2:3

Angereist ohne etatmäßigen Torwart erklärte sich kurzerhand Dietmar Hoffmann bereit, in die Bresche bzw. zwischen die Pfosten zu springen. Um es vorweg zu nehmen, die anfängliche Skepsis einiger Spieler erwies sich als unbegründet. Souverän und ruhig (wie schon lange nicht mehr) meisterte er diese ungewohnte Position.

In der ersten Halbzeit konnte sich die TuS, nachdem man sich mit den Platzverhältnissen arrangiert hatte,  zahlreiche Torchancen erspielen. Leider verpasste man es aber, eine deutliche Führung zu erzielen. So ging es mit einer knappen 1:2 Führung in die Pause und man trauerte den vergebenen Chancen hinterher. In der zweiten Halbzeit verlor man dann zunächst völlig den Faden. Die Weisenauer Elf kam besser ins Spiel und überzeugte durch ihren kontrollierten Spielaufbau und ihre sichere Ballbehauptung. Folgerichtig erzielten sie dann auch den Ausgleich. Mit zunehmender Spieldauer bekam die TuS das Spiel dann wieder besser in den Griff. Nach einer gelungenen Kombination unmittelbar vor dem Strafraum des Gastgebers erzielte man die erneute 2:3 Führung. Zeitgleich mit dem Treffer musste das Spiel dann aufgrund der Wetterlage abgebrochen werden. Der Himmel über Weisenau verdunkelte sich in nur wenigen Augenblicken.

Kaum hatten die Spieler die Kabine erreicht, nahm das Unwetter seinen Lauf. Auf eine Fortsetzung des Spiels wurde daher verzichten und man widmete sich der Spielanalyse und der gezielten Ausbesserung des Elektrolyte Haushalts.

Aufstellung: Hoffmann, Sorge, Kasprzick, Fakhouri, Absah, Steinbrecher, Freitag, Zimmermann, Drewicke, Schadwinkel 

 

TUS AH schlägt Drais deutlich mit 7:0

 Coach Wohn freute sich über einen Kader von 17 Spielern, aufteilt in Spieler, die er aus dem Training kennt und Spieler, die nicht trainieren können, da sie selbst als Trainer unterwegs sind, aber gerne auflaufen. Die Temperaturen waren sommerlich, von daher verständigte man sich schnell darauf immer wieder zu wechseln und so allen eine Chance zu geben und zwischendurch mal durchatmen zu können.

Vor dem Anpfiff in Marienborn stellen die Akteure fest, dass eben jener der Pfeifen soll nicht vorhanden war. Kurzerhand opferte sich Wohn und nahm die Pfeife, dafür rückte Sascha Hofmann, Rückkehrer in seinem ersten Speil für die TUS AH vom Sturmzentrum in s Tor – wohl dem der so flexibel sein kann. Zum Spiel: nach wenigen Minuten war klar, dass die Mannschaft aus Drais heute nicht als Seiger vom Platz gehen wird. Nach jeweils schönen Angriffen über außen netzte Zimmermann zweimal ein, Backhaus köpfte nach einer Ecke das 3:0, Toshi ließ das 4:0 folgen und Freitag netzte mit einem schönen Distanzschuss kurz vor der Pause zum 5:0 ein. Gute Paraden des Draiser Torwartes verhinderten drei weitere Treffer der Marienborner. Ansonsten war Drais kaum in Erscheinung getreten, zu einfallslos im Spielaufbau, ohne Biss. Die Abwehr um Libero Schadwinkel hatte wenig zu tun, Hofmann musste zweimal einen Ball fangen. Männer der ersten Halbzeit bei der TUS waren Doppeltorschütze Zimmermann und Freitag, der zwei Tore vorbereitete und eins selber erzielte.

In der Halbzeitpause attestierte der Schiedsrichtercoach Wohn seiner Elf ein gutes Spiel, auch wenn der Gegner schwach war, lobte er das gute Paßspiel. Nach der Pause lief es nicht mehr ganz so gut bei der TUS, die Kombinationen waren immer noch gefällig, aber zu viele wollten jetzt Tore erzielen, das Mittelfeld stand nicht mehr gut gestaffelt, statt der 6 standen oft zwei 10er auf dem Platz und Drais nutze die Lücken und kam so zu Chancen, die ein gut aufgelegter Hofmann alle zunichte machte.

Auf der anderen Seite vergab der TUS-Routinie Lehmann zwei sehr gute Chancen und so dauerte es bis 10 Minuten vor Schluss ehe Schreyer mit einem schönen Schlenzer das 6:0 gelang. Ein klares Foul an dem stets quirligen Toshi brachte mit dem sicher verwandelten Strafstoß durch Hofmann den verdienten Endstand von 7:0.

Fazit: Es war ein faires Spiel in dem der wieder genesene Steinbrecher nicht nur Spielpraxis sammelte, sondern zeigte wie wertvoll er für die TUS sein kann, Hofmann ein super Einstand hingelegt hat und alle Spieler so richtig Lust auf das Bier danach hatten.

Oliver Backhaus

Kader: Wohn, Steinbrecher, Schreyer, Hofmann S, Drewicke, Toshi, Huppert, Peyman, Backhaus, Freitag, Lehmann, Happel A, Zimmermann, Karakaya, Schadwinkel, Eichler, Gerkan

 

 Mombach 03 - TuS Marienborn 3:1

 

Ein Thomas Hofmann war leider zu wenig- Die AH der TuS Marienborn startete am 24.03.2014 mit einer Auswärtsniederlage in das Jahr 2014.

 

 Jetzt hat Coach Wohn extra einen Teil der Spiele Montags oder Mittwochs vereinbart und trotzdem reiste seine Mannschaft mit gerade mal 11 Spielern nach Mombach an. Das Schlimme ist neben der geringen Anzahl der Spieler, im Zeitalter vom Smartphones, viele Spieler noch nicht mal eine negative Rückmeldung geben. Hoffentlich war es nur ein Ausnahme und bei den zukünftigen Begegnungen sind 13-15 Spieler am Start.

 
Zum Spiel: der Kader bestand aus vielen defensiven Spielern und Mittelfeldstrategen, aber es gab keinen richtigen Stürmer....doch dann kurz vor dem Anpfiff gab es ihn doch, die laufstarke, variable Offensivkraft Thomas H, de Hofmann halt. Hinter ihm Huppert und Drewicke, abgesichert von der Doppel 6 Fakhouri und Backhaus, ergänzt von Michalski und Schadwinkel. Die Abwehr organisierte Alf Happel mit all seiner fast 60jährigen Routine als Libero.
 
Vor dem Anpfiff war allen klar, dass es schwer werden würde heute zu gewinnen., aber jedes Spiel muss erst mal gespielt werden. Mombach machte von Beginn an Druck, die TuS hielt gut dagegen, Steinbrecher einziger Fan am Spielfeldrand sah eine unterhaltsame Partie, sein Fazit zur Halbzeit;" Es sieht gut aus von draußen" Nachdem die Mombacher durch einen unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der TUS in Führung gegangen war, glich die TuS nach einer schönen Kombination über die rechte Seite durch Hofmann aus. Es ist um so bemerkenswerter, weil bis dahin die TuS meistens über die linke Seite dank den Trio Huppert, Drewicke und Fakhouri für Gefahr sorgte, 

 

 

Nach der Pause und dem Lob durch Steinbrecher war es dann mit dem Marienborner Spiel wie abgerissen, Positionen wurden nicht mehr gehalten, Abspielfehler an Abspielfehler, einzig Hofmann blieb gefährlich. Ein Unruheherd für alle 21 Akteuere. Trotz des schlechten Spiels der Marienborner dauert es lange bis Mombach daraus Kapital schlagen konnte, eine schöne Hereingabe in den Rücken der Abwehr führte zum 2:1 für Mombach, ein berechtigter Elfmeter stellte den Endstand her.

 

Fazit: mit nur elf Spielern hat die TUS das Spiel lange offen gehalten, aber dennoch am Ende verdient verloren, da an diesem Abend ein Hofmann zu wenig war. Neben dem "Stürmertalent" wusste Wohn als Keeper an dem Abend zu überzeugen.                                                                                                                                                Oliver Backhaus

 

 

 

Kader; Wohn, Happel.A, Mchalski, Eichler, Backhaus, Fakhouri, Michalski, Schadwinkel, Huppert, Drewicke, Hofmann,T.

 

Die AH der TUS Marienborn AH ist beim 10. Hallenturnier des VFL Frei Weinheim als Dritter gut ins das Jahr 2014 gestartet.

 

10 Spieler reisten um Coach Wohn nach Ingelheim und mussten in 6 Spielen Ihr Können unter Beweis stellen. Vor dem Start schaffte es Wohn in seiner unnachahmlichen Art schnell zu klären, ob die TUS Blockweise oder durch Pärchenbildung immer wieder für Wechsel auf dem Spielfeld sorgen sollte.

Das Ergebnis Pärchenbildung und es ging auch munter ins erste Spiel, welches klar mit 4:1 für die TUS entschieden werden konnte. Es folgte der zweite Sieg im 2ten Spiel und Wohn und seine Mannen waren guter Dinge. Dann riss allerdings etwas die Spielfreude und die beiden nächsten Parteien gingen unentschieden aus, zugegeben gegen starke Mannschaften, aber dennoch waren die Akteure mit sich selbst nicht zufrieden. Im vorletzen Spiel gelang ein knapper Sieg und bei einem weiteren Sieg im letzten Spiel hätte die TUS als Turniersieger den Wettbewerb beendet.

Leider hatte die TUS während allen Begegnungen den schlechteren Schiedsrichter und so waren auch im letzten Spiel einige Entscheidungen nicht nachvollziehbar. Ein starker Torwart beim Gegner und eigensinniges Agieren der TUS`ler, sowie ein Sonntagsschuss der Spvgg Ingelheim brachte die TUS auf die Verlierererstrasse. 2:4 hieß es nach 13 Minuten, die erste Niederlage im Turnier und damit kein Turniersieg, sondern der 3te. Platz von 7 Mannschaften.

Die Bilanz der TUS: 11 Punkte und 13: 9 Tore. Fazit: Es fehlte einfach ein Knipser, der gerade in der Halle eiskalt die Netze macht. Positiv: Die Stimmung war gut und die TUS hat zweifelsohne den besten Linienrichter des Turniers gestellt. Huppert hat mehrmals durch sein Fachwissen in der Regelkunde, die beiden Schiedsrichter auf Regelverstöße hingewiesen. Bahnt sich da etwa eine Karriere an?

Der Hallen-Kader bestand aus: Wohn, Backhaus, Fakhouri, Drewicke, Zimmermann, Freitag, Hoffmann,T., Huppert, Burghard, Karakaya

Torschützen: Fakhouri 3, Huppert 3, Karakaya 3, Zimmermann 2, Drewicke 1, Burghard 1

Olli Backhaus



 

 

TUS Marienborn : TSG Drais

 

Alte Herren der TUS beenden das Jahr mit einem deutlichem Sieg gegen Drais

Gerade mal 11 Spieler hatte Coach Wohn im letzten Spiel in 2013 zur Verfügung und entschied sich für eine mutige Aufstellung. Die Defensive hatte mit Alf Happel als Libero, Schadwinkel und Backhaus als Manndecker und Dietmar Hoffmann als '6er' einen Altersdurchschnitt von über 50 Jahren. Für die Offensive entschied er sich für eine Doppelspitze, Ritz und Absah und er sollte damit goldrichtig liegen.

Zum Spiel, die Marienborner überzeugten von Beginn an gegen schwache Draiser mit gefälligen Kombinationen und guten Pässen in die Spitze. Takeschi, der Japaner im Tus-Team an diesem Abend, wirbelte ein ums andere Mal auf der rechten Seite, Huppert über Links und so war es für Drais schwer ins Spiel zu kommen. Wenn sie es mal schafften klärte die routinierte Abwehr souverän und Wohn verlebte eine ruhige Anfangsphase. Ein Angriff über rechts nutze Absah und sein Schuss landete abgefälscht zum 1:0 im Tor der Draiser. Kurze Zeit später schloß Ritz eine gelungene Kombination der Marienborner zum 2:0 ab. Mit einem Einwurf leitete Backhaus über Absah, der Ritz perfekt bediente, das 3:0 ein. Das schönste Tor des Abends ein schöner Heber über den chancenlosen Keeper der Draiser.

Danach war Halbzeit und trotz der klaren Führung und des größeren Ballbesitzes diskutierten die Marienborner über noch schnellere Seitenwechsel, das zeigte Wohn, das Team hat noch genug Luft für die 2te Hälfte.

Zu Beginn der 2ten Halbzeit startete Drais konzentrierter hatte aber keine Mittel, den an diesem Abend blendend aufgelegten Absah zu halten. Immer wieder vernaschte er seine Gegenspieler, trickreich und schnell sorgte er immer wieder für Gefahr. Leider mündeten all diese Aktionen nur in einen weiteren Treffer zum 4:0, Chancen für weitere Treffer waren genug vorhanden.

10 Minuten vor Schluss nutze Drais einem schnell vorgetragenen Angriff nach einem Eckball für Marienborn zum Ehrentreffer. Der Sieg war aber nicht mehr in Gefahr, Drais war an dem Abend einfach zu schwach.

Fazit: Wohn war zufrieden, seine beiden Spitzen hatten beide jeweils 2 Tore erzielt, einzig die Aussage von Alf Happel zauberte Sorgenfalten auf seine Stirn. Er könne bei solchen Begegnungen noch locker 10 Jahre als Libero agieren, eine Zukunft, die sich manche Mitspieler nicht vorstellen konnten, andere fragten sich warum ein so schöner Kick mit solch einer Drohung enden musste.

Aufstellung: Wohn, Happel A., Backhaus, Schadwinkel, Hoffmann, Freitag, Harald, Huppert, Ritz, Takeschi, Absah

Oliver Backhaus

 

AH POKAL  WIEDERHOLUNG

TUS MARIENBORN AH- FSV MAINZ 05 AH  3:4  (1:2)

EINE FRAGE DES FAIRPLAY?

 

Was haben wir seit letzten Wochenende nicht alle über Fairplay im Fußball diskutiert? In Marienborn wohl noch mehr als anderswo. Denn anderswo wurde hauptsächlich über das verhalten eines Bundesliga- Pseudotorschützen diskutiert, wohingegen beim AH Pokal eine andere noch nicht gesehene Variante von einer AH Vertretung eines Bundesligavereins präsentiert wurde. Es ist müßig sich darüber auszulassen, ob es wirklich notwendig ist, sich im ach-so-wichtigen AH Pokal Wettbewerb gegen ein reguläres Spiel Protest einzulegen, weil der Schiedsrichter den korrekten Wechselmodus nicht kannte, aber dies auch keiner Mannschaft einen wirklichen Vor- oder Nachteil brachte. Seis drum. Die 05er habens gemacht und bekamen auch noch recht. Also  traf man sich zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit, doch die Gäste hatten wohl gelernt. So kamen ganze 17 Spieler bereits umgezogen auf den Sportplatz, als gäbe es keine Umkleidekabinen mehr. Und vor dem Spiel wurde wieder wegen der Wechselmodalitäten diskutiert. So ließ man sich erneut bestätigen, dass alle 17 Spieler hin und her gewechselt werden dürfen. Hat nur noch ein Notar gefehlt.

Von diesem Palaver ließ sich die TUS Truppe aber beeindrucken, denn bereits nach 5 Minuten stand es durch haarsträubende Abwehrfehler 0:2. Die TUS fand keinen Zugriff aufs Spiel und Daniel Wohn war es zu verdanken, dass es nicht 0:3 oder 0:4 hieß. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde es besser. Bernie Zimmermann schaffte noch vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer.

Es folgte die wohl kurioseste Halbzeit seit langem. Vor allem auch deshalb weil die TUS Abwehr mal wieder 5 Minuten Tiefschlaf hielt und es plötzlich 1:4 hieß. Dies weckte aber jetzt endgültig den Ehrgeiz und es wurde eine Aufholjagd gestartet. Das heißt, wenn mal gespielt werden konnte, denn die 05er machten jetzt von ihrem Wechselrecht reichlich Gebrauch. Und zwar fast minütlich, so dass ein Spielfluss nicht mehr wirklich zustande kommen konnte und jede Aus- und Einwechslung selbst vom Schiri mit kopfschütteln kommentiert wurde. Dann leistete der Schiri noch seinen Dienst ab, als er Holger Burghardt einen klaren Elfer verweigerte und einen Kopfballtreffer von Oliver Backhaus wegen angeblichem Foulspiels zurückpfiff. Unverdrossen kämpfte die TUS weiter. Kei Takayama verkürzte 10 Minuten vor dem Schluss auf 2:4. Oliver Fakhouri vergab erst einen Riesenkopfballchance und traf dann doch noch zum 3:4. Da waren noch 3 Minuten zu spielen. Und in diesen drei Minuten gab es noch zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich, doch es reichte nicht mehr. Der Pokal ist Geschichte, 05 ist im 2. Anlauf weiter, freute sich unbändig und fuhr ungeduscht wieder heim. Haben wir wenigstens Wasser gespart. Aber mit diesem Verhalten hat sich die 05 in Marienborn keine neuen Freunde gemacht.

Die Wiederholungtäter: Wohn-Backhaus, Drewicke, Michalczyk, Weiß-Huppert, Fakhouri,T. Happel, Takayama, Freitag, Zimmermann,  Petersilge, Eichler, D. Hoffmann

 

 

TUS Marienborn unterliegt Nackenheim mit 5:8

 Coach Wohn kämpfte auf hoher See in Norwegen mit den Wellen, der Kader der TUS im Ü 40 Match mit sich selbst. Geführt von Oliver Fakhouri gingen 10 TUS`ler auf den Platz. Kurios, es waren fast nur Linksfüssler in den TUS-Reihen, das war aber nicht der Grund warum die 6 Feldspieler ruckzuck mit 0:3 zurück lagen. Mangelnde Bewegung, ein gut organisierte Gegner mit zwei Anfang 30 Jährigen im Team ließen die AH`ler aus Marienborn alt aussehen. Es fehlte bei Marienborn einfach eine ordnende, spielgestaltende Gestalt, die kam dann zum Glück mit Laitscheck zur 2ten Halbzeit.

Folglich frohlockte das Marienborner Team …“jetzt wird alles besser“ vergessen waren die Sprüche der wenigen Beobachter in der Halbzeitpause „ man könnt gerade meinen, die Nackenheimer  sind 1-2 Mann mehr auf`n Platz“. Und es sah auch nach Wiederanpfiff ganz gut aus, aber trotzdem lagen die Marienborner nach zwei schnell und passgenau vorgetragenen Angriffen mit 0:5 hinten. Dann kam aber die in der Halbzeitpause besprochene Wende, Laitschek verkürzte auf 1:5, Huppert auf 2:5, es folgten das 3:5 durch Backhaus, das 4:5 durch Fakhouri und weitere gute Chancen, die aber leider nicht verwertet worden sind. In dieser Phase erhöhte Nackenheim auf 6:4, im Gegenzug gelang Holger Burghardt wiederum der Anschlusstreffer und die TUS drängte auf den herbei gesehnten Ausgleich.Es war ein munteres auf und ab, trotzdem schafften die jetzt wesentlich agileren Marienborner nicht den Ausgleich, sondern mussten in den Schlussminuten noch zwei Tore zum verdienten 5:8 hinnehmen.

Fazit: Wenn man die erste Halbzeit so verschläft, ist es schwer als Sieger vom Platz zu gehen, zumal erkennbar war, dass Nackenheim sehr oft auf dem Kleinfeld antritt und mit den jüngeren Akteuren einfach wendiger im Mittefeld unterwegs war. Anerkennenswert ist die Moral der Marienborner, die sich trotz der Rückstände nicht haben entmutigen lassen.

Danke an Uwe fürs Pfeifen!

Kader:

Mann, Schadwinkel, Weiß, Fakhouri, Huppert, Backhaus, Happel, A., Sorge, Laitschek, Burghardt Olli

 

AH POKAL

TUS MARIENBORN AH- FSV MAINZ 05 AH  3:1 n.V. (0:0;1:1)

HARALD PETERSILGE UND DER HALBBEHERZIGTE RATSCHLAG

Wundersames gab es an diesem Samstag Nachmittag an der Kirschhecke zu sehen. Da reist eine AH Mannschaft mit einem Trainer an, der so lautstark seine Mannschaft dirigierte, dass man ihn bestimmt auch in der Coface Arena gehört hat. Und mit einem Manager (!), als ginge es um ein Auswahlverfahren für die nächste AH Weltmeisterschaft. Auf der anderen Seite als Gegensatz dann TUS Verantwortliche, die nicht gewusst haben, dass auch bei der AH der Spielbericht neuerdings online anzulegen ist. Und zu guter letzt ein Spiel voller Gift und Galle mit Platzverweisen, blutenden Wunden, Elfmeter und zur Freude aller Beteiligten auch noch eine Verlängerung. Von Beginn an zeigten sich die Gäste aggressiv und laufstark und überraschten so die erstmal gemächlich beginnenden Marienborner. Dennoch waren gute Chancen Mangelware. Die TUS Abwehr ließ unter hervorragenden Anleitung von Tassilo Schadwinkel nichts zu, so dass Frank Schön seine  blütenweißen neuen Handschuhe weiter bewundern durfte. Zwei gute Gelegenheiten gab es indes für Bernie Zimmermann, der erst mit einem Schuss knapp scheiterte, dann einen Ball an den Pfosten zirkelte. Dass Mainz 05 auch eine Handballabteilung hat, wurde in der 2. Hälfte besonders deutlich. Nicht nur, dass Keiichiro Takayama sich sämtlichen Liebkosungen in Form von Urmarmungen erwehren musste, auch Clifton Drewicke machte Bekanntschaft mit einem 05 Ellenbogen, der ihm einen blutenden Cut am Auge bescherte. Letztlich war es aber schlimmer wies aussah. Oder war dies umgekehrt? Zu guter Letzt erzielten die 05 dann auch noch ein Tor, natürlich mit der Hand. Dies war allerdings nach einer Freistoßhereingabe auf den langen Pfosten für den Schiri zugegebenermaßen schwer zu sehen. Durch den Rückstand wurde die TUS nun vollends angestachelt. Als Keiichiro Takayama mal wieder rüde festgehalten wurde, gab es die Ampelkarte für einen 05er. Das Anrennen wurde kurz vor dem Ende belohnt. Stefan Laitschek drang in den Strafraum ein, wurde gelegt und unterstrich dies mit einer formvollendeten Rolle vorwärts. Beim Elfmeter zeigte sich Christian Freitag nervenstark und glich aus. Dumm nur, dass er dann auch die Spieleranzahl ausglich. Mit einer Einwurfentscheidung konnte er sich nicht wirklich anfreunden und äußerte dies auch noch verbal . So durfte auch er vorher vom Platz. Und so kam es zu etwas, was jeden AH Fußball im Herzen  von Grund auf freut und den Gedanken ans Bierchen im Anschluss in den Hintergrund drängt: eine Verlängerung. Selten hat man eine AH Mannschaft in der erneuten Pause sich so aufpushen sehen. Und das mit Erfolg: Nach einem Freistoß von Patrick Huppert kam Bernie Zimmermann mit dem Kopf an den Ball. Dieser rutschte dem Torwart durch die Hosenträger und die TUS war in Front. Und diese verteidigte sie auch bis zum Schluss. Kurz vor dem Ende wurde Harald Petersilge zur Verteidigung des Vorsprungs in die Mannschaft eingewechselt. Der Verfasser dieses Artikels gab ihm den Ratschlag, einfach nur mit einem Fallrückzieher in den Winkel für die Entscheidung zu sorgen. Es läuft die letzte Minute. Keiichiro Takayama wurde mal nicht umarmt, lief auf die rechte Seite und passte flach in Richtung Tor. Und am langen Pfosten stand: Harald Petersilge. Und das Spiel stand: 3:1. Aber kein Fallrückzieher. Nicht in den Winkel. Was letztlich auch besser für die Gesundheit aller Beteiligten war. Die 2. Runde ist erreicht. Die nächste AH eines Bundesligisten kann kommen.....

Die Verlängerten: Schön-Schadwinkel, Drewicke, Michalczyk-Huppert, Laitschek,T. Happel Hodawandkhani Takayama, Freitag, Zimmermann, Schmidt, Petersilge, Eichler

 

SV WEISENAU Ü 40 - TUS MARIENBORN Ü 40 5:7 (4:3) AUFLÖSUNGSERSCHEINUNGEN IM MARIENBORNER TOR....

...gab es vor allem nach dem Schlusspfiff, als die Handschuhe von Torwart Frank Schön praktisch von selbst in alle Einzelteile zerfielen. Nicht auseinandergefallen ist allerdings die TUS Oldie-Elf trotz eines 0:3 Rückstandes und erntete am Ende einen in dieser Konstellation überraschenden Erfolg gegen den Dauer-Rivalen. Denn obwohl man von Anfang an den Ball gut kontrollierte ermöglichten drei individuelle Fehler sehr schnell eine 3:0 Führung für die Gastgeber. Erst konnte Markus Eichler einen Angreifer nicht entscheidend stören. Dann demonstrierte Torwart Frank Schön, warum man möglichst nicht Rückpässe auf ihn spielen sollte. Zu guter letzt musste Markus Monetha die Erfahrung machen, dass es auch bei der Ü40 noch Gegner gibt, die körperlich in der Lage sind Schwalben zu produzieren. Und auch außerhalb des Strafraums kann Siebenmeter gepfiffen werden, wenn es der Schiri so will. Nach dem schnellen Rückstand sah es zappeduster am strahlend blauen Himmel aus.  Doch es kam anders. Uwe Lehmann traf bei einem Nachschuss den Ball nicht richtig. Gut so, deswegen dröppelte dieser nämlich auch ins Tor. Dann kam Bernie Zimmermann frei zum Schuss und verkürzte zum 2.3. Kurz darauf trafen die Weisenauer wieder. Oliver Fakhouri lieferte das Highlight der 1. Hälfte mit einem fantastischen Kopfballaufsetzer in den Winkel. In der Pause war der  Tenor, dass man sich bislang gut verkauft hat. Doch es wurde noch besser. Die TUS zeigte sehenswerte Kombinationen und am Schluss stand Uwe Lehmann immer da, wo er gebraucht wurde. Sein Doppelschlag brachte die TUS sogar in Führung. Jetzt wurde es ein offener Schlagabtausch, bei welchem Frank Schön mit schönen Paraden weitere Gegentreffer verhinderte. Nur beim 5:5 nach einem Konter war er machtlos. 3 Minuten vor dem Ende brachte dann Christian Freitag mit einem Gewaltschuss die TUS auf die Siegerstraße. Gekrönt wurde dies mit dem vierten Treffer von Uwe Lehmann nach Vorarbeit von Oliver Fakhouri. Fazit: Ein schöner Abend mit einem ganzen Haufen alter Jungs, die einfach nur ein bisschen kicken wollten. Hat Spaß gemacht.

 Die Alten Jungs: Schön-Schadwinkel, Petersilge, Monetha, Freitag, Fakhouri, Eichler, Zimmermann, Lehmann

 

TuS : 1817   2 : 3 n.V.

Für die AH des TUS Marienborn ist im Halbfinale der diesjährigen Pokalrunde Endstation

Bei frühlingshaften Temperaturen verlor die Elf von Coach Daniel Wohn gegen 1817 Mainz mit 2:3. Eine Niederlage, die wehtut, denn sie hätte nicht sein müssen, der Reihe nach. 1817 war an diesem Tag zu schlagen, so die einhellige Meinung der Zuschauer.

Coach Wohn, der schon beim Viertelfinalspiel nicht anwesend war, verlagerte erneut die Verantwortung auf Olli Fakhouri, da er wieder nicht dabei sein konnte. 15 Mann standen auf dem berühmten Zettel, doch es stellte sich vor Spielbeginn heraus, dass es nur 14 waren und davon drei mit Zwicken n der Leiste. Doppelt bitter, es waren noch andere AH-Spieler anwesend, sie fanden aber keine Berücksichtigung auf dem Spielberichtsbogen…..das sollte sich noch rächen.

Die TUS begann ähnlich wie gegen Laubenheim im Viertelfinale viel zu verhalten, schaute dem Gegner 1817 beim Kombinieren zu und so kam es nicht von ungefähr, dass ein Schuss aus 16 Meter diagonal durch den Strafraum ins von Sorge sehr gut gehütete Tor zum 0:1 einschlug. Sorge schimpfte zu recht wie ein Rohrspatz und trieb seine Mannen an, mehr Gas zu geben, die Zweikämpfe anzunehmen und zu gewinnen. Die Mittelfeldakteure schienen ihn gehört zu haben, Schreyer, Wolfgang und Key erhöhten den Druck und kurz nach dem Rückstand glich Key mit einem schönen Linksschuss zum 1:1 aus. Danach war das Spiel eigentlich ausgeglichen, hätten die TUS`ler nicht wieder den Gästen zu viel Zeit am Ball gegeben, eine schöne Flanke, ein Fehleinschätzung vom starken Weiß, der wähnte den Ball ins Aus fliegen und ein Kopfball des Mittelstürmers landete unhaltbar zum 1:2 im Kasten der Marienborner.

In der Halbzeit erfuhren die Spieler, dass Chris nicht spielen kann, die Anzahl der Ersatzspieler reduzierte sich somit nur noch auf Huppert. Steinbrecher war schon nach 20 Minuten für den angeschlagen T.Happel gekommen. Die Zweite Halbzeit begannen die Marienborner engagierter und vor allem Steinbrecher belebte die rechte Seite, lief viel und so war es nur gerecht, dass er den Ausgleichstreffe mit einem schönen Sololauf und einem klugen Passe vors Tor vorbereitet. Absah vollendete zum 2:2.

Das Spiel war jetzt offen und dank Sorge, der mit erstklassigen Paraden sein Team im Spiel hielt auch spannend. Fakhouri konnte auch nicht mehr weitermachen, folglich kam Huppert und sorgte für ordentlich Dampf auf der linken Seite. Leider produzierten gerade die ballsicheren Mittelfeldstrategen eine Vielzahl von Fehlpässen, die immer wieder 1817 die Chancen gab, den nächsten Angriff auf das Marienborner Tor zu initiieren. 15 Minuten vor Ende der Spielzeit verletzte sich Holger Kasprzick bei einem Pressschlag am Knie und jetzt rächte sich der kleine Kader. Es konnte kein Spieler mehr eingewechselt werden. Jetzt hieß es noch mehr laufen und kämpfen und das tat die TUS auch bis zum Schlusspfiff.

Verlängerung: 2 x 10 Minuten 10 gegen 11. Die TUS versuchte alles und hatte mit einem schönen Schuss von Huppert sogar die Führung verdient, leider blockte der eigene Mann den Schuss ab, Ritz traf den Pfosten, nachdem Backhaus mit einem Kopfball am Torwart gescheitert war. Der Fairness muss man erwähnen, dass auch 1817 zwei Pfostentreffer hatte. Frank Schäfer war der Akteur, der immer wieder aufs Tor schoss und in Sorge seinen Meister fand. 6 Minuten vor Ende der Nachspielzeit, narrte eben jener Schäfer, 3 Marienborner Spieler, schoss, Backhaus blockte den Schuss ab, von seiner Ferse abgefälscht landete er 8 Meter vor dem eigenen Tor, dort stand der eingewechselte Stürmer der 17ner und erzielte glücklich das 3:2.

Im Großen und Ganzen war es ein faires Spiel, allerdings langten die 1817er schon mehr hin, aber es hatte keine Konsequenzen. Der Schiedsrichter glänzte in dem er Tackling nicht ahndete, mit der Begründung er wolle das Spiel laufen lassen, aber auch bei der nächsten Spielunterbrechung keine Karten zeigte. So übernahmen zum Teil die Spieler die Regie und gaben Fouls zu oder Entscheidungen ob der Ball aus war oder nicht. Ggf. sollte der Verband überlegen wenigstens zu Pokalspielen Schiedsrichter zu entsenden, die durchgreifen, wenn es darauf ankommt!

Fazit: Marienborn hat sich selbst geschlagen, an dem Tag war es von vielen kein gutes Spiel, aber wenn man auch noch 25 Minuten mit einem Mann weniger spielen muss, weil nicht genug Namen auf dem Spielberichtbogen standen ist es schon mehr als bitter. Sorge erhielt in der Kabine einen Sonderapplaus für seine hervorragende Leistung im Tor, mit Weiß, Steinbrecher und Huppert zählte er zu den Aktivposten im Halbfinale, das waren leider zu wenige.

Aufstellung: Sorge, Backhaus, Weiß, Kasprzick, Schreyer, Wolfgang, Fakhouri, Happel.T, Key, Absah, Ritz, Steinbrecher, Huppert, Freitag

 

 

TuS : Al. Laubenheim   3 : 1

Spielbericht folgt (hoffentlich)

TuS Marienborn : Bretzenheim 12   2 : 3

Zweite Niederlage in Folge für die AH des TuS Marienborn

Bei winterlichen Temperaturen mussten die AH'ler die zweite Heimniederlage in 2013 einstecken, erneut gegen die Nachbarn aus Bretzenheim, nur diesmal gegen Bretzenheim 12. 2:3 hieß es nach Ende der Partie. Die Wohn-Elf geht ohne einige Stammspieler in das zweite Derby in Folge, aber das war nicht der Grund für die erneute Niederlage. Schwache Trainingsbeteiligung, eine geringe Laufbereitschaft der Akteure und keine zwingenden Aktionen aus dem Spielverlauf zum Torabschluss sind die Ursache für die zweite Heimpleite. Hatte die TUS in der ersten Halbzeit noch drei Torchancen aus dem Spielverlauf waren es in Halbzeit 2 keine, sieht man von einem Distanzschuss von Laitschek einmal ab. Die 12er waren eigentlich eindeutig über die gesamt Spieldauer das schwächere Team, haben es aber verstanden die erste Halbzeit ausgeglichen zu gestalten bzw. der Einsatz hat gereicht, um mit einem 0:0 in die Halbzeit zu gehen und am Ende als Sieger vom Platz

Die Auswechselspieler Happel A und Eiche bewerten die erste Spielzeit als nicht gut, zuwenig Bewegung, der letzte Wille sei nicht erkennbar.... Coach Wohn reagierte und gab die Parole für mehr Druck aus. Gesagt getan, nach einem Mordsschuss an die Latte von Laitschek, sprang die Kugel zu Thilo Happel, der passte wieder auf Laitschek und dieser flankte in die Mitte wo Backhaus zum 1:0 einköpfte.

Wer jetzt glaubte alles sei klar, der sah sich getäuscht. Zwei Konter der 12er, die einen sehr schnellen und sehr jungen AH'ler in ihren Reihen hatten und  Ruckzuck stand es 1:2. Die TUS erhöhte den Spielfluss bewegte sich jetzt gut und hatte klar mehr Ballbesitz, aber bis auf einen Kopfball von Backhaus nach Ecke von Chris, der auf der Linie geklärt wurde, sprang nichts Zählbares raus. In dieser Phase nutzten die 12er erneut einen langen Ball zum 1:3.

Backhaus gelang zwar noch mit nach einem Eckball per Kopf das 2:3, aber mehr sollte es an dem Abend nicht für die Marienborner sein.

Fazit: In der Verfassung wird es schwer Spiele zu gewinnen, also Trainingsbeteiligung steigern, zum Spiel da sein, dann werden auch wieder Siege eingefahren!!!!

Kader: Mann, Fakhouri, Sorge, Michalski, Laitschek, Happel.T, Backhaus, Chris, Celik, Peymann, Wohn, Eichler, Happel, A.

O. Backhaus

 

 

TuS Marienborn : TSV Ebersheim 3 : 1 

an Tagen wie diesen ...bleibt man eigentlich eher daheim auf der Couch

 

Nachdem dieses Spiel am letzten Samstag aufgrund des Pokalspiels abgesgat werden musste einigte man sich auf einen Mittwochabendtermin. 30 Minuten vor Anstoß sah es noch nicht so aus, als würde an diesem Abend an der Kirschhecke gespielt werden, aber innerhalb weniger Minuten waren alle Akteure dann doch vor Ort. Entgegen anders lautender Meldungungen der AH-Leitung, dass mit einem Minimalkader von 11 Mann angetreten werden müsste, waren doch letzendlich 15 Aktive in den Katakomben anwesend. Spontan erklärte sich Martin Mann bereit die Partie als Unparteiischer zu leiten. Von Anfang an versuchten die Einheimischen das Zepter in die Hand zu nehmen und drängten auf eine frühe Führung. Eine dieser Offensivaktionen konnte von der Ebersheimer Abwehr nur unzureichend geklärt werden und landete vor den Füßen von Guido Ritz. Dieser legte auf den freistehen Absa ab, der direkt und unhaltbar vollstreckte. Die Angriffsbemühungen der Gäste verpufften zumeist vor dem Strafraum der Hausherren und so blieb Interimstorhüter Daniel Wohn (im neuen strahlenden ROT) nahezu beschäftigungslos. Einer der zahlreichen Angriffe der Marienborner landete bei Stefan Laitschek, der sich auf der Aussenbahn gut durchsetzt. Seine Flanke fand in Guido Ritz einen dankbaren Abnehmer, der volley zum 2:0 vollstreckte. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Die Ebersheimer starteten hochmotiviert in die 2. Hälfte und erhöhten den Druck aufs Marienborner Gehäuse ohne jedoch aussichtsreich zum Abschluss zu kommen. Ein schneller Konter über Maik Wolfgang landete bei Guido Ritz, der auf den völlig frei stehenden Dir Schreyer ablegen konnte. Dieser nutze die Chance via Schienbein und Innenpfosten um auf 3:0 zu erhöhren. Der Anschlusstreffer der Blaues lies nicht lange auf sich warten, Flanke von rechten Abwehrseite, schlechte Zuordnung bei der Manndeckung und der beruhigende Vorsprung war geschrumpft. In Erinnerung an Deutschland : Schweden und ähnliche Spiele, erwehrten sich Daniel Wohn und seine Vorderleute den Angriffsbmühungen der Ebersheimer und verhinderten eine nervenaufreibende Schlussphase. Hätten die TuS-Akteure die eine oder andere Konterchance cleverer ausgespielt, hätte die Entscheidung deutlich vor dem Abpfiff herbeigeführt werden können. Letzendlich blieb es in einem sehr fairen Spiel bei einem verdienten Heimsieg an einem trüben kalten Oktoberabend.

 

 

 


 

Viel Licht und Schatten

 trotzdem klarer Sieg beim ersten Spiel in der Pokalrunde 2012/2013

4:1 bezwang die AH-Mannschaft des TUS Marienborn die Mannschaft von

Türkgücü Mainz

Sonniges Herbstwetter begrüßte die TUS-Kicker beim Auswärtsspiel in Mombach. Coach Wohn hatte auf dem Papier 15 Spieler, zwei waren leicht angeschlagen und einer kam nicht, so musste er aus 14 Spielern die ersten 11 bestimmen. Der Gegner, Türkgücü Mainz, überraschte in dem er nur mit 10 Spielern antrat und auch ganz anderes spielte, wie die anderen AH-Mannschaften. Im Schnitt 6-8 Jahre jünger überzeugten sie von Beginn an, mit hoher Laufbereitschaft und gefälligen und sicheren Kombinationsspiel. Das Team aus Marienborn kam mit der Situation nicht zurecht, ein Mann mehr führte am Anfang dazu, dass jeder im Mittelfeld dachte es ist ja noch einer da, also gehe ich nicht so richtig hin oder mit, diese Einstellung ergänzt um unnötige und leichtsinnige Abspielfehler ließen die Anfangsphase der Marienborner gruselig (Halloween ist ja nicht mehr so weit) wirken. Die Unterzahl der Heimmannschaft hatte allerdings einen Vorteil, es gab immer wieder Räume, in denen vor allem Wolfgang, der diesmal mit Wohn im Sturm auflief immer wieder rein sprintete. Celik, ein technisch versierter Neuzugang bei Marienborn, wollte es zu Beginn gegen seine alten Kameraden besonders gut machen und suchte zu früh alleine den Abschluss, statt noch mal abzuspielen. Besser machte es Wolfgang, der nach gefälligen Kombinationsspiel mit Freitag, Wohn zweimal von außen perfekt bediente und schon stand es 2:0 für die TUS, obwohl der Spielverlauf keine klare Überlegenheit der Gäste hergab. Im Gegenteil, der Schlussmann der Marienborner, Frank Schön, musste mehrmals sein Können unter Beweis stellen und gut vorgetragene Angriffe entschärfen. Die extreme Beweglichkeit und gute Technik der Angreifer v1on Türkgücü Mainz sorgte immer wieder für Gefahr rund um den Strafraum der Marienborner und einmal musste Backhaus für den geschlagenen Schön vor der Linie klären, sonst wäre den Gästen noch vor der Pause der Anschlusstreffer geglückt.

Die Pause wurde von den TUS´ler zur selbstkritischen Analyse genutzt und sie zeigte Wirkung. Die Männer von Türkgücü waren zwar weiterhin extrem laufstark, aber die Marienborner hielten dagegen und erspielten sich gute Chancen. Mit Sedat Ünal. wurde für Celik ein laufstarker Spieler eingewechselt und das machte sich positive bemerkbar. Leider wurde die Überlegenheit nicht genutzt und so führte einer der wenigen langen Bälle, den die Gäste vor das TUS-Tor spielten zum überraschenden 1:2, Schön hatte im räumlichen Sehen eine falsche Berechnung vorgenommen, so seine Erklärung nach dem Spiel, kann passieren. Die Antwort der TUS ließ nicht lange auf sich warten, der an dem Tag bärenstarke Fakhouri, wurde perfekt auf links außen angespielte, ein kurzer Blick, ein genau getimte Flanke und Backhaus erzielte das 3:1. Danach brach der Widerstand der Heimmannschaft und Fakhouri krönte seine starke Leistung mit einem gefühlvollen Heber zum 4:1.

 

Fazit: Die Titelverteidigung hat begonnen, Wohn, der Knipser is back

 

Aufstellung: Schön, Wohn, Backhaus, Fakhouri, Cliff, Wolfgang, Chris, Huppert, Tasilo, Sedat, Celik, Sorge und Lehmann

 

                                                                                              Oliver Backhaus

 

 


 

Ohne 8 gespielt 3 – TUS Marienborn gewinnt das Qualifikationsspiel zur Pokalrunde der Alten Herren

 

 

 

Bei herrlichem Spätsommerwetter besiegte die Elf von Coach Daniel Wohn die TSG Schwabenheim mit 3:O.

Die ersten 11 zu finden, war diesmal für Coach Wohn leicht, zahlreiche Absagen und Verletzungen bildeten eine zum Pokalendspiel auf 8 Positionen veränderte Mannschaft. Die Ersatzbank bestand aus drei Ü 50 Spielern. Wohn selbst sonst für das Tore schießen verantwortlich spielte im Tor und machte seine Sache sehr gut. Für Oliver Backhaus war es eine besondere Partie, musste er doch gegen seine alten Kumpels antreten, entsprechend angespannt war er vor der Partie. Von Beginn an entwickelt die TUS Druck und erarbeitete sich gegen die kompakt und taktisch sehr gut eingestellte TSG-Mannschaft sofort Chancen. Ein Freistoß von Wolfgang, der leider nach 20 Minuten vom Feld musste, klatschte an die Latte, Huppert konnte einen Abpraller nicht einnetzen und Absah scheiterte auch knapp.So kam es wie es oft kommt, ein zu kurzes Rückspiel zum eigenen Torwart und fast hätte Schwabenheim einen der wenigen Konter zum überraschenden 1:0 nutzen können. Also schnappte sich Thilo Happel im Mittelfeld den Ball zog nach innen und schloss aus 18 Metern mit einem platzierten Schuss zum 1:0 für die TUS ab.Die Führung beflügelte das Kombinationsspiel und Rückkehrer Chirs Stingl beendete ein Paßspiel mit einem strammen Schuss aus ca. 25 Metern zum 2:0 ab. Es waren sich alle Akteure einige, dass der Ball haltbar war, Achim Schulz machte bei diesem Gegentreffer eine unglückliche Figur. Für Wolfgang war mittlerweile Sorge im Spiel und nahm die Liberoposition ein, dafür rückte Backhaus ins Mittefeld und so begann die zweite Halbzeit in der zu Beginn die TSG noch mal mit Druck versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen. Sorge hatte aber seine Defensive gut organisiert und ab und an kombinierte die ersatzgeschwächte TUS Mannschaft wie in den ersten 45 Minuten. Aus dem Spielverlauf konnte die TSG keine Gefahr für den Kasten von Wohn entwickeln, lediglich Matthias Hahner brachte mit zwei Freistößen den Marienborner Schlussmann dazu, zu zeigen warum er mitspielt.Die schönste Kombination der 2ten hälfte, da schnell, flach und direkt gespielt wurde köpfte Oliver Backhausnach Flanke von Thilo Happel zum Endstand von 3:0 ein.

Fazit: Qualifikation in einer fairen Partie überstanden, alle Spieler kamen zum Einsatz, Titelverteidigung

ist somit möglich und Ritz 0, Wohn 0, Happel 1!!

Aufstellung: Wohn, Backhaus, Weiß, Fakuri, Wolfgang, Happel T.,Stingl, Huppert, Kei,Peyman und Absah, Sorge, Hoffmann, Eichler 

 

 


 

AH Kreispokalfinal

TuS Marienborn : TV 1817 Mainz

Bei sommerlichen Temperaturen sahen die gut 50 Zuschauer ein gutes Fußballspiel, dass alle Erwartungen eines Endspiels erfüllte Coach Wohn überraschte die Elf, in dem er vor der Partie Varianten auf Tapetenpapier präsentierte und gemeinsam mit den Spielern die Entscheidung für die Aufstellung der ersten Elf fällte. In der ein oder anderen Phase hart, aber nie unfair geführten Partie, begangen beide Mannschaften von Beginn an offensiv Marienborn bewies sich mit dem gut besetzen Mittelfeld dabei variabler und trug die Angriffe durch die Mitte und über die Flügel vor. 1817 nutzte meistens die rechte Seite um ihr Spiel nach vorne zu tragen, Frank Schäfer war Dreh-und Angelpunkt des Spiels der 1817. Die routiniert agierende Marienborner stellten sich schnell auf das Spiel ein und überzeugten mit guten Zweikampfverhalten und hoher Laufbereitschaft. Schreyer, Kei und Wolfgang dominierten im Mittelfeld das Geschehen. Mitte der ersten Halbzeit erhielt Stürmer Ritz einen schön getimten Pass genau in den Fuß, allein auf dem Weg zum gegnerischen Tor netzte er mit all seiner Routine zum 1:0 für Marienborn ein. 1817 hatte in der ersten Halbzeit noch ein zwei Chancen, die aber souverän von der Marienborner Hintermannschaft vereitelt worden sind. Nach der Pause kam die TUS mit Koscikowski für Koch aus der Kabine und stellte sich dem erwarteten Anlauf der 1817er. Auch sie hatten gewechselt und kombinierten jetzt gefälliger, ohne jedoch für richtige Gefahr zu sorgen. Nach nur 10 Minuten verletzte sich Koscikowski und musste durch Laitschek ersetzt werden, wenig später kam Steinbrecher für Ritz zu seinem Comeback nach über 6 Monaten Verletzungspause. Der Marienborner Stürmer Absah, schon in der ersten Halbzeit ein ständiger Unruheherd, wurde von Happel geschickt und passte den Ball in den Strafraum, wo Schreyer den Ball mit der Fußspitze unhaltbar zum 2:0 für Marienborn einschob.1817 konnte angesichts des Spielstandes nur noch "Alles Nichts" spielen und wurde noch offensiver. Die sich ergebenden Räume wurden geschickt durch Kei und Schreyer genutzt, die immer wieder gute Pässe in den Raum spielten. Leider konnte Steinbrecher eine sehr schön herausgespielte 100%-Chance nicht zum entscheidenden 3:0 nutzen. Die hohe Laufbereitschaft und die Temperaturen sorgten bei Wolfgang und Fakhouri zu Krämpfen, aber das Wechselkontingent war ausgeschöpft und ließ keine Auswechslung mehr zu. So bissen beide auf die Zähne, konnten aber nicht verhindern, dass 1817 in der Schlussphase den Druck noch mehr erhöhte. Die gute Abwehr mit Schön im Tor und Backhaus, Fakhouri und Drewicke war jetzt noch mehr gefordert und nahm die Herausforderung an. Erst ein Standard, ein schöner Freistoß von der Strafraumgrenze, brachte 1817 mit 2:1 heran. Das war es aber dann auch, mehr gelang der Mannschaft von der Pariser-Straße nicht. Die AH der TUS Marienborn holt im 50zigsten Jahr ihres Bestehen verdient zum dritten Mal in den letzten 10 Jahren den AH-Pokal. Zuschauer, Verantwortliche und Offizielle lobten das Spiel, nicht zu Unrecht sind diese beiden Mannschaften ins Finale gekommen. Vorsitzender Dietmar Hofmann war happy, Coach Wohn habe es viel besser als Jogi Löw gemacht, die ersten Elf waren richtig gestellt, eine mehr als solide Abwehrleistung war Garant für den Erfolg. Wohn nach dem Spiel:" ich bin stolz auf die Jungs, jetzt wird gefeiert!"  

Bei sommerlichen Temperaturen sahen die gut 50 Zuschauer ein gutes Fußballspiel, dass alle Erwartungen eines Endspiels erfüllte Coach Wohn überraschte die Elf, in dem er vor der Partie Varianten auf Tapetenpapier präsentierte und gemeinsam mit den Spielern die Entscheidung für die Aufstellung der ersten Elf fällte. In der ein oder anderen Phase hart, aber nie unfair geführten Partie, begangen beide Mannschaften von Beginn an offensiv Marienborn bewies sich mit dem gut besetzen Mittelfeld dabei variabler und trug die Angriffe durch die Mitte und über die Flügel vor. 1817 nutzte meistens die rechte Seite um ihr Spiel nach vorne zu tragen, Frank Schäfer war Dreh-und Angelpunkt des Spiels der 1817. Die routiniert agierende Marienborner stellten sich schnell auf das Spiel ein und überzeugten mit guten Zweikampfverhalten und hoher Laufbereitschaft. Schreyer, Kei und Wolfgang dominierten im Mittelfeld das Geschehen. Mitte der ersten Halbzeit erhielt Stürmer Ritz einen schön getimten Pass genau in den Fuß, allein auf dem Weg zum gegnerischen Tor netzte er mit all seiner Routine zum 1:0 für Marienborn ein. 1817 hatte in der ersten Halbzeit noch ein zwei Chancen, die aber souverän von der Marienborner Hintermannschaft vereitelt worden sind. Nach der Pause kam die TUS mit Koscikowski für Koch aus der Kabine und stellte sich dem erwarteten Anlauf der 1817er. Auch sie hatten gewechselt und kombinierten jetzt gefälliger, ohne jedoch für richtige Gefahr zu sorgen. Nach nur 10 Minuten verletzte sich Koscikowski und musste durch Laitschek ersetzt werden, wenig später kam Steinbrecher für Ritz zu seinem Comeback nach über 6 Monaten Verletzungspause. Der Marienborner Stürmer Absah,

schon in der ersten Halbzeit ein ständiger Unruheherd, wurde von Happel geschickt und passte den Ball in den Strafraum, wo Schreyer den Ball mit der Fußspitze unhaltbar zum 2:0 für Marienborn einschob.1817 konnte angesichts des Spielstandes nur noch "Alles Nichts" spielen und wurde noch offensiver. Die sich ergebenden Räume wurden geschickt durch Kei und Schreyer genutzt, die immer wieder gute Pässe in den Raum spielten. Leider konnte Steinbrecher eine sehr schön herausgespielte 100%-Chance nicht zum entscheidenden 3:0 nutzen. Die hohe Laufbereitschaft und die Temperaturen sorgten bei Wolfgang und Fakhouri zu Krämpfen, aber das Wechselkontingent war ausgeschöpft und ließ keine Auswechslung mehr zu. So bissen beide auf die Zähne, konnten aber nicht verhindern, dass 1817 in der Schlussphase den Druck noch mehr erhöhte. Die gute Abwehr mit Schön im Tor und Backhaus, Fakhouri und Drewicke war jetzt noch mehr gefordert und nahm die Herausforderung an. Erst ein Standard, ein schöner Freistoß von der Strafraumgrenze, brachte 1817 mit 2:1 heran. Das war es aber dann auch, mehr gelang der Mannschaft von der Pariser-Straße nicht. Die AH der TUS Marienborn holt im 50zigsten Jahr ihres Bestehen verdient zum dritten Mal in den letzten 10 Jahren den AH-Pokal. Zuschauer, Verantwortliche und Offizielle lobten das Spiel, nicht zu Unrecht sind diese beiden Mannschaften ins Finale gekommen. Vorsitzender Dietmar Hofmann war happy, Coach Wohn habe es viel besser als Jogi Löw gemacht, die ersten Elf waren richtig gestellt, eine mehr als solide Abwehrleistung war Garant für den Erfolg. Wohn nach dem Spiel:" ich bin stolz auf die Jungs, jetzt wird gefeiert!"

Aufstellung: Schön, Backhaus, Fakhouri, Drewicke, Schreyer, Kei, Wolfgang, Happel, Koch, Ritz, Absah, Koscikowski, Laitschek, Steinbrecher, Lehmann, Wohn, Kaspzrik, Schadwinkel  

Besonderer Dank gilt Markus Eichler, Dietmar Hofmann und Alf Happel für das unauffällige aber so wichtige Drumherum und den Fans für die Unterstützung.


 

TUS Marienborn  

 

steht im Jubiläumsjahr verdient im Finale des AH-Pokals –

5:3 Sieg in Gau-Algesheim

 

Auf ungewohnten Terrain, die Partie wurde auf dem Hockeyplatz in Gau-Algesheim angepfiffen, überzeugten die AH`ler des TUS Marienborn von der ersten Minute an. Coach Wohn musste kurz vor dem Anpfiff noch den Ausfall von dem Manndecker schlechthin, Oliver Fakhouri, hinnehmen. Ein Infekt machte das Mitspielen unmöglich. Ansonsten konnte sich der Kader aber mehr als sehen lassen und Wohn bewies das richtige Händchen, in dem er Absah und Ritz von Beginn an stürmen ließ und selbst auf der Bank Platz nahm. Kombinationssicher zeigte die Elf, angeführt von Kapitän Wolfgang von Beginn an, dass man als Sieger vom Platz gehen wollte. Ein Foul an dem quirligen Spielmacher der Marienborner Kei im Strafraum, gab Absah die Möglichkeit zur Führung vom Elfmeterpunkt aus. Eiskalt verwandelte er zum verdienten 1:0. Statt weiter nach vorne zu spielen, zog sich Marienborn zurück und nach zwei nicht eindeutig geklärten Bällen, die Gau- Algesheim eine Eckballdoublette brachte, pfiff der schon manchmal merkwürdig auftretende Schiedsrichter, einen Handelfmeter für Gau-Algesheim, da er nur das Klatschen des Balls auf der Haut hörte, es handelte sich aber um den Arm des Gau-Algesheimer Spielers, der laut Hand gerufen hatte. Nun er hatte ja recht, aber die Schlussfolgerung des Unparteiischen war falsch. Seis drum, Gau-Algesheim glich mit einem ebenfalls sehr gut geschossen Elfmeter zum 1:1 aus. Die Alten Herren aus Marienborn reagierten auf den Ausgleich, erhöhten das Tempo, bewegten sich sehr gut im Mittelfeld und in der Offensive. Ein sehr schön vorgetragenen Angriff über die rechte Seite nutze Absah zur 2:1 Führung, die er kurze Zeit später nach einem strammen Schuss von Ritz in guter alter Abstauberqualität zum 3:1 ausbaute und damit für die nötige Sicherheit sorgte. Die schönste Aktion in der ersten Halbzeit, eingeleitet von Drewicke, der gegen die einzige Spitze der Gau-Algesheimer eine starke Leistung zeigt, begann mit seinem langen Pass auf Wolfgang, der den Ball artistisch (ein Mann für Roncalli?) aus der Luft angenommen hatte. Damit nicht genug, leitete er den Ball zur Entzückung der überschaubaren mitgereisten Marienborner Fans, mit der Hacke auf Koch weiter, der ein zwei Gegenspieler austanzte den Ball zu Ritz passte, der mit einem schönen Schuss zum Halbzeitstand von 4:1 einlochte. Gau-Algesheim schien die Pause genutzt zu haben, kam mit einer anderen Einstellung und Aufstellung zur 2ten Halbzeit auf den Platz und agierte druckvoller. Marienborn verlagerte wie auch in der ersten Halbzeit geschickt die Bälle, kam aber nicht mehr so leicht spielerisch und kombinationssicher durch das kompakte Mittelfeld. Einzig Wolfgang zeigte zweimal wie es gehen kann, in dem er mit schönen Einsatz über außen die Gau-Algesheimer stehen ließ und Superbälle in die Mitte spielte, die aber leider nicht von der Doppelspitze Absah/Ritz verwertet werden konnten. Mitte der zweiten Hälfte kam Wohn für Ritz und Sorge für Wolfgang und auch Gau-Algesheim brachte frische Kräfte. 12 Minuten vor Schluss nutzte Gau-Algesheim eine Überzahlsituation auf links und schoss unhaltbar aus ca. 25 Meter überraschend zum 2:4 ein. Motiviert durch den Anschlusstreffer erhöhten sie den Druck und kamen zu etlichen Eckbällen, die Marienborn aufgrund der Länge von Defensivmann Backhaus konsequent klären konnte. Ein Eckball überflog ihn allerdings und nachdem Schlussmann Schön auf der Linie blieb, landete der Eckball hinter dem langen Pfosten am Eck des 5-Meterraums und wurde von dort mit einem sehr schönen Schuss zum 3:4 eingelocht. Marienborn blieb ruhig und hielt den Ball in den eigenen Reihen. Der unermüdliche rackernde Kei, konnte wieder nur mit einem Foul vom Ball getrennt werden. Koch nahm sich den Ball und verwandelte den direkten Freistoß aus spitzen Winkel zum verdienten Endstand zum 5:3, das schönste Tor des Abends! Kurios war die Bemerkung des Schiedsrichters vor dem Freistoß, „ den machst Du noch und dann geht’s in die Verlängerung“ Koch klärte den Unparteiischen auf, dass Marienborn mit einem Tor führt und es keine Verlängerung geben kann. Vermutlich waren das die Nachwehen des Sturzes des Schiedsrichters. Er wurde Anfang der 2ten Hälfte von einem Gau-Algesheimer Spieler einfach umgerannt. Gute Besserung an der Stelle!

Im Endspiel wartet nun 1817 Mainz, die im zweiten Halbfinale Bodenheim klar besiegt haben. In der Hoffnung, dass zum Endspiel mehr Marienborner Fans mitreisen, zeigten sich die TUS`ler nach dem Abpfiff optimistisch im Jubiläumsjahr ggf. den Pokal nach Marienborn zu holen.

Kader: Schön, Backhaus, Drewicke, Stefan K., Wolfgang, Schreyer, Happel T., Koch, Kei, Absah, Ritz, Sorge, Wohn, Lehmann, Eichler

 


 

Erneute Auswärtsniederlage für die AH der TUS Marienborn

Ü40 Weisenau : TuS 4:3

Bei sommerlichen Temperaturen fühlten sich einige Kicker ob des alten Kunstrasenbelages in Weisenau an ein Spielfeld in einer tunesischen Hotelanlage erinnert. So gut wie ohne Federung präsentierte sich der Betonartige Untergrund mit einer leichten Schicht von Quarzsand garniert als gelenkunfreundliches rutschiges Geläuf. Zum Glück ging es nur über das Kleinfeld zum sportlichen Austausch. Mit 9 Spielern und einem Torwart waren die Marienborner angereist und legten entsprechend engagiert los. Chance über Chance erarbeiteten sich die Kicker der TUS, aber selbst alleinstehend vor dem Torwart der Weisenauer wurden beste Möglichkeiten nicht genutzt. Ritz, Fakuri und Drewicke scheitern an dem gut aufgelegten Keeper der Weisenauer, die ohne Ersatzspieler die 60 Minuten bestritten. <Respekt! Es kam wie es immer kommt, ein nicht gut geklärter Ball, bringt den bis dahin eher ungefährlich agieren Weisenauern eine Chance, die eiskalt vom bulligen Mittelstürmer der Weisenauer zum 1:0 genutzt worden ist. Davon unbeeindruckt spielte die TUS Angriff auf Angriff auf das Tor der Weisenauer, immer wieder geschickt durch die klugen Pässe von Sorge eingeleitet. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Backhaus nach einer sehenswerten Doppelpass-Kopfballkombination mit seinem Namensvetter Fakouri der Ausgleich im Stil eines Top-Torjägers, der bekanntlich mit allen Körperteilen Tore erzielen kann, in dem Fall war es sein linkes Knie. Nach der Pause fühlte sich Fakouri heraus gefordert es Backhaus nachzumachen und erzielte aus unmöglichen Winkel mit links durch einen Kullerschuss das verdiente 2:1. Weisenau, die in der zweiten Hälfte stärker und torgefährlicher agierten, glich schnell dank eines Abspielfehlers der Marienborner im Spielaufbau aus. Fast im Gegenzug erzielte Ritz nach feinem Zuspiel von Fakuri das 3:2 und danach hatten die TUS`ler weitere Großchancen davon zu ziehen. Doch da stand ja noch der gute Torwart aus der 1. Halbzeit im Weg. Im Gegenzug überraschte ein gefühlvoller Schuss aus der Halbdistanz ins lange Eck den Marienborner Schlussmann zum 3:3, „ da kam ich einfach nicht mehr hin“ lautete seine Erklärung nach dem Schlusspfiff. Im Anschluss vergab die TUS weitere Chancen zur erneuten Führung, die weiter munter nach vorne spielten. Kraftmangel, Unkonzentriertheit oder einfach das Alter, einer oder alle drei der genannten Gründen waren dafür mitverantwortlich, dass in der letzten Minute ein tödlicher Fehlpass in der Vorwärtsbewegung einen Konter für die Weisenauer einleitete, der perfekt zum 4:3 abgeschlossen wurde und ein Spiel, welches mit einer Chancenverteilung von 12:6 für die TUS eigentlich als Auswärtssieg hätte enden müssen, ging überraschend verloren. Auf jeden Fall war es eine faire Partie, die durch einen guten Schiedsrichter stets souverän geleitet wurde. Es gab zwar einige der ungeliebten Schürfwunden, aber ansonsten keine Verletzungen, die in Hinblick auf die nächste Woche, Coach Wohn nicht aus den Vollen schöpfen lassen.

Aufstellung: Manni, Dietmar, Alf, Olli B, Olli F, Stefan K, Guido, Uwe, Bruno, Clifton


TUS Marienborn bezwingt TSG Hechtsheim mit 2:0  

im Pokalviertelfinale und steht im Halbfinale  

Coach Wohn konnte endlich aus den vollen schöpfen 15 Spieler auf dem Zettel, weitere 5 an der Linie, so sah die erste Herausforderung für den Chef aus. Die TSG, psychologisch mit allen Wassern gewaschen, versuchte vor dem Spiel die Heimmannschaft in Unruhe zu versetzen, in dem sie in der Marienborner Vereinstrikotfarbe „GRÜN“ anreisten. CO-Coach Fakhouri konnte nur grinsen, holte die blauen Trikots aus dem Keller und meinte:..“dann hauen wir sie halt in den blauen weg“…. Der Coach hatte die Zeit derweil genutzt und an der Aufstellung gefeilt. Mit zwei Stürmern, dem klassischen 10 hinter den Spitzen und einer Doppel 6 ging es zum Anstoß. Nach einem kurzen Abtasten übernahm die TUS die Regie und das sollte auch bis zum Abpfiff so bleiben. Der Ball lief in gewohnter Manier mit vielen Kontakten durchs Mittelfeld, aber die Abwehrrecken fragten sich so nach 15 Minuten, ob den die Offensivabteilung auch mal den Willen zum Abschluss erkennen lassen wird. Kaum ausgesprochen gab Wolfgang einen Eckball stramm in den 16-Meterraum und Ritz erzielte per Kopf das 1:0. Danach ergaben sich noch weitere Chancen, aber zwingend waren sie nicht. Hechtsheim hatte bis dahin sehr gut defensiv gearbeitet, fand aber im Sturm so gut wie nicht statt, sieht man mal von einem Flankenball ab, der sich dann doch bedrohlich der Latte und dem TUS-Schlussmann Schön näherte, der aber auch diesen Ball in unnachahmlicher Art entschärfte. Allen war zur in der Pause klar, ein 2:0 muss her, sonst fällt noch ein Dussel Tor und es steht 1:1. Folglich trieb Wolfgang das Spiel seiner Elf voran und nach etwa 50 Minuten gelang Absah nach einer schönen Flanke von der linken Außenbahn durch Happel das verdiente 2:0. Absah war in der Pause für Ritz gekommen und belebte das Sturmspiel der TUS, immer anspielbar und beweglich erarbeitete er sich weitere Chancen, die durchaus sehenswert waren. Ein Flugkopfball hätte einen weiteren Treffer verdient gehabt. Der Knipser vom Dienst Daniel Wohn blieb in dieser Partie unauffällig, einige sagten, er habe Räume für die anderen geschaffen, andere er habe die Räume besetzt und somit auch einen Gegenspieler gebunden. Alles in allem war es kein berauschendes Fußballspiel, die an die 30 Zuschauer hätten sich sicher mehr zwingende Torraumszenen gewünscht, aber das war an diesem Abend nicht drin. Hechtsheim blieb in der stets von beiden Seiten fair geführten Partie überraschend blass und die TUS tat nur so viel, wie notwendig um in das Halbfinale einzuziehen. Dort wartet Gau-Algesheim, die sicher auf heimischen Platz engagiert auftreten wird.

Olli 

Aufstellung: Frank, Olli B., Clifton, Olli F., Stefan L., Stefan K., Maik, Kei, Thilo, Guido, Daniel
Ersatz: Absah, Markus, Tassilo, Holger

 


 

Bretzenheim 46 : TuS Marienborn 3 : 2 

Ein Derby der anderen Art, 9 gegen 9 


Eigentlich war ein Derby über den großen Platz geplant, dann auf dem Kleinfeld, dem Übermut einiger Akteure ist das Duell 9 gegen 9 über den gesamten Platz zu verdanken. "Was wir mit 18 Jahren nicht gemacht haben, passiert jetzt mit über 40 Jahren", so einer der TUSler. Es war eine gute Konditionseinheit, so das Fazit der wackeren 9, die sich in einer fairen Partie in der Aufstellung 3-3-2 den gut aufgelegten 46ziger gestellt haben. Die Bretzenheimer gingen nach einem schönen Doppelpass, vorgetragen durch die Mitte mit 1:0 in Führung. Marienborn antwortete prompt mit dem 1:1 durch Stammtorschütze Wohn. Gegen Ende der ersten Halbzeit, machte sich die höhere Laufbereitschaft auf beiden Seiten bemerkbar, die Lücken wurden immer größer und die Beine schwerer.
In der Halbzeit wurden neue Kräfte gesammelt und es war klar, wer den ersten Treffer nach dem Wiederanpfiff landen würde, hätte Vorteile bei schwindenden Kräften auf den Sieg. Bretzenheim gelang in der fairen Begegnung das 2:1, aber Marienborn gab nicht auf und kam durch eine schöne Kombination durch Neuzugang Koch zu dem verdienten Ausgleich. Danach hatten beide Teams gute Chancen für weitere Treffer, wobei Marienborn die klareren Möglichkeiten nicht nutzen konnte. So kam es wie es meistens kommt, ein nicht gut genug geklärter Ball, prallt von Hofmann direkt vor die Füße eines Bretzenheimers Angreifers und der netzt zum 3:2 ein. Dank gilt Sven, der in der Regel im Bretzenheimers Tor steht und bereit war den Kasten der Marienborner in Ermangelung eines Torwartes zu hütet, sowie der Gastfreundlichkeit der 46ziger, die alte Feindschaft mehr als vergessen ließ. Schade, dass sehr viele Absagen, den Kader so klein gemacht hatten. Hoffentlich wird es bei der Viertelfinalpaarung im Pokal am 03.05. anders und die TUS kann aus dem Vollem schöpfen. Die Spieler am Samstag haben auf jeden Fall eine gute Laufeinheit hinter sich gebracht, Spaß gehabt und dieses "besondere" Derby gestaltet.


Aufstellung: Eichler, Hofmann, Lehmann, Drewicke, Koch, Wohn, Happel, T, Backhaus


Gruß
Olli B.

 


 

TUS Marienborn – Vitesse Mayence 4 :2  

 

Endlich ist die Zeit des Trainierens beendet worden und eine angesetzte Partie hat auch tatsächlich stattgefunden.

Im ersten Heimspiel des Jahres 2012 waren einige TUS-Kicker in den Köpfen weiter als mit dem Rest des Körpers. „Flach, schnell und direkt“ lautete nach wenigen Minuten die Ansage wie gespielt werden sollte. Einige spielten lieber direkt, schnell und flach, trotzdem lief das Bällchen gut und erste Chancen wurden durch das gut besetzte Mittelfeld herausgespielt. Daniel Wohn netzte nach einem schön über außen vorgetragenen Angriff nach 10 Minuten zum 1:0 ein. Die relativ gut aufgestellte TUS-Truppe dominierte fortan klar das Spielgeschehen, wenn gleich der EURO-Ball 2012 und der feuchte Kunstrasen an der ein oder andere Stelle das bekannte Kurzpassspiel der TUS`ler erschwerte. Vitesse spielte gut mit, stand aber bis auf wenige Konter meist in der eigenen Hälfte und stemmte sich mit fairen Mitteln gegen die Angriffe der Heimmannschaft. Nach einem Eckball schaffte es Vitesse nicht den Ball aus dem 16 Meterraum zu klären, Wohn fiel die Kugel vor den Fuß und er schloss das „Gestochere“ vor der Pause zum verdienten 2:0 ab. Nach der Pause erhöhte Guido Ritz nach einem schnell vorgetragenen Angriff zum 3:0 und weitere Chancen für ihn hätten einen Messi oder Gomez vergessen lassen, aber er heißt halt nicht Lionel oder Mario, sondern Daniel mit Vornamen und ließ leider nicht nur deswegen klare Chancen ungenutzt. Eine gewisse Lässigkeit und zu hartes oder zu ungenaues Passspiel in den Reihen der Heimequipe baute die Gäste auf, ein sehr schön vorgetragener Angriff über die linke Abwehrseite brachte nicht unverdient das 3:1 und eine weiterer unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bescherte Vitesse Ballbesitz und den Anschlusstreffer zum 3:2. An beiden Treffern war der gut aufgelegte Schlussmann der Marienborner machtlos. Nach einem kurzen Austausch auf dem Platz und dem Rückbesinnen auf die Parole der ersten Halbzeit “schnell, direkt und flach“ zu spielen, erhöhte Marienborn erneut den Druck und Wohn netzte ein drittes Mal zum Endstand von 4:2 ein.  

Fazit: Der Anfang ist gemacht, das Jahr hat mit einem Sieg begonnen. Eine absolute faire Begegnung (Kompliment an Vitesse), die Spaß gemacht und gezeigt hat, dass alle Akteure noch Spiele benötigen, um an die guten Leistungen aus 2011 anzuknüpfen!

O.B.


DIE LÄENGSTE AUSWÄERTSFAHRT DER WELT 

ALEMANNIA WALDALGESSHEIM AH - TUS MARIENBORN AH

1:3 n. V. (0:0, 1:1)

 

 

Was war das so einfach früher. Da wurde man im Pokal Bretzenheim "zugelost", hatte keine lange Anfahrt und konnte auch mehr wert auf die dritte Halbzeit legen. Und was passiert jetzt? Da muss man ewig lang über die Autobahn gondeln, bevor man realisiert, dass man mitten im Hunsrück ist und muss gegen eine AH einer Oberliga-Mannschaft auch noch in der Verlängerung spielen. Am Ende gabs dann doch ein letztlich verdienter Erfolg, der aber aus Messers Schneide stand. Denn in der ersten Hälfte waren die Alemannen die bessere Mannschaft. Gut, dass sie ihre Chancen nicht genutzt haben. Einmal half auch die Latte mit, dass Unentschieden zur Halbzeit zu halten. 2 Chancen von Guido Ritz und Stefan Laitschek standen bei der TUS Offensive zu Buche. In der 2. Hälfte stieg die Spannung unter den 8 Zuschauern minütlich. Die TUS übernahm das Kommando. Christian Freitag traf mit einem Fernschuss die Latte. Ein Waldalgesheimer verwechselte den Schiedsrichter mit einem Kasper. Und weil er dies auch lautstark titulierte sah er hierfür die rote Karte. Die TUS setzt jetzt ebenfalls alles auf eine Karte. Riesengelegenheiten ergaben sich für Guido Ritz und Daniel Wohn, die völlig freistehend den Ball nicht über die Linie brachten. Und was tut sich das ? Genau. Nämlich rächen. Bei einem Konter der Gastgeber war einen Abwehrseite bis in die Eifel offen. Die Gastgeber ließen sich jetzt nicht mehr bitten und gingen in Unterzahl in Führung. Weil die TUS aber auch so gar nicht an ein Überzahlspiel gewöhnt war, schienen die TUS Lampen um November Himmel auszugehen. Gäbe es da nicht die letzte Spielminute und die allerletzte Spielaktion. Christian Freitag legte sich den Ball zu einem Freistoß aus 20 Metern zurecht. Eine Waldalgesheimer fälschte den Ball mit dem Kopf ab und der Ausgleich war perfekt. Der Schiri pfiff erst gar nicht mehr an und die Waldalgesheimer waren bedient. Bevor man sich draußen klar wurde, wie lange bei einem solchen Spiel überhaupt verlängert wird, war die erste Hälfte auch schon wieder ohne Höhepunkt vorbei. 2 Minuten nach Wiederanpfiff kam Daniel Wohn im Strafraum zum Schuss uns traf zur Führung ins Netzt. Und in der letzten Minute gab es dann endlich einen Konter, der dieses Prädikat auch verdient. Erst verpasste Thomas Hoffmann knapp, doch Daniel Wohn war zur Stelle und schob den Ball ins Netz. Der weite Weg hatte sich also doch gelohnt. In der nächsten Runde gehts jetzt nach Koblenz. Mindestens.  

Die Weltreisenden: Schön-Fakhouri, Drewicke, Backhaus-Laitschek, Freitag, Korschikowski, Sorge, Wohn, Ritz, T. Happel, T. Hoffmann, Eichler, Mann  

 

M.M. 


TUS MARIENBORN AH - SPVGG ESSENHEIM AH 6:1 (3:0) 

ALTER ERFOLG DANK NEUER FÜHRUNG ? 

Doppelspitzen sind ja beliebt und so verwundert es auch nicht dass auch die TUS -AH jetzt unter der Leitung einer Doppelspitze steht. Und diese beiden waren auch am ersten Erfolg im ersten Spiel 2011 beteiligt - allerdings höchst unterschiedlich: während Daniel Wohn mit drei Toren zum Erfolg beitrug, war Oliver Fakhouri in ungewohntem Sportdress als Schiedsrichter für die Durchführung des Spiels verantwortlich - und machte seine Sache in dem freundschaftliche und fairen Spiel gut. Lange gab es kein Spiel mehr gegen Essenheim, drum war man auf das Aufeinandertreffen gespannt. Eine Viertelstunde Beschnuppern stand auf dem Plan, dann sorgte Daniel Wohn mit einem satten Schuss für die Führung. Rinus Michels schickte mit einem sauberen Pass Markus Krost auf die Reise. Mit all seiner Routine legt er am Strafraum zurück auf Dirk Schreyer, der mit einem Heber den Torwart überlistete und das 2:0 markierte. Noch vor dem Pause schloss dann Daniel Wohn eine Flanke von Clifton Drewicke mit einem wuchtigen Kopfball zum 3: 0 ab. Nach der Pause war die TUS wohl mit den Gedanken noch bei den mehr oder weniger geistreichen Pausengesprächen, denn nur nach Sekunden konnten die Essenheimer den Anschlusstreffer erzielen. Doch schon wenige Minuten später stellte Daniel Wohn nach einem Alleingang den alten Abstand wieder her. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Es wurde nun sehr deutlich, dass es ein Spiel nach langer Pause zwischen Alten Herren war. Wenn eine Kamera da gewesen wäre, wäre die Zeitlupenfunktion unnütz gewesen. Drei nennenswerte Szenen gab es noch: die Gäste trafen einmal noch den Pfosten. Die anderen zwei Szenen gehörten Clifton Drewicke, der die einzigen zwei etwas schnelleren Aktionen souverän abschloss und das 5 bzw. 6: 1 erzielte. Fazit. Auch unter der neuen Führung wird bei der TUS weiter erfolgreicher AH Fußball gespielt. Und macht trotz oder wegen aller Frozzelei auch noch Spaß. 

Die Neugeführten: Mann-Sorge, Kasprzik, Weiss, Stefan K. (der Rest war unaussprechlich), Wolfgang, M. Krost, Schreyer, Michels, Wohn, Drewicke, Schadwinkel, Eichler 

M.M.


SVW Mainz Ü40 : TuS Ü40 4 : 3

Bei sommerlichen Temperaturen fühlten sich einige Kicker ob des alten Kunstrasenbelages in Weisenau an ein Spielfeld in einer tunesischen Hotelanlage erinnert. So gut wie ohne Federung präsentierte sich der Betonartige Untergrund mit einer leichten Schicht von Quarzsand garniert als gelenkunfreundliches rutschiges Geläuf. Zum Glück ging es nur über das Kleinfeld zum sportlichen Austausch. Mit 9 Spielern und einem Torwart waren die Marienborner angereist und legten entsprechend engagiert los. Chance über Chance erarbeiteten sich die Kicker der TUS, aber selbst alleinstehend vor dem Torwart der Weisenauer wurden beste Möglichkeiten nicht genutzt. und scheitern an dem gut aufgelegten Keeper der Weisenauer, die ohne Ersatzspieler die 60 Minuten bestritten. <Respekt! Es kam wie es immer kommt, ein nicht gut geklärter Ball, bringt den bis dahin eher ungefährlich agieren Weisenauern eine Chance, die eiskalt vom bulligen Mittelstürmer der Weisenauer zum 1:0 genutzt worden ist. Nach der Pause fühlte sich heraus gefordert es nachzumachen und erzielte aus unmöglichen Winkel mit links durch einen Kullerschuss das verdiente 2:1. Weisenau, die in der zweiten Hälfte stärker und torgefährlicher agierten, glich schnell dank eines Abspielfehlers der Marienborner im Spielaufbau aus. Fast im Gegenzug erzielte nach feinem Zuspiel von Fakuri das 3:2 und danach hatten die TUS`ler weitere Großchancen davon zu ziehen. Doch da stand ja noch der gute Torwart aus der 1. Halbzeit im Weg. Im Gegenzug überraschte ein gefühlvoller Schuss aus der Halbdistanz ins lange Eck den Marienborner Schlussmann zum 3:3, „ da kam ich einfach nicht mehr hin“ lautete seine Erklärung nach dem Schlusspfiff. Im Anschluss vergab die TUS weitere Chancen zur erneuten Führung, die weiter munter nach vorne spielten. Kraftmangel, Unkonzentriertheit oder einfach das Alter, einer oder alle drei der genannten Gründen waren dafür mitverantwortlich, dass in der letzten Minute ein tödlicher Fehlpass in der Vorwärtsbewegung einen Konter für die Weisenauer einleitete, der perfekt zum 4:3 abgeschlossen wurde und ein Spiel, welches mit einer Chancenverteilung von 12:6 für die TUS eigentlich als Auswärtssieg hätte enden müssen, ging überraschend verloren. Auf jeden Fall war es eine faire Partie, die durch einen guten Schiedsrichter stets souverän geleitet wurde. Es gab zwar einige der ungeliebten Schürfwunden, aber ansonsten keine Verletzungen, die in Hinblick auf die nächste Woche, Coach Wohn nicht aus den Vollen schöpfen lassen. Aufstellung: Manni, Dietmar, Alf, Olli B, Olli F, Stefan K, Guido, Uwe, Bruno, Clifton Olli B Bei sommerlichen Temperaturen fühlten sich einige Kicker ob des alten Kunstrasenbelages in Weisenau an ein Spielfeld in einer tunesischen Hotelanlage erinnert. So gut wie ohne Federung präsentierte sich der Betonartige Untergrund mit einer leichten Schicht von Quarzsand garniert als gelenkunfreundliches rutschiges Geläuf. Zum Glück ging es nur über das Kleinfeld zum sportlichen Austausch. Mit 9 Spielern und einem Torwart waren die Marienborner angereist und legten entsprechend engagiert los. Chance über Chance erarbeiteten sich die Kicker der TUS, aber selbst alleinstehend vor dem Torwart der Weisenauer wurden beste Möglichkeiten nicht genutzt. und scheitern an dem gut aufgelegten Keeper der Weisenauer, die ohne Ersatzspieler die 60 Minuten bestritten. <Respekt! Es kam wie es immer kommt, ein nicht gut geklärter Ball, bringt den bis dahin eher ungefährlich agieren Weisenauern eine Chance, die eiskalt vom bulligen Mittelstürmer der Weisenauer zum 1:0 genutzt worden ist. Nach der Pause fühlte sich heraus gefordert es nachzumachen und erzielte aus unmöglichen Winkel mit links durch einen Kullerschuss das verdiente 2:1. Weisenau, die in der zweiten Hälfte stärker und torgefährlicher agierten, glich schnell dank eines Abspielfehlers der Marienborner im Spielaufbau aus. Fast im Gegenzug erzielte nach feinem Zuspiel von Fakuri das 3:2 und danach hatten die TUS`ler weitere Großchancen davon zu ziehen. Doch da stand ja noch der gute Torwart aus der 1. Halbzeit im Weg. Im Gegenzug überraschte ein gefühlvoller Schuss aus der Halbdistanz ins lange Eck den Marienborner Schlussmann zum 3:3, „ da kam ich einfach nicht mehr hin“ lautete seine Erklärung nach dem Schlusspfiff. Im Anschluss vergab die TUS weitere Chancen zur erneuten Führung, die weiter munter nach vorne spielten. Kraftmangel, Unkonzentriertheit oder einfach das Alter, einer oder alle drei der genannten Gründen waren dafür mitverantwortlich, dass in der letzten Minute ein tödlicher Fehlpass in der Vorwärtsbewegung einen Konter für die Weisenauer einleitete, der perfekt zum 4:3 abgeschlossen wurde und ein Spiel, welches mit einer Chancenverteilung von 12:6 für die TUS eigentlich als Auswärtssieg hätte enden müssen, ging überraschend verloren. Auf jeden Fall war es eine faire Partie, die durch einen guten Schiedsrichter stets souverän geleitet wurde. Es gab zwar einige der ungeliebten Schürfwunden, aber ansonsten keine Verletzungen, die in Hinblick auf die nächste Woche, Coach Wohn nicht aus den Vollen schöpfen lassen.

 Aufstellung: Manni, Dietmar, Alf, Olli B, Olli F, Stefan K, Guido, Uwe, Bruno, Clifton Olli B


 

TUS MARIENBORN AH – TSG BRETZENHEIM 46 AH 1:2 (1:1)

EIN FALL FÜR DIE WETTMAFIAPOLIZEI?

 

AH Spiele werden selten. In Zeiten, in welchen Bruchweg Boyz die Bundesliga rocken, die Nationalmannschaft das spielerische maß aller Dinge sind und selbst die Offenbacher stolz auf die Kickers sein können, finden sich immer weniger AH Mannschaften, die gegen die TUS antreten wollen. Spiele gegen die 46er sind dagegen keine Seltenheit, denn die Ortsnachbarn sind die wohltuende Ausnahme. Und so sah man ein gutes und spannendes AH Spiel mit einem etwas kuriosen Ende zugunsten der Bretzenheimer. Auch die TUS hatte eine Reihe von Absagen zu verkraften. Um so erfreulicher, dass zwei alte TUS-Recken ihren Einstand im TUS AH Trikot feiern konnten. Stefan Laitschek trat nach langer Zeit mal wieder gegen den Ball und alles war wie immer – die Abwehr wurde lautstark dirigiert und das Trikot war schweißgetränkt. Alexander Klauss war Antreiber im Mittelfeld und hätte in Halbzeit zwei sogar beinahe die Führung erzielt mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Die TUS war in den ersten 30 Minuten spielbestimmend. Thilo Happel hatte mit einem Volleyschuss, der gerade noch abgeblockt wurde, die beste Gelegenheit. Dann ging ein Traum für Daniel Wohn in Erfüllung. Nach einer Kombination mit Guido Ritz setzte er sich durch und erzielte seinen ersten Treffer gegen die Bretzenheimer und somit im immer jungen Duell mit seinem Bruder, der seinerseits schon oft gegen Marienborn traf. Die Bretzenheimer wurden jetzt stärker und nach einer schönen Kombination der zwei Protagonisten Sven Kisowetz und Sven Eichinger – beide übrigens auch mit TUS Vergangenheit, der eine mehr, der andere weniger erfolgreich – erzielten sie noch vor der Pause den Ausgleich. Torwart Frank Schön war hier bei machtlos. Die 2. Hälfte wurde dagegen von Bretzenheim bestimmt. Immer wieder versuchten sie es Sven Eichinger in Position zu bringen, doch jedes mal konnte die Schüsse abgeblockt werden. Glück hatte der ansonsten tadellose Torwart Frank Schön 10 Minuten vor dem Ende als ein Ball gegen den Pfosten klatschte. Es waren nur noch wenige Minuten zu spielen, alle hatten sich schon mit dem Unentschieden abgefunden, als Markus Krost, der eine hervorragende Partie in der Abwehr spielte, im Mittelfeld urplötzlich die Idee hatte, einen Rückpass auf den Torwart zu spielen. Allerdings spielte er den Ball so wie kein Bretzenheimer zuvor Sven Eichinger in die Füße, der völlig allein davon zog und keine Mühe hatte den Siegtreffer zu erzielen. Die ersten Gedanken bei der Art des Rückpasses gingen sofort in Richtung Wettmafia, denn die Quoten für eine Erfolg der 46 er sind in der 2. Halbzeit exorbitant in die Höhe geschossen.....Nein. Keine Angst. Soweit sind wir noch nicht. War einfach nur ein saublöder Fehler und derjenige, der ihn verursachte, hat sich vor Zorn am allermeisten in den Allerwertesten gebissen. Und sind wir mal froh, dass solche Dinge noch passieren. Sonst wüsste ich ja nicht mehr über was ich noch schreiben soll.

Die Wettpaten: Schön,Laitschek, Eichler, Krost, D. Hofmann, Michels, Klauss, Sorge, Ritz, Wohn, T.Happel, Monetha, Petersilge, Lehmann, Toshi  

 

M.M 

 


 

 

VFB Bodenheim -TUS Marienborn 1:2 (0:2)
so wirds gemacht ....  

nachdem der ewige dauernde Prozess der Terminfindung abgeschlossen war, kear es dann endlich so weit, Kreispkalfinale der Alten Männer in Laubenheim. Schon Tage vrher war eine gewissen Spannung bei AH-Leiter Dietmar Hofmann zu spüren, der alles daran setzen wollte , den Pokal wieder einmal nach Marienborn zu holen und das in dem Jahr, in dem er selbst das halb Jahrhundert vollendet. Da an diesem so wichtigen Tag alle Aktiven anwesend waren, entschloss er sich selbst zuerst ma an der Aussenlinie die Fäden in die Hand zu nehmen. Tagelang hatte er an seiner Aufstellung gefeilt, in der Hoffnung für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Von Beginn an versuchte die TuS das Spiel der Bodenheimer schon im Ansatz zu unterbinden. Lautstark dirigierte Kei Takayama seine Mannen im Mittelfeld. Immer wieder gelang es den Ball früh zu erobern und das Bodenheimer Tor in Gefahr zu bringen. Mitte der ersten Halbzeit wurde Dirk Schreyer von Daniel Wohn blendend frei gespielt und dieser nutzte seine erste Chance zur verdienten Marienborner Führung. Kurze Zeit später war es dann wieder einmal ein Eckball von Christian Freitag, der in Daniel Wohn (siehe Bild) einen dankbaren Abnehmer fand und die 2:0 Halbzeitführung brachte. "Genau so weitermachen" mahnte Dietmar Hofmann seine Jungs in der Pause, konzentriert den Gegner unter Druck setzen und auf Konterchance warten. Und seine Worte wurde gehört, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, schaffte man es die spieltstarken Bodenheimer nie zur Entfaltung komen zu lassen. In der Defensive rackerten Kapitän Maik Wolfgang und seine Innenverteidiger Cliff Drewicke sowie Oli Fakhouri um die gegnerischen Stürmer auszuschalten und Torhüter Boris Pioch einen beschäftigungsarmen Abend zu gewähren . Im Mittelfeld liefen sich Kei Takayama, Dirk Schreyer, Steffen Steinbrecher (wenn auch wieder einmal nur 15 Minuten, ....muskuläre Probleme, was sonst), Thomas Hofmann, Christian Freitag, Thilo Happel sowie Bruno Sorge die Lunge aus dem Leib , und die beiden Stürmer Daniel Wohn und Guido Ritz (später dann Holger Burghardt) setzten alles daran das Aufbauspiel des VFB frühzeitig zu stören (was bis auf den späten Anschlusstreffer letztendlich auch gelang). Und das alles letzendlich mit Erfolg und, da waren sich alle Anwesend einig, nicht unberechtigt. die TuS-Akteure hatten mehr investiert und konnten sich somit verdient von den zahlreich mitgereisten Fans feiern lassen.

 

 

Zu den erfolgreichen Pokalfinalteilnehmern zählten: Pioch, Wolfgang, Fakhouri, Drewicke, Schreyer, Steinbrecher (T. Hofmann/Sorge), T.Happel, Freitag, Takayama, Wohn, Ritz (Burghardt), allzeit bereit an der Aussenlinie Michels, Eichler und Teamchef D. Hofmann


 

TSV ZORNHEIM AH-TUS MARIENBORN AH 2:3 (1:2)

FINALE – TROTZ UND DANK DANIEL WOHN

Es war ein Tag, an dem Daniel Wohn am besten im Bett geblieben wäre – zumindest was das fußballerische angeht. Es klappte aber auch gar nichts und manche Aktionen hätten Platz gefunden in der peinlichen Slapstickparade von RTL II oder einem anderen geistreichen Sender. Aber zwei Mal war er an der richtigen Stelle und sorgte mit 2 blitzsauberen Toren mal wieder für den Finaleinzug der TUS-AH. 

Es war kein typisches AH Spiel, denn beide Mannschaften zeigten hohen körperlichen Einsatz. Die TUS hatte zwar mehr vom Spiel, musste dann aber doch in der 20. Minute den überraschenden Rückstand hinnehmen, nachdem ein Zornheimer eine Unachtsamkeit in der Marienborner Abwehr ausnutzte. Aber je länger die Partie dauerte, desto mehr nahm der Druck der Marienborner zu. Steffen Steinbrecher, durch eine Erkältung geschwächt, setzte mit letzter Kraft zu einem Sturmlauf an und konnte im Strafraum nur mit Foul gebremst werden. Bei dem fälligen Elfmeter übernahm Christian Freitag die Verantwortung und vollendete vollkommen relaxed und bombensicher. Für Steffen Steinbrecher kam dann Holger Burghardt. Und diesem gelang mit einer seiner ersten Aktionen ein perfektes Zuspiel auf Daniel Wohn, der den Ball aus 12 Metern aus halblinker Position in den Winkel drosch (und dabei nicht umfiel). Das 2:1 bedeutete gleichzeitig den Halbzeitstand. In der 2. Hälfte kam Keiichiro Takayama ins Spiel. Seine Präsenz im Mittelfeld sorgte für noch mehr Spielanteile zu Gunsten der TUS. Und so war er es auch, der wieder eine Flanke auf Daniel Wohn schlug, der mit seiner 2. und auch letzten gelungenen Aktion das 3:1 erzielte. Die Entscheidung? Mitnichten, denn die Zornheimer legten jetzt eine doch sehr ruppige Spielweise an den Tag, was insbesondere Oliver Fakhouri zweimal sehr schmerzhaft spürte. Allerdings hatte auch Thommie Weiß Riesenglück, dass es der Schiedsrichter bei seiner Aktion bei einer gelben, und nicht bei der durchaus möglichen roten Karte beließ. In schulmäßiger Bernd Hollerbach Tradition fuhr er einem Gegenspieler nahe der Mittellinie in der Beine, der sich aber zum Glück nicht verletzte. Zornheim hatte kurz darauf noch die Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch ein Stürmer zielte nach einem Alleingang zentimetergenau am Tor vorbei. Wenige Minuten vor Ende drückte der Schiedsrichter bei einer glasklaren Abseitsstellung eines Zornheimers beide Augen zu. Mit dem 2:3 wurde es zwar noch mal spannend, allerdings wurde Torwart Boris Pioch in diesem Spiel nicht mehr geprüft. Guido Ritz, Daniel Wohn und Holger Burghardt hatten noch gute Gelegenheiten für die endgültige Entscheidung, aber es blieb zur Freude der zahlreichen Marienborner Zuschauer beim knappen, aber verdienten Erfolg. Und so steht man nach 2 jähriger Abstinenz mal wieder im Pokalfinale, in welchem der VfB Bodenheim der Gegner sein wird. 

 

Die Pokalhelden: Pioch-Sorge, Drewicke, Weiß-Fakhouri, Steinbrecher, Freitag, T. Happel, Ritz, Wohn, Schreyer, Takayama, Burghardt, D. Hofmann, Eichler 


 

TuS Marienborn : SV Gonsenheim 3 : 3 

 

STENOGRAMM

17:30 in Marienborn und unter der Leitung des wahrscheinlich jüngsten Marienborner AH-Schiedsrichters seit 1886, Freddy "Paris" Kleister, trafen die Altinternationalen aus Gonsenheim und Marienborn aufeinander. Nach der überraschenden Führung der Marienborner, Eckball Christian Freitag auf Guido Ritz, konnten die Gonsenheim nicht unverdient ausgleichen, um dann kurze Zeit später in Führung zu gehn. Zunächst versäumte es Guido Ritz nach glänzendem Zuspiel von Markus Krost den Ausgleich zu erzielen doch letztendlich gelang es dem TuS-Goalgetter dann doch im zweiten Anlauf die Partie wieder offen zu gestalten. Wenige Minuten vor dem Ende lies sich Manndecker Markus Eichler an der Grundlinie dupieren und die Gäste gingen nicht unverdient erneut in Führung. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen als Harald Petersilge auf der rechten Aussenbahn den durchstartenden Guido Ritz bediente der sich gegen 4 Gonsenheimer Verteidiger durchsetzte und aus unmöglichem Winkel nahezu mit dem Schlusspfiff den 3:3-Ausgleich erzielte. Ein glücklicher Erfolg für die Hausherren, die sich aufgrund der Abschlussschwäche der Gonsenheimer Göste über "einen Punktgewinn" auf heimischem Platz freuen dürfen. 

 

Einen speziellen Dank an Paris Kleister für seinen nicht immer einfachen Einsatz als AH-Schiedrichter, eine Aufgabe die er jedoch mehr als gut gemeistert hat !

Für Marienborn im Einsatz waren: A.Happel. D.Hofmann, T.Weiss, H.Kasprzik, T.Hofmann, M.Krost, B.Sorge, O.Fakhouri, C. Drewicke, C.Freitag, G.Ritz, H.Petersilge, M.Eichler

 

 


 

Pokalviertelfinalsstenogramm 

Alem. Laubenheim : TuS Marienborn 1 : 7 

 

Vorwort: Damit auch die sich über den Spielverlauf informieren können, die statt die TuS-Fahnen hoch zu halten lieber aufm Bruchweg oder sonst wo waren ......

 

Mit seinen ersten beiden Ballberührungen (Ballannahme und direkter Abschluss) gab TuS-Rückkehrer Keiishiro Takayama (Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen, bessert sich im Laufe der Zeit) einen Einstand nach Maß. Die TuS bestimmte von Anfang an das Geschehen, wenn auch die Gastgeber nach einem Freistoß noch einmal ausgleichen konnten. Kurz vor der Pause war es dann Daniel Wohn, der die Marienborner erneut in Führung brachte. Guido Ritz versäumte es in aussichtsreichster Position vor der Pause eine beruhigende 3:1-Führung herauszuschiessen. Doch kurz nach Beginn der 2. Halbzeit zwang letzterer die Laubenheimer Hintermannschaft sich den Ball selbst in die Maschen zu jagen. Drei mal Daniel Wohn sorgten für klare Verhältnisse, den Schlusspunkt setzte dann Guido Ritz, der einen Querschläger in der Laubenheimer Hintermannschaft zum Endstand über die Linie brachte.

Dank an die zahlreichen mitgereisten TuS-Fans, die durch ihre Anwesenheit ihren Anteil zum Erreichen des Halbfinals des AH-Kreispokals beigetragen haben! 

Dank an die zahlreichen mitgereisten TuS-Fans, die durch ihre Anwesenheit ihren Anteil zum Erreichen des Halbfinals des AH-Kreispokals beigetragen haben!

Zu den Pokalviertelfinalteilnehmern zählten: Pioch, D.Hofmann, Weiss, Drewicke, Kei, Wolfgang (60. Eichler), Sorge, Freitag, T. Happel, Wohn, Ritz und allzeit bereit an der Aussenlinie A. Happel


 

Ü 40 Turnier in Bodenheim

Rumpelstart ins WM Jahr

 

Ganz Rheinhessen sieht aus wie eine alpine Winterlandschaft – nur ohne Skihütten. Die Fußballer zieht es deswegen in die Halle, so auch diejenigen, die ihres Alters wegen am ehesten frieren. Da kam das Ü40 Turnier des VfB Bodenheim gerade recht. Allerdings ist die AH der TUS wohl noch nicht aus dem Winterschlaf erwacht, denn gerade mal acht aufrechte (plus 2 Zuschauer) hielten die TUS Fahne hoch. Und schon im ersten Spiel gegen den VfR Nierstein offenbarte sich das traditionelle TUS Problem: die Position des Torwarts. AH-Chef Dietmar Hofmann erklärte sich bereit ins Tor zu gehen. 6 Mal wurde er geprüft, 5 mal war es ein Tor. Und obwohl die TUS sich jedes Mal durch Tore von Sorge, Ritz und Fakhouri wieder rankämpfte blieb am Ende eine 4:5 Niederlage stehen. Wenigstens hatte man eines der schönsten Tore des Turniers erzeilt. Einen langen Ball von Bruno Sorge aus der eigenen Hälfte erlief Markus Monetha, der ihn per Kopf (!) ins Tor beförderte (Eigenlob stinkt zwar, war aber trotzdem schön). Vor dem 2. Spiel gegen den TV Crumstadt stellten sich 2 Fragen: 1. Wer geht ins Tor? 2. Wo liegt verdammt noch mal Crumstadt? Ersteres wurde durch die Ankunft von Alf Happel beantwortet. Letzteres blieb ein Mysterium. Egal. Bis 5 Minuten vor dem Ende führte man souverän durch 2 Treffer von Fakhouri und Sorge mit 2:0 und hatte das Spiel fest in Griff. Dann ließ sich aber Alf Happel von der Torwartmisere anstecken, indem er einen harmlosen Ball durchkullern ließ. Die Folge: unfassbares Chaos in der Raumaufteilung der TUS, so dass die bis dahin harmlosen Gäste kurz vor Schluss noch das 3:2 erzielen konnten. 2 Spiele, 2 Niederlagen – und die stärksten Gegner kamen noch. Gegen den späteren Turniersieger Alemannia Laubenheim stand es schnell 0:1. Doch Bruno Sorge glich aus. Die erneuten Führung der Laubenheimer egalisierte Oliver Fakhouri mit einem Kopfball nach einer Ecke von Markus Monetha. Damit dürfte die TUS wenigstens die meisten Kopfballtreffer im Turnier erzielt haben. Und das Unentschieden blieb auch der einzige Punktgewinn der TUS, ebenso wie der einzige Punktverlust der Laubenheimer. Vor dem letzten Spiel gegen 1817 Mainz verließ Oliver Fakhouri die Turnhalle um andere Turnhallen abzuschließen. Klingt komisch, ist aber so. Gegen die 17 er war man somit auf verlorenem Posten. Einzig Marcus Steyer ragte beim 2:6 heraus, indem er beide Treffer erzielte und somit bester (Tischtennis)-Spieler des Turniers wurde. Ansonsten bleib der letzte Platz in der Gruppe. Kann also nur aufwärts gehen.

 

 

Die Sieglosen: A. Happel,D. Hofmann-Fakhouri, Sorge, Petersilge-Ritz, Steyer, Monetha

 


 

TUS MARIENBORN AH – VFB BODENHEIM AH 1:4 (0:0)

PLEITE IN POTENTIELLER POKALGENERALPROBE

 

Nach 6 Wochen fand endlich mal wieder ein AH Spiel statt und endete mit einer derben Niederliga. Die Bodenheimer bewiesen, warum sie zur Zeit eine der besten Mannschaften im AH Bereich der Stadt Mainz sind. Nicht umsonst stehen sie auch im Pokalhalbfinale und somit ein potentieller Gegner für die TUS AH, sofern diese sich demnächst für das Halbfinale qualifiziert.

Im Gegensatz zur politischen Großwetterlage in Deutschland war die TUS Aufstellung sehr linkslastig. Gleich 4 Linksfüßer tummelten sich in der Startformation im Mittelfeld. Das Spiel war dann allerdings für AH Verhältnisse ein sehr gutes – und zwar von beiden Mannschaften. Die TUS hatte dabei die größeren Chancen. Eine Hereingabe von Patrick Huppert setzte Guido Ritz nur knapp neben den Pfosten. Die größte Chance hatte jedoch Absah Laqmissi. Nach einer schönen Körpertäuschung traf er von der Strafraumgrenze nur den Pfosten.

In der 2. Hälfte wurde kräftig durchgemischt. Für Bruno Sorge, Maik Wolfgang und Oliver Fakhouri kamen Markus Eichler, Peter Neis und Harald Petersilge ins Spiel. Zunächst gab es jedoch den Höhepunkt des Spiels aus TUS Sicht. Patrick Huppert bekam den Ball genau auf seinen – natürlich- linken Fuß. Sein Schuss aus 20 Metern schlug im Tor ein. Dieses schöne Tor schien auch die TUS Abwehr zu beeindrucken, denn diese stellte im Gegenzug die Abwehrarbeit ein und schon war der Ausgleich gefallen. Christian Freitag war dann mit einem 25 Meter Gewaltschuss der einzige der das Tor der Bodenheimer noch in Gefahr brachte. Ansonsten verlor die TUS den Faden. Die routinierten Bodenheimer hatten keine Mühe ihr Offensivpotential auszuspielen und nahmen die TUS Abwehr mit 3 Treffern regelrecht auseinander. Wenigstens der Chef D.Hofmann hatte sein Erfolgserlebnis. Bei seinem Einsatz in den letzten 5 Minuten des Spiels fiel kein Gegentreffer mehr. Ein wenig heftig zum Schluss, aber wie gesagt, es war ja nur eine mögliche Generalprobe. Und Hauptsache, man hat mal wieder gespielt.

Die Linkslastigen: Mann-Weiss, Drewicke, Wolfgang, Freitag, Sorge, Fakhouri, Huppert, Lapmissi, Ritz,T. Happel, Eichler, Neis, Petersilge, D. Hofmann, Hubrath

 


 

TUS MARIENBORN – TSG HECHTSHEIM 6:2 (3:0)

 

Pokalrunde 2008/2009: Die erfolgsverwöhnten Marienborner AH Kicker schieden völlig überraschend in der ersten Runde gegen den TSV Ebersheim aus. Was folgte, war eine Spielzeit voller Schmach und Sehnsucht, als man die anderen Pokalrunden nur als Zuschauer begleiten durfte. Damit das nicht mehr passiert, wurde das erste Pokalmatch der Saison 2009/2010 gegen die allseits bekannten Hechtsheimer und mit einer Akribie und Gewissenhaftigkeit angegangen, als stünde man kurz davor in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Es sollte sich lohnen. Mit einem nie gefährdeten 6:2 hat man die Schmach der Vorsaison getilgt. Und das obwohl einige arrivierte Stammkräfte ausfielen und nur 13 Spieler zur Verfügung standen. Insbesondere Steffen Stone Steinbrecher schienen die 2 Tore seines Filius bei den Aktiven anzuspornen, denn er sorgte mit 2 spektakulären Alleingängen für die ersten beiden Tore. Auch Guido Ritz brauchte was zur Frustbewältigung nach der nervenaufreibenden Partie der Aktiven unmittelbar zuvor. Eine Kopfballvorlage von Maik Wolfgang verwertete er zum 3:0 vor der Pause. Als dann Bruno Sorge kurz nach der Pause nach schöner Vorarbeit von Olli Fakhouri das 4:0 erzielte, war der Drops gelutscht. Man ließ es jetzt ein Wenig lockerer angehen und gestattete den Gästen den Anschlusstreffer. Steffen Steinbrecher sorgte mit einem 20 Meter Schuss wieder für einen gebührenden Abstand. Thommie Weiss erlaubte sich dann noch ein Foul im Strafraum. Der Elfmeter wurde zum 2:5 genutzt. Nach schöner Vorarbeit von Christian Freitag konnte dann Bruno Sorge den Schlusstreffer erzielen. Ende September steigt dann Runde 2. Und auch da muss man nicht gerade aus dem Wettbewerb ausscheiden.

 

 

Die Schmachtilger: Pioch- D. Hoffmann-Weiss, Kasprzik-Huppert ,Sorge, Wolfgang, Freitag, Ritz, Steinbrecher, Fakhouri, Steyer , Eichler

 


 

SV Weisenau Ü40 – TuS Ü40 6:3

Sag mir wo die Stürmer sind, wo sind sie geblieben? 

 

Durchaus hoffnungsfroh machte sich die Oldietruppe der TuS auf den Weg zur Bleichstraße um im x-ten Duell gegen die Ü40 der Weisenauer endlich die Niederlagenserie zu beenden. Beim Warmmachen auf dem Pappelrindenübersäten Geläuf ahnten die Weisenauer schon welches Rezept Cheffe D.Hofmann wohl ausgegeben hatte. Er hatte die geballte Abwehrkraft aufgeboten und die Stürmer zu Hause gelassen. Sie ahnten ja nicht, dass dies eher wegen Verletzungen, Urlaub oder sonst. Terminproblemen geschah. So begann die TuS dann auch, aus einer verstärkten Abwehr ohne Spitze, sich gegen das wie immer gute Direktpassspiel der Weisenauer zur Wehr zu setzen und versuchte selbst bei Ballbesitz ruhig aufzubauen um das Tor der Gegner in Bedrängnis zu bringen. Hier zeigte sich aber schon früh, dass eine Anspielstation in der gegnerischen Hälfte fehlte und man kaum in die Nähe des selbigen kam. Und so kam es wie es kommen musste, einmal nicht aufgepasst, ein Stellungsfehler nach Abpraller und es stand 2:0. Die TuS`ler kämpften aber unbeirrt weiter und wurden durch das 2:1 von M.Steyer für ihre Bemühungen belohnt. Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause, in der es kurzzeitig zu einigen, nennen wir es Diskussionen kam, man war halt gegen diesen Gegner hochmotiviert. Leider kam es auch im Verlauf der 2.Halbzeit zu dem ein oder anderem verbalen Schlagabtausch sowohl untereinander als auch mit dem Gegner. Das sollten wir denselben überlassen, da eigentlich nicht Marienborner Art. Die Weisenauer nutzen jeden kleinen Fehler im Spielaufbau der TuS aus und gingen früh nach der Halbzeit mit 3:1 in Führung. Die TuS stellte jetzt etwas um,Cheffe Dietmar ging in die Spitze und man setzte die Weisenauer in der eigenen Hälfte unter Druck, was mit dem Anschlusstreffer erneut durch M.Steyer die erhoffte Wirkung zeigte. Man war jetzt nah am Ausgleich, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Torwart A.Happel einige Großchancen der Gegner mit Blitzreaktionen zunichte machte (wurde er nur angeschossen oder ist das perfektes Stellungsspiel?). Leider baute man den Gegner durch einen Wechselfehler (lernt man nicht bereits bei den Bambini nur bei eigenem Ballbesitz zu wechseln?), der auch den vorab erwähnten Diskussionen geschuldet war, wieder auf und man lag 4:2 und kurz darauf mit 5:2 hinten. Durch einen Frustknaller von B.Sorge kam man noch einmal auf 2 Tore heran. Aber die Weisenauer waren wie gewohnt, cleverer in den Zweikämpfen und nutzten einen erneuten Fehler zum Entstand von 6:3. Unterm Strich, auch aufgrund der Mehrzahl der Torchancen, verdient.

Fazit: Gekämpft und dicht dran, aber wieder nichts.

Cheffe hat sich eigentlich aus dem Spiel genommen, er ist halt kein Stürmer und hat feststellen müssen, dass die oft gescholtenen es gar nicht so einfach haben. Mit einem Echten wäre es vielleicht besser gelaufen, vielleicht..........

Etwas weniger Diskussionen wären wahrscheinlich auch hilfreich.

Zur Diskussionsrunde zählten: A.Happel, J.Hubrath, O.Fakhouri, B.Sorge, D.Hofmann, M.Steyer, S.Steinbrecher, H.Petersilge, T.Weiss und M.Eichler

M.S.

 


 

TuS – FV Budenheim 8:2

Bäumchen wechsel dich, oder wie die Boxchampions

 

Nach einigen deftigen Niederlagen zuletzt, machten es die Marienborner wie ein amtierender Boxchampion und holten sich einen Gegner der ihnen nicht wirklich gefährlich werden konnte. Obwohl die Tus-AH wieder einige Ausfälle zu beklagen hatte, dominierten sie von Anfang an das Geschehen. Allerdings begab man sich schnell auf das Niveau des Gegners und so bekamen die wieder zahlreich erschienenen Fans, einen ziemlich müden Frühsommerkick geboten. Ab der 15.Minute mussten die Gäste verletzungsbedingt (gute Besserung an den Schulterverletzten), da ohne Auswechsler erschienen, mit 10 Mann weiter-spielen. Das veranlasste unseren Käptn M.Wolfgang, das Spiel von der Seiten-linie aus zu beobachten um zu mindestens numerisch so etwas wie Ausgeglichenheit herzustellen. In der zweiten Halbzeit streifte er sogar das Trikot der Budenheimer über, und stärkte die Budenheimer dadurch spürbar. So richtig spannend wurde es allerdings nur wenn es quasi zu Marienborninternen Zweikämpfen kam, die alle mit viel Einsatz aber fair geführt wurden. Zu erwähnen ist noch der Einsatz von J.Hubrath, der nach gefühlten 2 Jahren Pause nach nur 2 Trainingseinheiten von Cheffe Dietmar nominiert wurde und mehrmals über seine Schmerzgrenze gehen musste (siehe Gemischtes). So langsam macht sich in Marienborn die Kunde breit: „ Geh bloß Do. nit uff de Platz sonst bisste am Samstag glei debei“.

 

Fazit: Richtiger Gegner zum richtigen Zeitpunkt, aber jede Menge Steigerungs-potenzial.

Ach ja Tore vielen auch noch, hier der Spielfilm:

1:0 D.Wohn, Vorarbeit Ritz

2:0 D.Wohn, nach schöner Einzelleistung

3:0 B.Sorge, Freistoßknaller in den Winkel

4:0 G.Ritz, wiederum schöne Einzelleistung

5:1 G.Ritz, Kopfball

6:2 D.Wohn, weiß auch nit wie

7:2 G.Ritz, Vorarbeit Wohn

8:2 S.Steinbrecher, nach Solo um den Torwart

Über die Gegentore zum 4:1 und 5:2 hüllt der Autor den Mantel des Schweigens.

 

Die Boxchampions waren: M.Mann, B.Sorge, O.Fakhouri, M.Wolfgang (zeitweise), C.Freitag, A.Laqmissi, P.Neis, P.Hodawandkhani, Th.Happel, J.Hubrath, S.Steinbrecher, D.Wohn, G.Ritz


 

TUS Ü40- SV Weisenau Ü40 4:10 (2:6)

UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER...

 

Der demographische Wandel findet auch im Fußball seine Daseinsberechtigung. Um so erstaunlicher ist es, dass sich im Fussballkreis Mainz regelmäßig dieselben 2 Ü 40 Mannschaften duellieren.Im ewig jungen Duell der alten Männer setzte sich mal wieder die routiniertere und clevere Mannschaft aus Weisenau durch. Dies u.a. auch deshalb, weil es exakt 8 Sekunden gedauert hat, bis die Gäste vom Anpfiff weg den Ball das erste Mal ins TUS Tor befördert haben. Und für den Rest des Spieles galt: Wenn die TUS einen Fehler macht, fällt ein Tor für Weisenau. Der nächste Stellungsfehler bedeutete auch gleich das 0:2. Hoffnung keimte auf, als Absa Laqmissi der Anschlusstreffer gelang. Doch prompt fiel das 1:3. Oliver Fakhouri krönte eine schöne Einzelleistung mit dem 2:3. Danach traf Markus Monetha nach Kopfballvorlage von Oliver Fakhouri nur den Pfosten, im Gegenzug fiel das 2:4. Fortan war es eine offener Schlagabtausch mit dem nicht unwesentlichen Unteschied, dass Weisenau noch 2 ihrer Chancen vor der Halbzeit nutzen konnte, die Tus hingegen nicht. Torwart Andreas Peter verhinderte mit einigen Glanzparaden noch einen höheren Rückstand. Für die 2. Hälfte hatten sich die TUS Senioeren wwas vorgenommen. Und es wurde belohnt. Nach 2 Monuten nutzte Absa Laqmissi endlich mal einen Weisenauer Fehler zum 3:6. Und nach dem schönsten Konter des Spiels über Oliver Fakhouri und Markus Monetha erzielte Absa Laqmissi sogar das 4:6. New Goalgetter Schambes Schambach hatte dann den unmittelbaren Anschluss auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend am Torwart. Weisenau gelang 15 Minuten klang nichts, dann brachte sie ein kapitaler Kollektiv Fehler der Tus Abwehr wieder zurück ins Spiel. Mit dem 4:7 brachen alle Dämme. Jeder Konter wurde gnadenlos ausgenutzt und so wurde es am Ende sogar zweistellig. So richtig ärgern konnte sich an Spielschluss niemand darüber. Im gGegenteil: das flotte und äußerst faire Spiel hatte Spaß gemacht. Und auch deshalb hat der demographische Wandel seinen Daseinsberechtigung.

Die TUS Murmeltiere: Andreas Peter-Alf Happel, Markus Eichler (nach 5 Minuten verletzt), Bruno Sorge, Harald Petersilge, Peter Neis, Markus Monetha, Markus Schambach, Oliver Fakhouri, Absa Laqmissi

 


 

VfB Bodenheim : TuS AH 6 : 3

Endlich en richtische Torwart……

 

 

Bei herrlichem Frühlingswetter machte sich die TuS-Schar auf den Weg nach Bodenheim. Nachdem man am Do. mühsam gerade mal 11 Spieler zusammen bekam, sodass sogar der im sich im Aufbautraining befindliche Nachwuchsstürmer M.Schambach seinen Einsatzbefehl von Cheffe Dietmar erhielt, erschienen dort letztendlich 15 wackere AH-Spieler zum Spiel gegen die Bodenheimer. Unter ihnen auch der lange vermisste “Torwart“ M.Mann. Angetrieben vom starken Käpt`n M.Wolfgang machten die Marienborner das Spiel und gingen folgerichtig, nach einem langen Ball, durch den bekannt schnellen H.Burghardt in Führung. Nachdem der letztgenannte noch 2 ähnliche Chancen vergab nahm das Unglück seinen Lauf und die Bodenheimer drehten den Spieß zum 3:1 um. Dazu genügten 2 einfache Doppelpässe an der Strafraumkante und man tauchte frei vor M.Mann auf, der dabei recht chancenlos war.Allerdings machte dieser beim 2:1 keine gute Figur,als der hohe Ball einmal oben und einmal unten durch die Finger flutschte und dabei den Weg über die Torlinie fand. Diese Szene hatten alle Feldspieler eigentlich schon abgehakt und befanden sich im Vollsprint auf dem Weg nach vorne.(Wer hat denn am Treffpunkt gesagt: „ Endlich en richtische Torwart“). Nach einem fulminanten Schuß in das linke Tordreieck von A.Laqmissi keimte bei der TuS noch einmal Hoffnung auf und man ging mit 3:2 in die Pause.Diese Hoffnung wurde den Marienbornern in der 2.Hälfte aber schnell genommen, denn der Gegner hatte wohl die Order ausgegeben: „ Halt doch eefach mal druff, so wie der Torwart hält, ist der eh drin“. Das Motto passte an diesem Tag und die TuS geriet mit 6:2 ins Hintertreffen. In der Folge bemühten sich die Marienborner weiterhin redlich um eine Ergebnisverbesserung. Diese gelang dem zu einem Kurzeinsatz gekommenen Nachwuchsstürmer M.Schambach (Schambes), der einen schönen Pass von M.Wolfgang eiskalt neben den Pfosten setzte und sich somit zum ersten Mal in die heiß umkämpfte Torjägerliste eintrug. Dies war gleichzeitig der, aus Marienborner Sicht, ernüchternde Endstand zum 6:3.Da war eigentlich deutlich mehr drin, war man sich bei einem kühlen Schoppeneinig. Dem, seine Leistung selbstkritisch einschätzenden M.Mann (des war heut nix) wurde übrigens kein Vorwurf gemacht; schön. Vielleicht kommt dieser mit dem Druck, den ein gewisser A.Happel auf ihn ausübt, Mental einfach nicht klar. Dem wohl nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag, die Heimflüge von M.M. aus England in Zukunft zu verhindern, wurde übrigens nicht stattgegeben.

 

Die erneut abgewatschten waren: M.Mann, T.Hofmann, D.Hofmann, B.Sorge, O.Fakhouri, C.Drewicke, M.Wolfgang, C.Freitag, A.Laqmissi, H.Petersilge, H.Burghardt, M.Steyer, P.Neis, P.Hodawandkhani, M.Schambach

Sonst noch dabei waren: A.Happel, der Adduktorenfaserrissgeschädigte Eiche, U.Lehmann, de Monthy und es Moni

 


 

TSV Zornheim : TuS AH 5 : 1
die Hände zum Himmel ....

 

Eigentlich waren die Vorzeichen gut unter denen man in Zornheim bei Original Fitz-Walter-Wetter antrat. Es entwickelte sich von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel bei dem richtige Torchancen zunächst Mangelware waren. Ein schneller Konter über Steffen Steinbrecher landete schliesslich bei Guido Ritz der mit der ersten Chance zum 1:0 erfolgreich war. Kurze Zeit später führte ein unbeabsichtigtes Handspiel von Clifton Drewicke zu einem Freistoß in aussichtsreicher Position. Da Torhüter Alf Happel mit einem Ball auf die Mauerecke rechnete musste er den Freistoß des Zornheimer Schützen ins Torwarteck chancenlos passieren lassen. Dass es heute nicht der beste Tag des Ersatzkeepers der Marienborner war nutzten die Zornheimer Angreifer gnadenlos aus und so ging es mit mit einem 2:1-Rückstand in die Pause. In der zweiten Hälfte versuchte die TuS das Blatt zu wenden, musste sich jedoch mit dem ersten aussichtsreichen Angriff der Gastgeber eines besseren belehren lassen. Die Marienborner Angriffsbemühungen verpufften in den meisten Fällen rund um den 16er, ohne dass nennenswertes dabei heraussprang. Die Zornheimer zeigten sich zusehens kombniationssicherer und waren mit ihren schnell vorgetragenen Kontern immer wieder erfolgreich, wobei der TuS-Keeper nicht immer eine all zu glückliche Figur abgab. Trotz einer leichten Feldüberlegenheit in der zweiten Halbzeit konnten man kein Kapital daraus schlagen und handelte sich somit die erste Niederlage in 2009 ein.

 

die Abgewatschten waren: A. Happel, B.Sorge, O.Fakhouri, C.Drewicke, M.Wolfgang, C.Freitag, D.Schreyer, T.Hofmann, S.Steinbrecher, A.Laqmissi, G.Ritz, M.Eichler und P.Neis

 


 

TUS Marienborn AH - TSV Ebersheim AH 3:2 (3:0)

Mit Ach und Krach.....

bekam Teammanager Dietmar Hofmann wegen zahlreicher Osterurlauber noch eine Mannschaft zusammen und wurde letztendlich auch das Spiel gewonnen. Mit 2 Neulingen, nämlich Tassilo Schadwinkel und Peyman Hodawandkhani, nahm man somit erfolgreich Revanche für das unglücklich verlorene Pokalspiel im letzten Jahr. Auch in Marienborn hielt endlich der Frühling Einzug und dies merkte man sofort, denn es waren mehr Zuschauer da als zu manchem Spiel der Aktiven. Und die sahen eine in der ersten Halbzeit überlegene TUS Mannnschaft, die Angriff auf Angriff auf das Ebersheimer Tor fuhr, so dass TUS Torwart Novize Alf Happel sogar bei den milden Temperaturen sich warmhalten musste. Heraus kamen 3 wunderschöne Tore durch Daniel Wohn, Christian Freitag und Olli Fakhour/Daniel Wohn und es hätte noch das eine oder andere Tor mehr sein dürfen. In der 2. Halbzeit kam es zu einem Triple-Wechsel. Zum Einsatz kamen Patrick Huppert, Peter Neis sowie erstmals im AH Trikot Peyman Hodawandkhani. Und alle 3 sollten zu Beginn der 2. Hälfte ihre eigene Geschichte schreiben. Denn mit seinem ersten Ballkontakt hatte letzterer das 4:0 auf dem Fuss als er aus 11 Metern freistehend am Torwart scheiterte. Der Abpraller fiel vor die Füße von Patrick Huppert, wieder wehrte der Towart genau vor die Füße von Patrick Huppert, dessen 2. und insgesamt 3.Versuch konnte der Torwart zur Ecke klären. Das wars aber auch mit der TUS Herrlichkeit, denn je länger das Spiel dauerte, desto besser kamern die Gäste ins Spiel. In einer für AH Verhältnisse kampfbetonten Partie sorgte Peter Neis für die nächste Kuriosität. Nach einem Foul von hinten in die Beine erhielt er vom Schiri einen antiken 5-Minuten Verweis und somit die erste Zeitstrafe im Seniorenbereich für gefühlte 15 Jahre. Dies inspirierte Markus Eichler, denn nach einem zunächst zweifelhaften Foul im TUS Strafraum mit ausbleibendem Elfmeterpfiff dachte sich der TUS Abwehrrecke, ich zeig Euch mal so richtig was ein Elfmeter ist und senste in der nächsten Aktion einen Ebersheimer um. Alf Happel hatte beim Elfmeter keine Chance, was man beim 2.3 wenige Minuten später nicht gerade behaupten kann. An den Flatterball aus 20 Metern kam er einfach nicht ran. Dafür behielt er in der Schlussphase den Überblick, als die Gäste dem Ausgleich wesentlich näher waren als die TUS dem 4. Treffer, denn dafür spielte man in der 2. Hälfte offensiv viel zu kompliziert. Aber so wars im Endeffekt in Ordnung. Revanche geglückt und 2 neue Spielervarianten dazugewonnen

 

Die Revancheure: A. Happel, Sorge, Schadwinkel, Eichler, T. Happel,Drewicke, Petersilge, Freitag, Fakhouri, Ritz, Wohn, Huppert, Hodawandkhani, Neis

 

 


 

 

AH TuS Marienborn